NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
Upload »Chat »ForenFotosVideosBlogsTermineGrußkartenMitgliederGruppenLandfrauenPartnersuche
Rind
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Alles zu Mutterkuhhaltung

1 2 3 ... 5 weiter »
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Schlepperfahrer
Mitglied
Beiträge: 411

# 15.01.08, 20:39 Uhr
Alles zu Mutterkuhhaltung
Hallo,

hält jemand Mutterkühe ganzjährig Draußen ? Mich würde interessieren wie das Weidemanagement, Belegung usw ist. Ich meine für 5 Mutterkühe nen Stall zu bauen bzw umzubauen kostet Geld, was man auch erstmal wieder erwirtschaften muss. Wie würdet ihr es machen? Man könnte ja die Nachzucht in dem Güllestall halten und den Kühen vllt nen kleinen Unterstand bauen,der sollte ja aber auch betoniert sein, eine Möglichkeit haben, etwas zu zu füttern. Dies könnte man jedoch einfach mit einer Rundballenraufe lösen und dann Kraftfutter normal vorgeben, sodass sie an den Menschen gewöhnt bleiben. Der Flächenbedarf ist ja relativ gering, sodas man ja eigt für 5 Mutterkühe + Nachzucht mit 10-15 ha auskommen sollte. Bitte entschuldigt, ich habe nicht so viel Erfahrung mit Landwirtschaft, interessiere mich jedoch sehr dafü wie z.B. auch Mutterkuhhaltungr.

Gruß Klaas

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Schlepperfahrer
Mitglied
Beiträge: 411

# 17.01.08, 16:53 Uhr
Hi,
weiß niemand was dazu ??
Gruß Klaas
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: MichaelKopka
Mitglied
aus Holste
Beiträge: 7100
Alter: 41 Jahre,
# 17.01.08, 17:10 Uhr
Wir machen das schon seit einigen Jahren so in der Größenordnung. Du musst immer bedenken, das ist ein Hobby und erfordert auch schon einiges an Arbeit.

Wir halten die Rinder im Winter im Tieflaufstall, früher auch Anbindung und von April bis November in reiner Weidehaltung. Unterstand haben wir nicht aber einen Waldrand als Rückzugsmöglichkeit.

Gefüttert wird eigene Rundballensilage und Heu, Leckstein und Mineralfutter als Ergänzung, auch während der Weidesaison.

Mit den Besamungen ist es etwas schwierig, da den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, da man ja auch nicht ständig kontrollieren kann, besonders weil die nicht am Hof auf der Weide sind. Also werden die Besamungen auf die Stallzeit verschoben. Sicher nicht wirtschaftlich optimal. Mit Kalbungen haben wir sonst überhaupt keine Probleme, auf der Weide kriegen die das zu 98% alleine hin.

Rassen sind Charolais, Limousin und Angler in Kreuzungen.
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Schlepperfahrer
Mitglied
Beiträge: 411

@ MichaelKopka # 17.01.08, 17:48 Uhr
Michi schrieb:

Wir machen das schon seit einigen Jahren so in der Größenordnung. Du musst immer bedenken, das ist ein Hobby und erfordert auch schon einiges an Arbeit.

Wir halten die Rinder im Winter im Tieflaufstall, früher auch Anbindung und von April bis November in reiner Weidehaltung. Unterstand haben wir nicht aber einen Waldrand als Rückzugsmöglichkeit.

Gefüttert wird eigene Rundballensilage und Heu, Leckstein und Mineralfutter als Ergänzung, auch während der Weidesaison.

Mit den Besamungen ist es etwas schwierig, da den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, da man ja auch nicht ständig kontrollieren kann, besonders weil die nicht am Hof auf der Weide sind. Also werden die Besamungen auf die Stallzeit verschoben. Sicher nicht wirtschaftlich optimal. Mit Kalbungen haben wir sonst überhaupt keine Probleme, auf der Weide kriegen die das zu 98% alleine hin.

Bewirtschaftet ihr das Grünland intensiv oder eher extensiv bzw. wie düngt ihr ?

Gruß Klaas

Rassen sind Charolais, Limousin und Angler in Kreuzungen.

0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Schlepperfahrer
Mitglied
Beiträge: 411

# 17.01.08, 17:50 Uhr
Hi,
Bewirtschaftet ihr das Grünland intensiv oder eher extensiv bzw. wie düngt ihr ?

Gruß Klaas
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: MichaelKopka
Mitglied
aus Holste
Beiträge: 7100
Alter: 41 Jahre,
# 17.01.08, 18:08 Uhr
komplett extensiv, streuen nur den mist zeitig auf die mähweiden. das futter reicht bei der besatzdichte locker aus, mähen von 10ha zwei schnitte von insgesamt 10ha. davon werden dann auch noch 3 pferde satt. extensivweiden in schuss zu halten ist aber sehr schwierig, hab stellenweise extreme probleme mit binsen und kräutern die das gras verdrängen. auf einer fläche sind die binsen ein arges problem, obwohl ich in 2005 neu angesät habe nachdem drainiert wurde.
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Schlepperfahrer
Mitglied
Beiträge: 411

# 19.01.08, 12:00 Uhr
Hi,
fällt sonst keinem was dazu ein ?

Gruß Klaas
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: CS48
Mitglied
Beiträge: 72

@ Schlepperfahrer # 19.01.08, 12:25 Uhr
Schlepperfahrer schrieb:

Hi,
fällt sonst keinem was dazu ein ?

