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Avatar: woife
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Beiträge: 80
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@ frankyboy # 28.01.12, 23:55 Uhr
frankyboy schrieb:

Ich komme nochmals kurz zurück an diesen ungastlichen Ort, weil ich versehentlich WHO statt GATT geschrieben habe (GATT 1947 ist am 31.12.1995 außer Kraft getreten).
Außerdem möchte ich anfügen:
Ein Bauer aus Bayern will mir erzählen, dass er nur mit seinen Familienangehörigen alleine (Aushilfe bei Arbeitsspitzen) jährlich über eine Million Hähnchen produziert und auf 400 Hektar Fläche Weizen, Mais, Zuckerrüben und Raps anbaut.
Wer schon eine Fundstelle zitiert, der sollte auch die Begriffsbestimmung kapiert haben. Wenn ich einen Thread starte und meine Ansicht in den Eröffnungsbeitrag schreibe, dann weiß jeder, um was es sich dreht und ein Troll ist genau der, der diesen Thread stört. Anstatt hier konstruktiv mitzuarbeiten, machen sich hier mehrere Besserwisser wie Schaumschläger breit und ekeln die Anständigen hinaus: zit.: Wenn dir mein Umgang mit H und Frankyboy nicht passt, dann melde mich doch bei einem Moderator und sülz mich nicht zu. Hast du noch was zum Thema oder möchtest du weiterhin deinen Schmutz auf mich werfen????" Dazu wird ein gesamter Text in Großbuchstaben geschrieben, was im web soviel heißt, dass er geschrieen ist; oder: zit.: "Wenn du das von Fachleuten die direkt in der Materie drin sind, nicht glaubst und keinerlei Ansätze zeigst dazu lernen zu wollen, bitteschön, dann geh mit Gott aber geh!" Es fragt sich: Fachleute in was? Fachleute hätten ja Fachwissen.
Wer grundlegendes Allgemeinwissen verbreiten will, der muß zuerst einmal selbst welches haben. Betriebswirtschaftslehre ist die Lehre von den wirtschaftlichen, organisatorischen, technischen sowie finanziellen Abläufen i n den Unternehmen (Oldenbourg Wissenschaftsverlag). Ich dagegen habe Bereiche der Volkswirtschaftslehre angesprochen. Das sollten die Landwirte als Prüfungsfach haben, dann würden sie hier nicht so ein Pseudowissen von sich geben und in einer nicht zu überbietenden "Oberlehrer-Manier" mit BWL-und VWL-Verwechslung andere belehren zu wollen.
Wenn ich höre, dass ein heutiger Landwirt eine schwerere Arbeit als ein Arbeiter oder Handwerker haben soll, dann weiß ich, dass die Herren noch nie auf dem Bau gearbeitet haben, sondern das Ganze aus ihrer klimatisierten Schlepperkabine heraus betrachten. Ich verkenne nicht, dass ein Landwirt viel arbeitet, auch am Wochenende und manchmal abends (machen aber auch Selbständige). Das hat aber nichts mit der Schwere der Arbeit zu tun, sondern damit, dass sie Geld in die eigene Tasche wirtschaften können. Einige haben ja zugegeben, dass sie nicht mehr wie früher mit der Hand arbeiten wollen.
Wenn gar ein Bauer Ausführungen über die allgemeine Psychologie (Wahrnehmung) zum Besten gibt, dann wird es sich wahrscheinlich um das letzte Universal-Genie auf diesem Erdboden handeln. Wer Kommunikation mit Ballspielen vergleicht, der geht vielleicht schon von Kommunikationsmustern der Tiere aus, die er hält. Aber wie kann man jemand anderen etwas erklären, wenn man es selbst nicht kapiert hat. Wer andere als nett-naiv bezeichnet, der hat genau die Überheblichkeit, die dem Image der Landwirtschaft am meisten schadet. Zu seiner Entschuldigung sei erwähnt, dass er dies ja selber gar nicht mehr merkt. Denn, wer behauptet, dass er seine Botschaften immer in Variante 1 (sachlich) von sich gibt, der ist von mir aus gesehen schon jenseits von Gut und Böse. Meine Antwort in dem Jargon, wie er sich geäußert hat: "Das Niveau von unterster Schublade sei dir vergeben".
Wer so herablassend sagt, dass er dem Verbraucher keine Antwort schuldet, der vergißt, dass er und sein Betrieb vom Geld leben, dass ihm der ach so gering geschätzte Verbraucher via EDEKA gnädigerweise zukommen läßt.
Hier regen sich Viele auf, weil der Verbraucher angeblich immer das Billigste kauft. Sie halten sie den Verbraucher ja für dumm! Nein: Er kauft das, was er für das Günstigste hält. Wieviele Landwirte gibt es, die das verfluchte Gen-Soja an ihre Tiere verfüttern (weil es eben das Billigste ist) und skrupellos die Böden und Tiere ausbeuten (weil der Profit kurzfristig höher ist)? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Wenn ich frage: Was können wir für die deutsche Landwirtschaft tun, dann antwortet Schlaumeier: Was kannst du für mich tun: nichts. Das ist genau der Egoismus, den die Landwirtschaft kaputt macht. Er kommt gar nicht auf die Idee, dass ich von ihm wissen wollte, was e r für die Landwirtschaft tun kann. Für solche Leute ist Solidarität ein Fremdwort und sie lehnen natürlich jedes Ansinnen für den Berufsstand zu demonstrieren ab, weil ja sie persönlich nichts davon haben.

