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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Dispensierrecht der Tierärzte - Folgen für Tierhalter & Tiere?

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Avatar: Mim
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aus Franken
Beiträge: 1954
Alter: 39 Jahre,
# 27.01.12, 08:32 Uhr
Dispensierrecht der Tierärzte - Folgen für Tierhalter & Tiere?
Hallo,

im Zuge der Antibiotikadiskussion in der selbst Medien wie ZDF einen Fachbegriffeintopf schaffen - wird auch das Dispensierrecht der Tierärzte in Frage gestellt und auf Länder wie Dänemark verwiesen, wo Tierärzte wie Humanärzte Antibiotika (AB) nur noch verschreiben und die Betriebe sich die Medikamenten dann in der Apotheke holen sollen/müssen.

Für die Tierhalter bedeutet das nicht nur Aufwand (Fahrt Apotheke) sondern auch doppelt zahlen - die Beratungs/Anfahrtsgebühren des Tierarztes und die Gebühren der Apotheke,

für die Tiere bedeutet das ggf. "Wartezeiten" - bis die bestellten Medikamente in der Apotheke angekommen oder über "Internetapotheke" verschickt worden sind und wir alle wissen wie wichtig bei hochentzündlichen, schmerzhaften Erkrankungen wie Lungen- oder Gelenksentzündung eine unverzügliche Behandlung im Sinne des Tierschutzes ist.

Schon mehrere Fachtierärzte Schwein haben mir nach Eigenkalkulation angekündigt, dann ihre Abteilung Schwein der Praxen zu schließen, Mitarbeiter auszustellen und sich auf Heimtiere und ggf. Rind zu beschränken.

Meine dringende Bitte - da das Thema JETZT zur Diskussion steht, wendet euch als Tierhalter an die jeweiligen politischen Vertreter in Berlin, es geht mir/hier nicht darum hohe AB-Abgaben im bisherigen System zu rechtfertigen, denn das Dispensierrecht betrifft auch Veterinär-Homöopathika und viele Praxen mit Apothekenrecht mischen hier den Betrieben auch pflanzliche Wirkstoffe, Homöopathie & Co. an. Und die höhere, geforderte Kontrolle der AB-Abgabe gibt das bisherige Arzneimittelgesetz schon lange her - es müsste nur besser kontrolliert eingefordert werden.

viele Grüsse

Mim

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Avatar: Mim
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aus Franken
Beiträge: 1954
Alter: 39 Jahre,
# 27.01.12, 08:39 Uhr
@ Nachtrag - hier findet ihr die Mitglieder des aktuellen Agrarausschusses Berlin:

[www.bundestag.de] - wenn ihr auf die Namen klickt kommt ihr zu den Einzeladressen
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Avatar: Herzelsuesse
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aus Westpfalz
Beiträge: 19
Alter: 44 Jahre,
@ Mim # 27.01.12, 09:52 Uhr
Mim schrieb:

Hallo,

im Zuge der Antibiotikadiskussion in der selbst Medien wie ZDF einen Fachbegriffeintopf schaffen - wird auch das Dispensierrecht der Tierärzte in Frage gestellt und auf Länder wie Dänemark verwiesen, wo Tierärzte wie Humanärzte Antibiotika (AB) nur noch verschreiben und die Betriebe sich die Medikamenten dann in der Apotheke holen sollen/müssen.


Mim


Hallo,
Was noch alles? Bald hält gar keiner mehr Tiere. Die Landwirte, die Schweine züchten, halten mästen (bezieht sich auch auf andere Tierarten) undtwisted davon leben müssen, für die zählt halt jedes Ferkel, Hühnchen, usw. Zwischen den vielen Schraubzwingen in der Tierhaltung, Null Spielraum und den hohen Kosten (wenn so ein Schweinelandwirt die Grundimmunisierung für seine Ferkel holt, dann kostet es jetzt schon ein unglaubliches Geld) wie schwer sollen es die Bauern noch gemacht bekommen? Stallhaltung ist kein natürlicher Zustand für die Tiere. Daher die Anfälligkeit, daher die Immunisierung, daher der Kampf der Landwirte um jedes Ferkel.
Außenhaltung ist ja auch sehr unerwünscht... Ich habe ein Stück Land mit 15 Eichen. Wollte mal meine 3 Schweine im Herbst drauftun, weil alles voller Eicheln war: DREIFACHZAUN wegen irgendwelcher Seuchen, die es gar nicht mehr gibt und wahrscheinlich noch jede Menge Ärger irgendwelcher Art; und weil ich meine Tiere gerne mag, stundenlanges Eichelnsammeln. So hocken sie halt dauerhaft im Stall...

