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agrithinking out of the box

Ein paar Gedanken (23 Einträge)

360 mal angesehen
28.04.2008, 10.10 Uhr

1 Mio. $ für ersten Kunstfleischvermarkter

PETA (Tierschutzorganisation) ist ja berühmt für extreme Kampagnen. Um die Nutztiere jetzt endgültig in den Ruhestand zu schicken schreibt PETA ein Preisgeld von 1 Mio $ für denjednigen aus, der bis 2012 aus tierischen Stammzellen, künstlich erzeugtes (in vitro, fake meat, wie immer man es nennen möchte) Hähnchenfleisch zur Marktreife bringt.
[latimesblogs.latimes.com]
(via swinecast und LA-Times)

Ist es umweltfreundlicher, ressourcenschonender, besser für die Tiere?
offline

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Kommentare

29.04.2008 18:37 Flo
Diese Forderung zeigt einmal wieder die seltsame Vorstellung von PETA vom Leben und der Landwirtschaft. Ein Traum derer, die sich Fleisch aus der Retorte wünschen, kommt dem Denken nach Strom aus der Steckdose und Milch aus der Tüte gleich.
In das Retortenfleisch wird man auch Energie reinstecken müssen. Mich persönlich schreckt allein der Gedanke ab.

Eine gewisse Portion Weltfremdheit gehört meiner Meinung nach schon dazu um die Ideen dieser Organisation zu vertreten.
29.04.2008 22:12 Kaix
Definitiv! Andererseits scheint es dort eine besonders realitätsnahe Einschätzung darüber zu geben, wie man Kampagnen zur öffentlichen Wahrnehmung verhilft.
30.04.2008 14:06 MichaelKopka
hmm, so grundsätzlich ist die idee sicherlich ein zentraler aspekt in der kommenden frage der erzeugung von nahrungsmitteln. da die landw. resourcen knapp werden, wird man sich vielleicht die relativ teure und ökologisch und sicher auch ethisch bedenkliche massentierhaltung nicht mehr erlauben können. da gilt es die entsprechenden nahrhaften produkte auch ohne fleisch anbieten zu können. letztendlich denke ich das fleisch essen nur aus der geschichtlichen konditionierung herrührt und man heute einen großteil der inhaltstoffe durch pflanzliche und synthetische nahrungsmittel zuführen kann. immer mit dem ansatz das ist vermarktungsfähig, soll meinen sieht gut aus und schmeckt.
30.04.2008 18:11 Kaix
Ich stimme dir zu, das klingt zwar jetzt noch sehr abgefahren aber könnte in Zukunft eine ernstzunehmende Alternative werden. Vor allem wenn man mal nicht an uns westeuropäische "Edelkonsumenten" denkt sondern an Chinesen und Inder deren Einkommen schnell wächst und die zunehmend und in großen Mengen tierische Nahrungsmittel nachfragen werden. Das könnte für die dortigen Volkswirtschaften schon sehr bequem sein etwas flächenunabhängiger zu produzieren und wenn man grad dabei ist exportiert mans auch gleich. Ist natürlich die Frage wie so ein Produkt nach der Novel Food VO einzustufen ist.
Kai
02.05.2008 19:42 lilli
Mir fällt dazu nur noch der Film von Luis de Funés ein.

Und der ist schon 20-25 Jahre alt. Unvorstellbar.
03.05.2008 06:43 Muggi
das ist genauso bescheuert wie Kunsthonig! (Gibt's denn noch?)
na,ja zur PeTA sag ich nix mehr....
05.05.2008 14:31 4005luft
Gab es zu dem Thema Kunstfleisch nicht einmal einen französischen Parodiefilm von Louis Departü (??)?? Müsste so zwischen 1960- 1980 gewesen sein, der Film kommt oft auf den dritten.
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