Der Bauer aus Bayern der bin ich und ichbewirtschafte einen Vollerwerbsbetrieb mit folgendem Umfang:
420 Hektar Ackerbau
160.000 Masthähnchen Plätze (160.000*7,8Mastdurchgänge)
400 Mastschweine Plätze
500 Kw Biogasanlage
Landhandel (klein aber fein)

Arbeitskräfte:
Betriebsleiter (ich) 30 Jahre, generell alle Arbeiten
Vater 63 Jahre, Landhandel mit Getreide und Düngerumschlag; Teilweise Ackerbau
Mutter 53 Jahre, Haushalt; Büro; Schweinestall
Schwester 25 Jahre, Teilweise Büro, etwas Ackerarbeiten
Aushilfe auf 400,- Euro Basis, Wartungsarbeiten an Biogasanlage und Maschinen
Zwei Aushilfen bei Erntearbeiten
Das sowas nur bei straffer Organisation und moderner Auststattung funktioniert brauch ich wohl nicht erwähnen. Natürlich habe ich nicht jeden tag um fünf Feierabend wie so manch anderer aber was solls ich machs immer noch gerne auch wenn man sich immer von euch "Verbrauchern" als Massentierhalter oder Agrarfabrikanten bezeichnen lassen muss.
Wenn du in deinem Ellenlangen Beitrag jetzt sagst das ich als Bauer "gnädigerweise" Geld von den verbrauchern via EDEKA und sonstigen kriege da dreht sich mir förmlich der Magen um. Was bildest du dir ein so etwas von dir zu geben, meiner meinung nach ist das eine bodenlose frechheit. Was willst du denn essen wenn wir nicht produzieren? Willst du nur noch fressen was auf den Bäumen wächst? Willst du das die Waren in den Supermärkten oder Dorfläden aus Rumänien oder sonst wo her kommen wo Lebensmittelkontrollen nichts sind als heiße Luft? Eins steht unumstößlich fest: in Deutschland wird an allen Ecken und Enden Kontrolliert und Dokumentiert weil unsere Paragraphenreiter den vorgaben aus der EU immer noch eins oben drauf setzen um sicherzugehen das die Landwirte nicht zu viel verdienen. Somit werden in Deutschland nur noch sichere Lebensmittel produziert die du und deine Artgenossen dann zu billig Preisen kaufen können ohne das ihr davon Bauchweh kriegt.
Ganz kurz noch zur pasage über Soja:
In Deutschland darf mittlerweile gar kein gen veränderter Soja mehr an Masthänchen verfüttert werden. Das hat sich aber nicht der Staat so ausgedacht sondern die Schlachtereien. Wenn jetzt an alle Tiere in Deutschland, nur in Deutschland, gentechnisch unveränderter Soja verfüttert werden dürfte dann würden die Anbauflächen nicht ausreichen und es würden die Regenwälder in Brasilien wieder verstärkt abgeholzt werden weil es sich noch besser lohnen würde.
Denk du, und deine Anhänger, erst mal nach bevor du'/ihr Aussagen postest die keinerlei verstand beinhalten und mich und meine Berufskollegen so dermasen denonzieren das es nicht mehr schön und feierlich ist.
Mit weniger freundlichen Grüßen,
der Bauer aus Bayern
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Avatar: CS
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aus Bokel
Beiträge: 1734