Ich verstehe, dass in der Bundesrepublik ein höherer Standard in der Tierhaltung angestrebt wird. Aber Kontrollen sind nicht das einzige Mittel. Eine flächendeckende Information über die Folgen der übertriebenen Antibiose. Beratung und Verbesserungsvorschläge, damit verbundene Investitionserleichterungen usw. wäre doch mal eine Maßnahme, die dises Landes würdig wäre.

Bei uns im Dorf gab es vor 50 Jahren eine Frau, die die Hauptstraße langgegangen ist und mit ihrem Eber an der Spitze alle Schweine eingesammelt hat. Und weil wir in einer Waldgegend leben, ist sie mit dieser Herde in den Wald. Und am Abend kamen die Schweine alle wieder brav mit und sind zurück nch Hause in ihre Ställe.

Kontrollen sind bequem, da brummt man den Veterinären (man nennt sie auch MOFs, Menschen ohne Freunde) halt noch eine Vorschrift mehr auf, die machen das schon.
LG

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Avatar: tyr
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aus Wanaheim
Beiträge: 5448
Alter: 112 Jahre,
@ Herzelsuesse # 27.01.12, 10:04 Uhr
Herzelsuesse schrieb:

Hallo,
Was noch alles? Bald hält gar keiner mehr Tiere. Die Landwirte, die Schweine züchten, halten mästen (bezieht sich auch auf andere Tierarten) undtwisted davon leben müssen, für die zählt halt jedes Ferkel, Hühnchen, usw. Zwischen den vielen Schraubzwingen in der Tierhaltung, Null Spielraum und den hohen Kosten (wenn so ein Schweinelandwirt die Grundimmunisierung für seine Ferkel holt, dann kostet es jetzt schon ein unglaubliches Geld) wie schwer sollen es die Bauern noch gemacht bekommen? Stallhaltung ist kein natürlicher Zustand für die Tiere. Daher die Anfälligkeit, daher die Immunisierung, daher der Kampf der Landwirte um jedes Ferkel.
Außenhaltung ist ja auch sehr unerwünscht... Ich habe ein Stück Land mit 15 Eichen. Wollte mal meine 3 Schweine im Herbst drauftun, weil alles voller Eicheln war: DREIFACHZAUN wegen irgendwelcher Seuchen, die es gar nicht mehr gibt und wahrscheinlich noch jede Menge Ärger irgendwelcher Art; und weil ich meine Tiere gerne mag, stundenlanges Eichelnsammeln. So hocken sie halt dauerhaft im Stall...

Ich verstehe, dass in der Bundesrepublik ein höherer Standard in der Tierhaltung angestrebt wird. Aber Kontrollen sind nicht das einzige Mittel. Eine flächendeckende Information über die Folgen der übertriebenen Antibiose. Beratung und Verbesserungsvorschläge, damit verbundene Investitionserleichterungen usw. wäre doch mal eine Maßnahme, die dises Landes würdig wäre.

Bei uns im Dorf gab es vor 50 Jahren eine Frau, die die Hauptstraße langgegangen ist und mit ihrem Eber an der Spitze alle Schweine eingesammelt hat. Und weil wir in einer Waldgegend leben, ist sie mit dieser Herde in den Wald. Und am Abend kamen die Schweine alle wieder brav mit und sind zurück nch Hause in ihre Ställe.

