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Biogas
Forum: Biogas
Wie viel Leistung, welche Rohstoffe?

EEG 2012 - Gülleanlagen 75kW

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Avatar: strokes
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aus Niederbayern
Beiträge: 308
Alter: 28 Jahre,
# 31.07.11, 16:47 Uhr
EEG 2012 - Gülleanlagen 75kW
Hallo, nach dem geplanten neuen EEG 2012 sollen kleinere Anlagen mit 80% Gülle, 75 kW besser gefördert werden.
Man rechnet mit Baukosten von ca 4500€ in Eigenplanung; 0,25€ Vergütung. Hat jemand vor eine solche Anlage zu errichten? Lässt sich damit auch wirklich Geld verdienen, ohne Biogas auf die konstenintensive, auf Zupacht ausgerichtete große Tour zu betreiben, und damit besser auf den eigenen betrieb zuigeschnitten?
MfG

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Avatar: agropig
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aus links um die ecke
Beiträge: 15
Alter: 22 Jahre,
# 31.07.11, 17:21 Uhr
Servus
Ich denke auch darüber nach so eine Anlage zubauen! Ich bin derzeit aber noch am heraus finden ob es mit Schweinegülle geht!? Hat hier jemand erfahrung damit? Bis jetzt haben die Anlagenbauer noch keine Konzepte für solche Anlagen da sie relativ günstig gebaut werden sollten aber trotzdem mit wenig aufwand laufen sollen!
MfG
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Avatar: Notill
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aus Nähe von Kelheim
Beiträge: 3764
Alter: 38 Jahre,
# 31.07.11, 17:26 Uhr
schon bei Agricomp informiert?
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Avatar: agropig
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aus links um die ecke
Beiträge: 15
Alter: 22 Jahre,
# 31.07.11, 17:32 Uhr
ja Gülle-E-Werk kostet aber irgend wo um 8000€ je kw und von Schweinegülle in so hohen Mengen kenn sie sich nicht aus!
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Avatar: Masti09
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aus Rhede
Beiträge: 67
Alter: 36 Jahre,
@ strokes # 31.07.11, 18:06 Uhr
strokes schrieb:

Hallo, nach dem geplanten neuen EEG 2012 sollen kleinere Anlagen mit 80% Gülle, 75 kW besser gefördert werden.
Man rechnet mit Baukosten von ca 4500€ in Eigenplanung; 0,25€ Vergütung. Hat jemand vor eine solche Anlage zu errichten? Lässt sich damit auch wirklich Geld verdienen, ohne Biogas auf die konstenintensive, auf Zupacht ausgerichtete große Tour zu betreiben, und damit besser auf den eigenen betrieb zuigeschnitten?
MfG

Hallo ersteinmal
Kannste dir ja Selber ausrechnen!
ca 5000mal 75 kw gleich 375000 Euro
Endlager wenn nicht Vorhandenn 100000Euro
475000 euro invest : 10 Jahre 47500 Euro/Jahr plus Zinsen

Einnahmen
75kw mal 25 cent mal 22 Stunden
412,50/TAG ca 150000 Einahmen

zur gülle die müst ihr möglichst schon voher separieren ! oder den Fermenter wesentlich größer bauen
um die verweildauer lang zuziehen größenordnung Fermenter für reine Gülle ca 2500bis3000qm
dakommste dann aber mit 5000 euro pro kw nicht mehr hin
und du must die wärme verwursten sonnst brauchste garnicht esrt anzufangen
zum Vergleich 1 tonne Mais gleich 10 Tonnen gülle!