@ frankyboy # 29.01.12, 06:44 Uhr
frankyboy schrieb:

Ich komme nochmals kurz zurück an diesen ungastlichen Ort, weil ich versehentlich WHO statt GATT geschrieben habe (GATT 1947 ist am 31.12.1995 außer Kraft getreten).
Außerdem möchte ich anfügen:
Ein Bauer aus Bayern will mir erzählen, dass er nur mit seinen Familienangehörigen alleine (Aushilfe bei Arbeitsspitzen) jährlich über eine Million Hähnchen produziert und auf 400 Hektar Fläche Weizen, Mais, Zuckerrüben und Raps anbaut.
Wer schon eine Fundstelle zitiert, der sollte auch die Begriffsbestimmung kapiert haben. Wenn ich einen Thread starte und meine Ansicht in den Eröffnungsbeitrag schreibe, dann weiß jeder, um was es sich dreht und ein Troll ist genau der, der diesen Thread stört. Anstatt hier konstruktiv mitzuarbeiten, machen sich hier mehrere Besserwisser wie Schaumschläger breit und ekeln die Anständigen hinaus: zit.: Wenn dir mein Umgang mit H und Frankyboy nicht passt, dann melde mich doch bei einem Moderator und sülz mich nicht zu. Hast du noch was zum Thema oder möchtest du weiterhin deinen Schmutz auf mich werfen????" Dazu wird ein gesamter Text in Großbuchstaben geschrieben, was im web soviel heißt, dass er geschrieen ist; oder: zit.: "Wenn du das von Fachleuten die direkt in der Materie drin sind, nicht glaubst und keinerlei Ansätze zeigst dazu lernen zu wollen, bitteschön, dann geh mit Gott aber geh!" Es fragt sich: Fachleute in was? Fachleute hätten ja Fachwissen.
Wer grundlegendes Allgemeinwissen verbreiten will, der muß zuerst einmal selbst welches haben. Betriebswirtschaftslehre ist die Lehre von den wirtschaftlichen, organisatorischen, technischen sowie finanziellen Abläufen i n den Unternehmen (Oldenbourg Wissenschaftsverlag). Ich dagegen habe Bereiche der Volkswirtschaftslehre angesprochen. Das sollten die Landwirte als Prüfungsfach haben, dann würden sie hier nicht so ein Pseudowissen von sich geben und in einer nicht zu überbietenden "Oberlehrer-Manier" mit BWL-und VWL-Verwechslung andere belehren zu wollen.
Wenn ich höre, dass ein heutiger Landwirt eine schwerere Arbeit als ein Arbeiter oder Handwerker haben soll, dann weiß ich, dass die Herren noch nie auf dem Bau gearbeitet haben, sondern das Ganze aus ihrer klimatisierten Schlepperkabine heraus betrachten. Ich verkenne nicht, dass ein Landwirt viel arbeitet, auch am Wochenende und manchmal abends (machen aber auch Selbständige). Das hat aber nichts mit der Schwere der Arbeit zu tun, sondern damit, dass sie Geld in die eigene Tasche wirtschaften können. Einige haben ja zugegeben, dass sie nicht mehr wie früher mit der Hand arbeiten wollen.
Wenn gar ein Bauer Ausführungen über die allgemeine Psychologie (Wahrnehmung) zum Besten gibt, dann wird es sich wahrscheinlich um das letzte Universal-Genie auf diesem Erdboden handeln. Wer Kommunikation mit Ballspielen vergleicht, der geht vielleicht schon von Kommunikationsmustern der Tiere aus, die er hält. Aber wie kann man jemand anderen etwas erklären, wenn man es selbst nicht kapiert hat. Wer andere als nett-naiv bezeichnet, der hat genau die Überheblichkeit, die dem Image der Landwirtschaft am meisten schadet. Zu seiner Entschuldigung sei erwähnt, dass er dies ja selber gar nicht mehr merkt. Denn, wer behauptet, dass er seine Botschaften immer in Variante 1 (sachlich) von sich gibt, der ist von mir aus gesehen schon jenseits von Gut und Böse. Meine Antwort in dem Jargon, wie er sich geäußert hat: "Das Niveau von unterster Schublade sei dir vergeben".
Wer so herablassend sagt, dass er dem Verbraucher keine Antwort schuldet, der vergißt, dass er und sein Betrieb vom Geld leben, dass ihm der ach so gering geschätzte Verbraucher via EDEKA gnädigerweise zukommen läßt.
Hier regen sich Viele auf, weil der Verbraucher angeblich immer das Billigste kauft. Sie halten sie den Verbraucher ja für dumm! Nein: Er kauft das, was er für das Günstigste hält. Wieviele Landwirte gibt es, die das verfluchte Gen-Soja an ihre Tiere verfüttern (weil es eben das Billigste ist) und skrupellos die Böden und Tiere ausbeuten (weil der Profit kurzfristig höher ist)? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Wenn ich frage: Was können wir für die deutsche Landwirtschaft tun, dann antwortet Schlaumeier: Was kannst du für mich tun: nichts. Das ist genau der Egoismus, den die Landwirtschaft kaputt macht. Er kommt gar nicht auf die Idee, dass ich von ihm wissen wollte, was e r für die Landwirtschaft tun kann. Für solche Leute ist Solidarität ein Fremdwort und sie lehnen natürlich jedes Ansinnen für den Berufsstand zu demonstrieren ab, weil ja sie persönlich nichts davon haben.