Kontrollen sind bequem, da brummt man den Veterinären (man nennt sie auch MOFs, Menschen ohne Freunde) halt noch eine Vorschrift mehr auf, die machen das schon.
LG


Das ist die übliche Entwicklung, auf eine massive Übertreibung folgt eine überbürokratische Regelung der Administration. Das ist nicht nur in Deutschland so..... quasi ein naturgeseetz.
Beispiele gibts genug, Erosionskataster, die Maßnahmen gegen BSE(Tiermehlfutterverbot etc.)
Die Frage ist immer, wieso muss es immer erst zu diesen Übertreibungen kommen?
Ein System welches als einzige menschliche Eigenschft die Gier fördert leidet immer wieder an solchen übertreibungen, unter den dann alle vernünftig wirtschftenden leiden.

Prinzipell ist es aber richtig, was MIM da schreibt, eine Aphothekenpflicht für Tiermedikamente würde wieder ein Stück Produktion verteuern, ohne das wir die Möglichkeit haben, dies auf die Preise umzulegen.
Es wird zwar nicht so sein, das es in D. keine Tierhaltung mehr geben wird, sonder eher Tierhaltung in der Form der exLPG´n. Für die währen solchen Maßnahmen realisierbar, auf Grund ihrer Abnahmemengen und auch ihrer vernetztung in die Politik sind da immer Wege zur drin, die Kosten gering zu halten bzw. zu umgehen.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Ursache der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung: [www.youtube.com]
Wie erkläre ich fließendes Geld meinem Nachbarn? [www.youtube.com]
Freiwirtschaft: [www.youtube.com]
»Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages ... ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.«

Thomas Jefferson 1809
(dritter Präsident der USA)
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aus dem Norden
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# 27.01.12, 11:12 Uhr
Hallo,

ich habe heute früh gleich meinen TA darauf angesprochen. Er erklärte mir, dass davon nur
die Medikamentenabgabe für die Anwendung durch den Tierhalter selbst betroffen ist. Sollte
dem so sein, hätte ich mit der von Mim beschriebenen Initiative der Politik kein Problem.

Gruss, DWEWT
Tradition ohne Hirn, ist schlimmer als Fortschritt ohne Herz.
Ein Schlüter ist nicht nur ein Ackerschlepper, sondern auch eine Kapitalanlage.
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aus Franken
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Alter: 39 Jahre,
@ DWEWT # 27.01.12, 12:11 Uhr
DWEWT schrieb: Hallo,

ich habe heute früh gleich meinen TA darauf angesprochen. Er erklärte mir, dass davon nur
die Medikamentenabgabe für die Anwendung durch den Tierhalter selbst betroffen ist. Sollte
dem so sein, hätte ich mit der von Mim beschriebenen Initiative der Politik kein Problem.
Gruss, DWEWT


Echt nicht? Hast du dir mal die Daten angesehen mit dem ansteigenenden AB-Verbrauch im Humanbereich oder im "Vorbild" Dänemark ...?

Gruß Mim
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Avatar: DWEWT
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aus dem Norden
Beiträge: 3205
Alter: 56 Jahre,
# 27.01.12, 14:00 Uhr
Hallo Mim,

was hat der evtl. ansteigende AB-Verbrauch im Humanmedizinbereich, mit einer sich evtl. ver-
ändernden Abgabepraxis im VetMed-Bereich zu tun?

Gruss, DWEWT
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Avatar: Mim
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aus Franken
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Alter: 39 Jahre,
Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.01.12 um 08:03 Uhr.
# 28.01.12, 08:02 Uhr
Antibiotikaverbrauch Dänemark Antibiotikaverbrauchsentwicklung NRW
Hallo DWEWT,

diese beiden Meldungen und das Dispensierrecht wie in Dänemark: Je weniger ein Arzt für die Behandlung seines Patienten bekommt, desto mehr Patienten muss er "durchschleusen" und sie "zufriedenstellen".

[www.presseportal.de]

Infektionen: 25 Prozent mehr Antibiotika verschrieben

Hamburg (ots) - Das Volumen der von den niedergelassenen Ärzten verschriebenen Antibiotika ist in den letzten fünf Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, in dem die Arzneimittelverordnungen der bei der TK versicherten Erwerbspersonen analysiert worden sind. Demnach erhielt jede Erwerbsperson im Jahr 2009 5,1 Tagesdosen Antibiotika. 2004 waren es noch 4,1 Tagesdosen.