Gruss Masti
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Avatar: strokes
Mitglied
aus Niederbayern
Beiträge: 308
Alter: 28 Jahre,
# 31.07.11, 18:26 Uhr
Je dicker die Gülle desto besser, da sich die feste Schicht und Wasseranteil nicht so schnell entmischen/absetzen.
Ja so grob hab ich mir das schon ausgerechnet. Aber mir fehlen ein paar Faustzahlen, bzgl. m³ Größe des Fermenters, bei ca. Rindergülle von 150-170 GV. Wieviel feststoffe/Silomais müsste man mitdazunehmen, um bei 80% Gülleanteil zu landen, und um die 75kW voll auszulasten, denn ich glaube nur bei der maximalgröße von 75kW sind die Invest.kosten möglich. habe da was von 20 ha SM gehört?
Wie groß das Endlager?
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Avatar: agropig
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aus links um die ecke
Beiträge: 15
Alter: 22 Jahre,
# 31.07.11, 19:48 Uhr
bei 250GV gülle kommst du auf 80% gülle anteil für 75kw
da brauchst dann noch ca 20ha Mais
Kommt auf die Fermentergröße an da du auch die 150tage gasdichte lagerung brauchst
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Avatar: luckylou
Mitglied
Beiträge: 511
Alter: 59 Jahre,
# 31.07.11, 22:29 Uhr
Also die Gülle vorher Separieren funktioniert nicht, denn du mu0t über dein Einsatzstofftagebuch die 80 Gewichtsprozente nachweisen und dabei noch auf der sicheren Seite liegen. geh also mal vo 260 GV aus. je Tag sind das ca 15 m³ Gülle und ca 3,5 to Silomais. Mit Gülle und Getreide siehts natürlich etwas günstiger aus. Bei 150 Tagen Verweildauer sind das ca 2600 m³ Fermentervolumen das sind 2 Behälter mit 18 m Durchmesser und 6 m Höhe. Dazu kommt noch das Endlager mit 6 Monaten Lagerkapazität mit einer Größe von max 2699 m³, mindestens aber 2500m³. Bei diesen Zahlen sieht man schnell, wenn also nicht zumindest das Endlager vorhanden ist, rechnet sich das ganze nicht,
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Avatar: Masti09
Mitglied
aus Rhede
Beiträge: 67
Alter: 36 Jahre,
@ strokes # 03.08.11, 18:35 Uhr
strokes schrieb:

Hallo, nach dem geplanten neuen EEG 2012 sollen kleinere Anlagen mit 80% Gülle, 75 kW besser gefördert werden.
Man rechnet mit Baukosten von ca 4500€ in Eigenplanung; 0,25€ Vergütung. Hat jemand vor eine solche Anlage zu errichten? Lässt sich damit auch wirklich Geld verdienen, ohne Biogas auf die konstenintensive, auf Zupacht ausgerichtete große Tour zu betreiben, und damit besser auf den eigenen betrieb zuigeschnitten?
MfG






Kanste auch alles in der neuen DLZ nachlesen
da steht es gut beschrieben und unzählige Adressen von Biogasfirmen
Gruß Masti
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Avatar: rocknrolldirk
Mitglied
aus Meinerzhagen
Beiträge: 1582
Alter: 35 Jahre,
# 03.08.11, 19:14 Uhr
Na, wenn ich das hier so durchlese würd ich sagen, das ist Käse. Arbeitsaufwand, Risiko und zu erwartende Kostensteigerungen des Maisanbaus könnten die Rechnung leicht in einen gefährlichen Bereich bringen. Ausserdem schafft man sich einen weiteren Betriebszweig, für den man dasein muss und in dem man sich auskennt. Wenn man das gleiche Geld aufs Dach investiert hat man eine sehr hohe Kostensicherheit, kaum Arbeit und muss nicht Fläche auf Jahrzehnte an die Gasproduktion binden. Unter dem Dach kann man wunderbar und vor Sonnehitze geschützt Milch produzieren-die 20 Hektar Mais kriegt man da leicht unter. Ich bin ein Freund der Spezialisierung, weil ich gerne früh Feierabend habe und Urlaub mache. Für alle andern ist es ein guter Weg, sich arbeitsmäßig auszulasten. smile
Die dicksten Bauern haben die dümmsten Kartoffeln...
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