Das ist keine Basis für die von dir gewünschte Diskussion! So kannst im Kreise deiner Freunde reden (schreiben) aber nicht hier!

Bin ja auch am überlegen ob und ich wie auch auf Meinungen wie die von dir betrieblich reagiere.
Bin aber mittlerweile der Meinung sie am Besten zu ignorieren. Ich werde meine Produktion am tatsächlichen Kaufverhalten der Verbraucher ausrichten und nicht nach dem was Leute wie du meinen wie Landwirtschaft auszusehen hat
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Avatar: Mim
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aus Franken
Beiträge: 1954
Alter: 39 Jahre,
# 29.01.12, 10:19 Uhr
Hallo Schaumburger,

danke für den Link zu wir-haben-es-satt-Seite. Ich finde es traurig, dass diese polarisierende "Aufklärungsdebatte" mit falschen Angaben hantiert, wie eben mit dem irrsinigern Soja-aus-Regenwald-Region (Soja wächst nicht dort wo es 2 x täglich regnet, es würde faulen...) oder der MRSA-Resistenz-Debatte wo doch endlich klar sein sollte, dass der Typ ST998 der Tiere - nicht der der Krankenhäuser ist!

@ Frankyboy, eine Bitte vorneweg, benutze die Return-Taste zur Absatzgestaltung, es liest sich leichter.

Du bist mit einem provozierenden Beitrag gestartet, mit schwarz-weiß Malereien und Endzeitszenarien und empörst dich nun, dass hier ein persönliches Feuerwerk brennt - an dem sich alle Diskussionsbeteiligten die Finger verbrennen und sprichst von Gräben die sich auftun.

Was - hast du erwartet? Das der gro der Landwirtschaft die dieser Kampagne angegriffen sind oder sich fühlen - diese Ideen wie den Messias feiern? Oder endlich drauf gewartet haben, dass jemand ihnen erklärt was sie falsch machen?


Ich bin auch der Meinung, dass wir eine Basisdiskussion brauchen und hier sich die Landwirtschaft bewegen muss mit der "Mitte der Gesellschaft" (oder "Mitte der politischen Meinungsbildung") auseinanderzusetzen.

Leider stelle ich dabei fest, dass für gemeinsame Interessen eben auch eine gemeinsame Basis an Information & Zusammenhängen notwendig ist - denn das Thema Tierproduktion ist sehr komplex & vielschichtig.

Das geht leider wie in der sehr bunten, plakativen PDF-Zeitung nicht.

Schon in der Landwirtschaft selbst - wissen die wenigsten Rindererzeuger - dass die Hähnchenmäster schon längst GVO-Soja-frei füttern. In der Schweineerzeugung sind die Produktionssysteme sehr komplex und es ist eben leider nicht nachgewiesen, dass "ältere, robuste Rassen" - weniger AB benötigen und/oder!! weniger Tierverluste haben.