Gleiche Entwicklung wie im Schweinebereicht/Vet/Dänemark, Quelle: Vortrag Prof. Dr. Johannson, Istanbul 2012

Super Effekt so eine Wegnahme des Dispensierrechtes wenn man es mit unserer Schweinehochburg NRW vergleicht? Quelle der Daten NRW - Dr. Harlizius, TGD, aus Vortrag BFR

Gruß Mim






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aus Franken
Beiträge: 1954
Alter: 39 Jahre,
Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.01.12 um 08:41 Uhr.
@ Herzelsuesse # 28.01.12, 08:38 Uhr
Herzelsuesse schrieb: Stallhaltung ist kein natürlicher Zustand für die Tiere. Daher die Anfälligkeit, daher die Immunisierung, daher der Kampf der Landwirte um jedes Ferkel.
Außenhaltung ist ja auch sehr unerwünscht... Ich habe ein Stück Land mit 15 Eichen. Wollte mal meine 3 Schweine im Herbst drauftun, weil alles voller Eicheln war: DREIFACHZAUN wegen irgendwelcher Seuchen, die es gar nicht mehr gibt LG


Hallo Herzelssuesse,

auch wenn du Schweine hälst erlaube ich mir mit ein paar Fakten zu ergänzen.

a) Schweinepest - das ist die anzeigenpflichte Tierseuche um die es geht ist nicht ausgestorben und zu meinem Entsetzen ist sie erst wieder letzte Woche in Europa "gelandet":

[www.topagrar.com]

ASP-Ausbruch auf Sardinien [23.01.2012]

Verladeplätze werden für den Export stärker kontrolliert. Vier Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) hat Italien vor kurzem an die EU-Kommission gemeldet. Wie die niederländische Fachzeitung „agrarisch dagblad“ auf ihrer Internetseite berichtet, ist die Seuche auf der Insel Sardinien ausgebrochen.

Schweinepest ist keine Immunsystemabhängige Tierkrankheit, die Tiere erkranken/sterben auch bei Outdoorhaltung

b) das euer Amtsvet überhaupt die Überlegung hatte in der Pfalz (dein Profil) eine Outdoorhaltung zu genehmigen ist mir ein Rätsel, bei den großen Seuchenzügen der Schweinepest aus dem Westen (Niederlande, Luxemburg) war in den letzten Jahren gerade Rheinland-Pfalz mit seinen Wäldern bei den Wildschweinen ein großes Schweinepestreservoir.

c) in Outdoorhaltungen Tiere gesünder. Wir hatten in den letzten Jahren wiederholte Ausbrüche von Brucellose - ausgerechnet in Outdoorhaltungen in Brandenburg (Öko), erst mal hier und da ein paar Schweine (Brucellose ist übrigens eine anzeigenpflichtige Tierseuche UND Zoonose) wurden gekeult - letztendlich mündete es in einer Keulungsaktion von 2009 wo fast 1.200 Schweine (Outdoorhaltung) gekeulte werden mussten.

d) wo wie welche Tierseuchen gerade "wüten" - kann man im WAHIS Ticker der OIE nachlesen:

[web.oie.int]

Einfach mal reinschauen - in den letzten Monaten ist auch Afrikanische Schweinepest aus Osteuropa immer näher gerückt, sie bekommen es gar nicht in den Griff (wie auch - Kontrolle in Winzdörfern...?)

Viele dieser Ausbrüche werden in unserer Presse gar nicht gemeldet weil sie ggf. zum einen Öko-Betriebe betreffen siehe Brucellose, zum anderen eben Kleinsthaltungen in Dörfern wie anno dazumal in Entwicklungsländern wo sich die Seuchen dann unterschwellig "halten".

e) Seuchenausbrüche haben keine Grenzen (siehe Infektion vom afrikanischen Blue Tongue Virus bei Rindern/Schafen die letzten Jahre was nur mit BRD-weiten Impfaktioinen wieder "eingesammelt werden konnte) und aktuell grassiert ein kenianischer Akabene-Virus unter Rinder/Schafen welcher massive Mißbildung der Föten verursacht (siehe Schmallenberg-Virus als Ort der ersten Anzeichen).

f) Seuchenausbrüche haben aber gewaltige Auswirkungen auf andere Tierhalter, im Schweinepestseuchenfall wird in 1 km ALLE Schweine gekeult, es wird ein 3 km Verbringungssperrgürtel eingerichtet und dazu kommen Exportbeschränkungen siehe Schmallenbergvirus in BRD machen nun nacheinander viele Länder die Importe vs Sperma/Zuchtrinder "dicht". Mal von den Keulungen abzusehen, die Geschichte der europäischen Schweinepest seit 1990 in BRD ist gruselig genug confused.

