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Agrarsanis Landtechnik - Blog

Ständig neue Technik... (71 Einträge)

Krone Big MII Schwadzusammenführung von Krone der wendige BigM II
2003 mal angesehen
29.05.2008, 15.58 Uhr

Krone Big MII- Erfahrungsbericht in der 3. Saison

In einem niedersächsischen Lohnbetrieb nahe Hannover läuft der Großflächenmäher Big M II nun schon in der dritten Saison. 2005 löste der Selbstfahrer ein Mähgespann, bestehend aus einem Fendt Favorit 824 mit Rückfahreinrichtung und einem angebauten Claas Disco- Trippelmähwerk ab.

Ich habe den Selbstfahrer von Krone mehrere Stunden begleitet und möchte an dieser Stelle von dem Einsatz berichten.

Der Big MII war für eine neue Biogasanlage im Einsatz, die in einigen Monaten den Betrieb aufnehmen soll. Die weit verstreuten, kleineren Flächen waren in einem sehr schlechten Zustand da ihnen im Frühjahr jegliche Oberflächenbehandlung vorenthalten wurde.

Um Fahrzeug und Fahrer zu schonen, waren auf dem unebenen Gelände lediglich Mähgeschwindigkeiten von 8-9 km/h möglich. Laut Herstellerangaben sollen allerdings Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 19 km/h möglich sein. Der Fahrer wusste zu berichten, dass solche Leistungen unter guten Bedingungen durchaus realistisch sind. Er fügte hinzu, dass solche Leistungen natürlich auch fahrerisches Geschick voraussetzen.

Um das Großflächenmähwerk besonders wirtschaftlich einsetzen zu können, empfiehlt er den Landwirten außerdem, zunächst selbst, mit eigener Technik am Feldrand entlang zu mähen, um Beschädigungen der Mähwerke durch beispielsweise Brunnen, Tränken oder Grenzsteine vorzubeugen. Aus eigener Erfahrung weiß der Fahrer, dass im hohen Gras selbst aus der hohen Kabinenposition solche Hindernisse nur schwer zu erkennen sind. Er fügte hinzu, dass er im vergangenen Jahr beim Annmähen mit einem der Außenmähwerke gegen einen eingelassenen Brunnenring fuhr, der für ihn nicht zu sehen war.

Solche Unfälle gehören dennoch zu den eher seltenen Zwischenfällen, die den Mäher zum Stillstand zwingen. Neben den normalen Verschleißreparaturen gab es lediglich anfängliche Probleme mit der Zentralschmierung und dem Wechsel einer Mähwerksaufhängung.

Die von Krone genannte 360 Grad Rundumsicht auf alle drei Mähwerke ist aus der Arbeitsposition des Fahrers durchaus gegeben. Jedoch das Heranfahren an Zäune, macht im Vergleich zum Vorgängermähwerk von Claas schon einmal Probleme. Ein paar Verrenkungen muss man dann schon einmal in Kauf nehmen, berichtet der Fahrer.

Wenn allerdings ein Beifahrer mit an Bord ist verschlechtert sich die Sicht auf das linke Mähwerk stark. Trotzdem lässt sich das Fahrzeug mit den 9,70 Metern Mähbreite sehr gut fahren.

Ich war erstaunt über das flüssig laufende System der Schwadzusammenführung. Auf den Bildern ist dies gut zu erkennen. Bei geschlossenen Schwadklappen wird das Futter der Seitenmähwerke über Schnecken zum Mittelschwad zusammengeführt, bei offenen Klappen wird das aufbereitete Futter breit abgelegt.

Der Fahrer erzählte, dass nahezu alle Flächen, die für die Silage an Biogasanlagen bestimmt sind mit dem Verfahren der Schwadzusammenführung gemäht werden. Viele Landwirte würden wohl beim 2. und 3. Schnitt auch schon auf das Wenden und Schwaden verzichten. Er hat die Erfahrung gemacht, dass nach zwei Tagen das Gras im Schwad genauso abgetrocknet ist wie nach der kompletten Bearbeitung.

Alles in allem ist der Big M II ein wirklich robustes Fahrzeug mit super Leistungen, das laut dem Betriebsleiter des Lohnunternehmens viele neue zufriedene Kunden für den Betrieb gewonnen hat. (jg)

Text und Bilder Jörn Gläser

Weitere Bilder auf: [www.landtechnikvideos.de]

Seit 2010 im Lohnunternehmen im Einsatz: Der Krone Big M 400

Weiterer Blog zum Lohnunternehmen Görries: [www.landlive.de]

Internetseite des Lohnunternehmes: [www.lohnunternehmen-goerries.de]


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Agrarsani

Agrarsani

Alter: 32 Jahre,
aus Wedemark
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Schlagwörter

biogas, biogasanlage, disco, goerries, grassilage, großflächenmäher, jörn, krone big m, lohnunternehmen, lohnunternehmer, mähen, tammo

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Kommentare

29.05.2008 21:41 kmk
Guter Bericht
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