Diese Themen fehlen mir hier sehr - das eben auch Tierschutz mehr Strukturwandel/größere Betriebe zur Folge hat.

Das weniger AB ggf. auch höhere Tierverluste (siehe Ökotierhaltung) zur Folgen haben.

Das es bei 82 Mio Bundesbürgern "eine Menge" Tiere benötigt um die Mengen an Eier, Milch & Fleisch zu erzeugen.


Das z.B. bei der Studie der Fresserbetriebe in Niedersachsen (100 % Antibiotika) es darum geht, dass eben kleine Milchviehbetriebe (auch aus dem Süden) ihre Bullenkälber (siehe Alpen - mangelnde Futtergrundlage im Winter!) abgeben und hier eben durch eine Metaphylaxe in der Aufzucht überhaupt Gruppen zusammengestellt werden können, weil halt jedes Kalb aus einem kleinen Hof - auch seinen Gesundheitsstatus mitbringt.

Was würden/könnten diese kleinen Betriebe tun, wenn "sie ihre Bullen selbst mästen müssten"? Viele Nebenerwerbsbetriebe sind Auslaufmodelle - solange die Eltern "noch können" und es ist nicht angedacht dass diese dann "spontan" noch einen Bullenmaststall bauen - dazu müßten/würden sie wieder mehr Fläche pachten müssen. Und das sage ich hier aus einem bayerischen Landkreis wo ich an den Kälbermarkttagen die Betriebe mit ihrem Hängerle das Kalb /die Kälber bringen sehe.

Auch wiedersprechen sich manche Zusammenhänge, denn "mehr Tierschutz" mit mehr Auslauf/Festmist bringt einfach mehr Immissionen von Ammoniak & Co. und damit Umweltbelastung, ggf. punktuell nicht in großen Mengen, aber in der Wissenschaft ist dieser Widerspruch schon lange bekannt.

Und letztendlich sehe ich in der Demo, der Aussage und auch der Zeitung - keine Lösungsansätze. Und ja auch gestern kamen wieder die Angebotsprospekte der Samstagspostwurfsendungen herein, auch ich bin nicht glücklich darüber, dass Grundnahrungsmittel wie Milch, Butter, Fleisch zu den Kundenködern gehören.

Das wäre eine Gemeinsamtkeit, oder?

Gruß Mim



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Avatar: heinzi_the_chicken
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Alter: 76 Jahre,
Beitrag bearbeitet von Admin Allegra am 29.01.12 um 12:37 Uhr.
@ Mim # 29.01.12, 11:04 Uhr
Mim schrieb:
oder der MRSA-Resistenz-Debatte wo doch endlich klar sein sollte, dass der Typ ST998 der Tiere - nicht der der Krankenhäuser ist!


...ich sage nichts mehr dazu, xxxx... ich habe es versucht dir zu erklären.....

mfg
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edit: Netiquette!
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Alter: 38 Jahre,
Beitrag bearbeitet von Admin Allegra am 29.01.12 um 12:38 Uhr.
@ heinzi_the_chicken # 29.01.12, 11:27 Uhr
heinzi_the_chicken schrieb:

...ich sage nichts mehr dazu, xxxxx....ich habe es versucht dir zu erklären.....

mfg
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Das finde ich mal wieder interessant ..... kann ich den anderen nicht mit meinen Argumenten überzeugen, liegt es daran das er zu dumm ist ...... wo hab ich das denn schon mal gehört ........ muss wohl beim letzten Milchstreik gewesen sein.




edit: Quote entspr. bearbeitet
Nur das Genie beherrscht das Chaos.
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Avatar: heinzi_the_chicken
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Beiträge: 64
Alter: 76 Jahre,
@ Paula # 29.01.12, 12:47 Uhr
Paula schrieb:

Das finde ich mal wieder interessant ..... kann ich den anderen nicht mit meinen Argumenten überzeugen, liegt es daran das er zu dumm ist ...... wo hab ich das denn schon mal gehört ........ muss wohl beim letzten Milchstreik gewesen sein.




edit: Quote entspr. bearbeitet



[www.uni-tuebingen.de]

...jeder der möchte, darf mitdiskutieren.....aber sollte sich um die Materie kümmern...
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Avatar: heinzi_the_chicken
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Beiträge: 64
Alter: 76 Jahre,
@ heinzi_the_chicken # 29.01.12, 12:49 Uhr
heinzi_the_chicken schrieb:

...ich sage nichts mehr dazu, xxxx... ich habe es versucht dir zu erklären.....

mfg
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edit: Netiquette!