Das wir in den letzten Jahren soviel "Ruhe" haben, dass du diese Seuchen für ausgestorben hälst ist das Ergebnis dieser Kontrollen, der verbesserten Hygiene und konsequenter Seuchenbekämpfung!

g) auch Wildschweine leben nicht "so" gesund, ich zitiere/Quelle aus dem Fallwildbericht von NRW 2011 an was Wildschweine so "glücklich in der Natur so sterben":

47 Schwarzwild davon:
11 katarrhalisch-eitrige Bronchopneumonie und Wurmpneumonie, davon 1 mit Räude,
1 mit eitriger abszedierender Lymphadenitis des rechten Kehlgangslymphknotens (10 KSP negativ, 6 AK neg., 2 Brucellose neg.) 2 katarrhalisch-eitrige Bronchpneumonie und 22 katarrhalische Enteritis (2 KSP neg., 1 AK neg.) 1 Pneumonie und Pleuritis (1 KSP neg.) 1 hochgradige Brustfellentzündung, extrauterine Absiedelung einer Fetusanlage 5 verminöse Pneumonie, davon 1 mit Salmonella Gruppe C1, 1 mit hochgradiger granulomatös-nekrotisierender Lymphadenitis, (5 KSP neg.,4 AK neg) 2 Darm- und Lungenparasitose, davon
1 mit Finne von Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis in der Leber (KSP und AK neg.) 1 septikämische Salmonellose, Salmonella Gruppe O:7 (KSP neg.) 1 Papillomatose 1 Zusammenhangstrennung des Sohlensballens der rechten Hintergliedmaße (KSP und AK neg.) 10 Räude (9 KSP neg., 3 AK neg.)
1 hämolysierende E. coli, KSP und AK neg. 2 Kachexie (KSP und AK neg.) 4 Unfall (3 KSP und 3 AK neg.)
2 ungeklärt (KSP und AK neg.) 3 ohne Befund (3 KSP und 2 AK neg.)


Gruß Mim

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Avatar: tyr
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Alter: 112 Jahre,
@ Mim # 28.01.12, 09:39 Uhr
Mim schrieb:

Hallo DWEWT,

diese beiden Meldungen und das Dispensierrecht wie in Dänemark: Je weniger ein Arzt für die Behandlung seines Patienten bekommt, desto mehr Patienten muss er "durchschleusen" und sie "zufriedenstellen".

[www.presseportal.de]

Infektionen: 25 Prozent mehr Antibiotika verschrieben

Hamburg (ots) - Das Volumen der von den niedergelassenen Ärzten verschriebenen Antibiotika ist in den letzten fünf Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, in dem die Arzneimittelverordnungen der bei der TK versicherten Erwerbspersonen analysiert worden sind. Demnach erhielt jede Erwerbsperson im Jahr 2009 5,1 Tagesdosen Antibiotika. 2004 waren es noch 4,1 Tagesdosen.


Gleiche Entwicklung wie im Schweinebereicht/Vet/Dänemark, Quelle: Vortrag Prof. Dr. Johannson, Istanbul 2012

Super Effekt so eine Wegnahme des Dispensierrechtes wenn man es mit unserer Schweinehochburg NRW vergleicht? Quelle der Daten NRW - Dr. Harlizius, TGD, aus Vortrag BFR

Gruß Mim


Was sind die Ursachen? Das es rein an veränderten Abgabepraxen liegt ist unlogisch...
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Ursache der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung: [www.youtube.com]
Wie erkläre ich fließendes Geld meinem Nachbarn? [www.youtube.com]
Freiwirtschaft: [www.youtube.com]
»Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages ... ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.«

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