Gruß Klaas



Hallo Klaas,

wir haben auch Mutterkuhhaltung, jedoch noch im anbindestall über den Winter.
erden dieses Jahr einen neuen Stall bauen. Habe mich für Trettmist entschieden da sonst die Baukosten viel zu hoch gewesen wären.
Wenn der Stall dann im Sommer steht kann ich gerne Bilder hier reinstellen wenn jemand interesse hat.

Grüße aus dem Hochschwarzwald
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Schumi210
Mitglied
aus Rensdorf
Beiträge: 2
Alter: 43 Jahre,
@ Schlepperfahrer # 22.01.08, 21:56 Uhr
neues Stroh neues Stroh im Stall
Schlepperfahrer schrieb:

Hi,
fällt sonst keinem was dazu ein ?

Gruß Klaas


Hallo Klaas,
ich habe die Mutterkühe das ganze Jahr draußen und eingentlich keine Probleme. Nur um die Futterraufen wird es über Winter schnell etwas weich. Einen Unterstand habe ich garnicht, aber Windschutz durch Bäume und Sträucher. Bewährt, hat sich ein Strohhaufen der jede Woche einen frische Ballen bekommt-"Was für eine Freude!". Für die Absetzer und Färsen habe ich in diesem Jahr einen Stall gebaut und ich muß sagen die Tiere machen sich drinnen besser als auf den Wiesen.
In den letzten Jahren, hatte ich den Bullen das ganze Jahr bei den Mutterkühen. Das soll in diesem Jahr anders werden, damit die Kälber nicht so weit auseinander geboren werden. Bei zu großen Unterschieden ist es sehr aufwändig die Bullen rechtzeitig abzusetzen und einige werden dann eigentlich auch zu früh abgesetzt. Auch haben die kleineren Kälber immer Schwierigkeiten sich durchzusetzen am Futterplatz. Auch plane ich dieses Jahr einmal zu versuchen, die Herde nach Bullen- und Kuhkälbern zu trennen, um die Kälber möglichst lange mit Muttermilch zu versorgen. Ich habe festgestellt, dass die Bullenabsetzer ohne Kraftfutter, nur mit sehr guter Silarge und Heu, bis zu 200gr pro Tag weniger zunehmen und ich hoffe, dass durch eine längere Säugezeit die Mütter etwas magerer werden. Leider sind die Aubrac sehr leichtfutterig und nehmen selbst mit dem 3. Schnitt noch ordentlich zu über Winter vor der Kalbung. Und ich möchte die leichtkalbigkeit nicht endlos austesten!
Gruß Schumi
0
 
Private Nachricht schreiben
offline
Avatar: Jaguar78
Mitglied
Beiträge: 22

# 24.01.08, 10:04 Uhr
Hallo Klaas,
wir haben auch 10-12 Mutterkühe der Rasse Rotbunt die wir meist mit einem Herefordstier decken um die leichtkalbigkeit zu fördern und den Fleischansatz zu verbessern. Der Stier ist nur im Sommer bei der Herde, um die Abkalbungen nicht zu sehr auseinanderzuziehen. Fleckvieh deshalb, da diese schon zur Milchproduktion hatten (die wir dabeisind aufzugeben), und die Tiere schon an uns gewöhnt sind und umgekehrt!
Die Herde wird ganzjährig draußen gehalten, zum Füttern haben wir einen eingestreuten Unterstand
in dem wir sie auch bei schlechter Witterung einsperren, aber nicht wegen der Tiere, sondern um die Grasnarbe zu schonen. Außerdem können die Rinder im Unterstand leichter gefangen werden um Behandlungen, event. Besamung, usw. vorzunehmen und die Abkalbungen besser kontrollieren. Gefüttert wird nur mit Heu und Grassilage, ohne Kraftfutter. Die Bullenkälber werden rechtzeitig kastriert um sie länger bei der Mutter lassen zu können ohne die Herde zu trennen, später werden sie dann in einer seperaten Gruppe zusammengefasst und ausgemästet und direkt vermarktet!

Mit einer Futterraufe hab ich gute Erfahrung gemacht, sie sollte aber auf einem gut befestigten Untergrund stehen (vor allem im Winter) und vieleicht sogar eingestreut sein.
Für eine Gruppe ohne Kälber (Ochsen, Trockensteher, Jungkühe) gibts dann auch ohne Unterstand keine Probleme!
0
 
1 2 3 ... 5 weiter »
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!

NETIQUETTE · KONTAKT & FEEDBACK · HILFE · IMPRESSUM · AGB · DATENSCHUTZ · MEDIADATEN

Zum Seitenanfang

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

ADIZ · AFZ-DerWald · agrarheute.com · Agrartechnik · AGROmechanika · Archiv für Forstwesen und Landschaftsökologie · Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt · Bayerns Pferde · Brac Lowiecka · Der Almbauer · Der Jagdgebrauchshund · Deutscher Waldbesitzer · die biene · dlv-jobportal.de · dlz agrarmagazin · DRWAL · Forst & Technik · Gemüse · Holstein INTERNATIONAL · Imkerfreund · jagderleben.de · joule · kraut&rüben · LAND & FORST · Landecht.de · landlive.de · Las POLSKI · Meilensteine der Landtechnik · NL Briefe zum Agrarrecht · NL NEUE LANDWIRTSCHAFT · HCX Новое сельское хозяйство · Niedersächsischer Jäger · Pferdeforum · PIRSCH · Rinderzucht Braunvieh · Rinderzucht Fleckvieh · SÄNGER & MUSIKANTEN · technikboerse.com · unsere Jagd · zwiefach

 

www.dlv.de
dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag - Die Medienkompetenz für Land und Natur