....wie schön.....jeder andere darf beleidigen, und dann benutze ich ein " leicht anstößiges" Wort und schon wird editiert......daumendrueck mrgreen ....wundert mich nicht, wieso ich noch nicht aus dem Forum geworfen wurde, wegen zu viel " Wahrheit".....

mfg
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aus Bückeburg
Beiträge: 515
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.01.12 um 13:01 Uhr.
@ heinzi_the_chicken # 29.01.12, 12:56 Uhr
heinzi_the_chicken schrieb:

[www.uni-tuebingen.de]

...jeder der möchte, darf mitdiskutieren.....aber sollte sich um die Materie kümmern...


Das ist jetzt definitiv nichts neues. Gentransfer unter Laborbedingen zeigt dein PDF-Dokument. Wie sieht das in der Praxis aus, ohne Reagenzglas?
Nur frage ich mich was das in diesem Thread soll. Da hast du wohl den richtigen Thread nicht gefunden.
Ebenso können Krankenhauskeime durch erkrankte Patienten aus landwirtschaftlichen Familien in landwirtschaftliche Betriebe "eingeschleppt" werden. Du wirst wohl wissen das auch Landwirte, Bäuerinnen und Familienangehörige mal krank werden. Wie sieht es eigendlich mit dem Klärschlamm aus? Werden menschliche Fäkalkeime durch die Klärung beseitigt (ich denke nicht) bevor der Schlamm mit Antibiotikaresten auf den Acker kommt? Wie sieht es mit den Leichen auf dem Friedhof aus? Grundwasserkontakt ist oft gegeben und nicht selten wurden die Verblichenen bis kurz vorm Tod mit Antibiotika und anderen Mitteln behandelt.
Kannst du das alles mal erklären? Im richtigen Thread?
Vorwärts schauen!
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Avatar: heinzi_the_chicken
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aus :)
Beiträge: 64
Alter: 76 Jahre,
@ Schaumburger # 29.01.12, 13:14 Uhr
Schaumburger schrieb:
Das ist jetzt definitiv nichts neues. Gentransfer unter Laborbedingen zeigt dein PDF-Dokument. Wie sieht das in der Praxis aus, ohne Reagenzglas?


...ist genauso....sosnt gebe es ja keine evolution bei den Dingern....


Ebenso können Krankenhauskeime durch erkrankte Patienten aus landwirtschaftlichen Familien in landwirtschaftliche Betriebe "eingeschleppt" werden. Du wirst wohl wissen das auch Landwirte, Bäuerinnen und Familienangehörige mal krank werden.


...ist theoretisch auch möglich, aber wie Mim ja sagt, wurde der menschliche MRSA ja noch nie richtig bei Tieren als pathogen eingestuft.....bei den ESBL und Geflügel, ist es schon eher die Möglichkeit, weil der Keim ja identisch ist, mit dem der beim auftritt. Aber wie soll die Kontamination denn statfinden? Das würde bedeuteten, dass nur Geflügel mit ESBL infiziert werden würde, dass Futter von Klärschlamm gedüngtern Feldern bekommen hätte.....das ist aber leider nicht der Fall, die epidemiologisches Fakten lassen keinen primären Grund zu, außer die Haltung selber.....


Wie sieht es eigendlich mit dem Klärschlamm aus? Werden menschliche Fäkalkeime durch die Klärung beseitigt (ich denke nicht) bevor der Schlamm mit Antibiotikaresten auf den Acker kommt?


Klärschalmm erhält eine Vielzahl an Bakterien und auch Antibiotikaresten, die natürlich auch zur Resistenzentwicklung beitragen, aber wie ich oben geschrieben habe, gibt es keine Hinweise, dass das der primaäre Grund ist.


