
| # 08.08.10, 16:40 Uhr |
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| # 08.08.10, 19:32 Uhr |
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| @ Fendt_927 | # 09.08.10, 11:15 Uhr |
Fendt_927 schrieb:
Langfristig gesehen sollte eine ausreichende N-Düngung und entsprechende Grünlandpflege angestrebt werden. Da JKK eine sehr geringe Konkurrenzkraft hat ist es schnell von der Fläche verdrängt.
Kurzfristig wirst du an Simplex nicht vorbeikommen (trotz der langen Persistenz). Kalkstickstoff wird nicht allzu viel helfen, nächstes Jahr sollte man dann die N-Düngung der Wiese mit SSA (schwefelsaures Ammoniak) durchführen. Das hat eine gute Wirkung gegen Kräuter aller Art und begünstigt die Gräser.
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| @ TamaraFriese | # 09.08.10, 11:30 Uhr |
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| @ TamaraFriese | # 09.08.10, 12:34 Uhr |
TamaraFriese schrieb:
Vielen Dank für kompetente und vorallem professionelle Auskunft! Die Wiese wurde über 10 Jahre gar nicht gedüngt, war verpachtet an Schafhalter. Also düngen muß ich sowieso.
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| @ Dachsbart | # 09.08.10, 12:43 Uhr |
Dachsbart schrieb:
Kann mir jemand sagen wie es zu dieser Verbreitung kam, ist es eine einheimische Pflanze?
MfG.Dachsbart
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| @ Viehdokter | # 09.08.10, 14:45 Uhr |
Viehdokter schrieb:
Der Vormarsch des JKK ist zum großen Teil auf die extensivere Landwirtschaft (auch
ökologischeBewirtschaftung) sowie auch auf eingeschränkte Maßnahmen im Straßen- und
Bahnunterhaltsdienst zurückzuführen. Ökologisch begründeter sehr später Heuschnitt gibt spät blühenden Pflanzen besser die Möglichkeit, ungehindert zu versamen und sich zu verbreiten.
Untersuchungen der Schweizer Forschungsanstalt Reckenholz bestätigen, dass das Jakobskreuzkraut vorwiegend an sehr spät gemähten Strassen und Bahnböschungen,
auf brachliegenden und naturnah begrünten Flächen von öffentlichen Anlagen,
Industriegelände und Privatgärten, aber auch auf extensiven Weiden zu finden ist, besonders wenn diese in starken Hanglagen und schwierig zum Nachmähen sind. Da es sehr
anpassungsfähig ist, kann es sich auch in intensiv bewirtschafteten Kulturen ausbreiten.
Auch war (ist) der Samen von JKK in den Saatgutmischungen enthalten, die an Straßenböschungen und Bahndämmen zur Begrünung eingesetzt werden (wurden)...
Gruß
viehdokter
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| # 09.08.10, 14:49 Uhr |
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| @ Viehdokter | # 09.08.10, 15:40 Uhr |
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| @ Echinacea83 | # 09.08.10, 17:13 Uhr |
Echinacea83 schrieb:
Ich kann dazu aber sagen, dass es schon eine ganze Menge des Krauts braucht, um ein Tier umzubringen... aber... das Gift reichert sich an in der Leber, also ist es auch eine Frage der Menge über einen längeren Zeitraum...
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