Wie sieht es mit den Leichen auf dem Friedhof aus? Grundwasserkontakt ist oft gegeben und nicht selten wurden die Verblichenen bis kurz vorm Tod mit Antibiotika und anderen Mitteln behandelt.


..theoretisch auch möglich, aber dann würde man Epidemien sehen, die mit dem Benutzen von bestimmen Grundwasserquellen zusammenhängen, und ausserdem weiss ich nicht was die Bakterien machen, wenn sie unter Luftabschluss leben müssen. Die antibiotikareste müssten sich theoretisch im Grundwasser verteilen und auch zur entwicklung von Resistenzen beisteuern.

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Avatar: Schaumburger
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aus Bückeburg
Beiträge: 515
Alter: 36 Jahre,
Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.01.12 um 13:41 Uhr.
@ heinzi_the_chicken # 29.01.12, 13:33 Uhr
heinzi_the_chicken schrieb:

..theoretisch auch möglich, aber dann würde man Epidemien sehen, die mit dem Benutzen von bestimmen Grundwasserquellen zusammenhängen, und ausserdem weiss ich nicht was die Bakterien machen, wenn sie unter Luftabschluss leben müssen. Die antibiotikareste müssten sich theoretisch im Grundwasser verteilen und auch zur entwicklung von Resistenzen beisteuern.


Mal abgesehen davon das du wider im falschen Thread antwortest, es ist nicht bewiesen woher der Keim kommt, zuerst im Krankenhaus oder im Geflügelstall. Woher er kommt der ESBL, das ist völlig unklar.

Vergleiche ich das Gefahrenpotential von Fleisch und Krankenhaus, wird klar das vom Fleisch bei sachgerechter Zubereitung keinerlei Gefahr ausgeht. Schließlich müßte auch dir bekannt sein das Geflügel oft mit Salmonellen behaftet ist. Deshalb wird Geflügelfleisch gekocht oder gebraten und nicht roh oder halbgar verspeisst.
Eine altbekannte Küchenregel ist es auch Fleisch und Gemüse nie auf dem selben Brett, mit dem selben Messer zu schneiden und sich nach dem Kontakt mit Geflügelfleisch die Hände zu waschen.
Das sollte wegen Salmonellen Standard sein, schon seit Jahrzehnten. Salmonellen und ESBL überstehen wohl kaum den Kochvorgang. Die Gefahrenanalyse dürfte dann ergeben das Geflügel bei ordnungsgemäßer Zubereitung geringe oder keine Gefahr birgt um sich mit ESBL oder Salmonellen anzustecken.
Im Krankenhaus dagegen befinden sich fast durchgängig durch Krankheit geschwächte Patienten deren Immunsystem logischer Weise nicht auf Höchstleistung arbeitet. Auch werden offene Operationswunden nicht abgekocht oder gebraten. Da gibts nur eine Desinfektion und die, das dürfte auch dir bekannt sein, kann nie zu 100% wirken. Dazu sind die Wunden einfach zu schlecht zu desinfizieren.
Desweiteren gibt es im Krankenhaus hunderte Arbeitsvorgänge und Handgriffe mit denen Bakterien verschleppt werden können und auch werden. Siehe MRSA. Auch in einigen Altersheimen wird fahrlässig mit MRSA Patienten umgegangen und oft nicht die Hygienevorschriften eingehalten. Kommen dann an Demenz erkrankte Patienten in Kontakt mit MRSA oder ESBL-Trägern, ist das Chaos vorprogrammiert. Oft "spielen" Demenzkranke im Endstadium mit Fäkalien und beschmieren nicht nur sich selbst. Werden diese Personen schwer krank, kommen sie oft in ein Krankenhaus und sind evtl. nicht mal als Risikopatient eingestuft. Wie schnell dann Keime rund gehen muß ich dir auch nicht erklären, aber das Beispiel macht deutlich das die Gefahr sich ESBL oder MRSA im Krankenhaus einzufangen doch immens größer ist als beim Verzehr einer Hähnchenkeule.
Und im Endeffekt sollte es bei aller Diskussion um Antibiotika zuerst um die Gefahrenanylyse und Gefahrenbekämpfung gehen. Da ist deine Branche (Organwühler) definitiv stärker gefordert als die Landwirtschaft.
Davon kann man auch nicht ablenken!
Vorwärts schauen!
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