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Das Lohnunternehmer-Tagebuch

Mit AGROLOHN durch das ganze Jahr! (5 Einträge)

Agrolohn GmbH - Betriebsgelände Agrolohn GmbH - Betriebsgelände Agrolohn GmbH - Tag der offenen Tür in der LVA-Kringell
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30.06.2008, 19.18 Uhr

Die AGROLOHN Agrardienstleistungs GmbH


In diesem ersten Blog-Eintrag möchte ich euch das Lohnunternehmen AGROLOHN kurz vorstellen. In weiteren Beiträgen werde ich dann von den Arbeiten berichten, die aktuell im Betrieb anstehen...


Im Jahr 1960 gründete Johann Kobler sen. im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen in Neukirchen vorm Wald, Landkreis Passau in Niederbayern. Der Betrieb begann damals lediglich mit einem selbstfahrenden Mähdrescher.
Das Unternehmen wurde bis zur Übernahme durch die Nachfolgegeneration im Jahr 1992 im Nebenerwerb mit dann 2 selbtfahrenden Erntemaschinen geführt.

Heute ist die Agrolohn-Agrardienstleistungs GmbH ein wegweisendes land- und kommunaltechnisches Lohnunternehmen. Hauptsitz ist nach wie vor in Neukirchen vorm Wald. Weitere Stützpunkte befinden sich in Hofkirchen, Osterhofen, Ruhmannsfelden, Buchhofen, Pocking, Halle a. d. Saale und Julbach in Österreich.

Agrolohn bietet seinen landwirtschaftlichen Kunden sämtliche Dienstleistungen von der Saat bis zur Ernte an. Im Einzelnen sind dies:
Bodenbearbeitung (Pflug, Grubber, Kurzscheibenegge), Saatbettbereitung, Getreide- und Maissaat, Pflanzenschutz, Mähdrusch (alle Früchte), Transport von Getreide, Mais, Silage, Großpacken, Kompost, Gülle… Mähen mit Aufbereiter, Zetten, Schwaden, Grassilage mit Großraum-Silierwagen oder Häcksler, Großpackenpresse für Heu, Stroh und Silage, Maissilage mit 8- und 10-reihigen Selbstfahrhäckslern, Silo walzen mit Walzschlepper oder Radlader, Gülletechnik von 11 – 19 m³, Streutechnik für Kompost, Stallmist, Klärschlamm, Kalk… Werkstattarbeiten, Vermietung von Schleppern und Geräten, Vertrieb von Mais-Saatgut, Kompost, Gärprodukt-Dünger, Handel mit Stroh, Futter und Substrat für Biogasanlagen, Beratungsdienstleistungen

Für kommunale Kunden ist Agrolohn der Partner für die Bereiche Winterdienst, Mähen von Park- und Rasenanlagen, Kehrarbeiten, sowie Transport und Ausbringung von Klärschlamm.

Zur Ausführung der Arbeiten werden im Unternehmen während der Hauptsaison zwischen 10 und 15 Traktoren sowie zahlreiche selbstfahrende Erntemaschinen, wie Mähdrescher und Feldhäcksler, eingesetzt. Im Traktorenbereich setzt Agrolohn auf die Marken Fendt und Claas. Bei den Erntemaschinen verwendet man die Technik von Claas.
Der Fuhrpark wird regelmäßig erneuert, was ein geringes Durchschnittsalter der Maschinen zur Folge hat. Ein positiver Effekt dieser Philosophie ist die hohe Zuverlässigkeit der Maschinen bei der Arbeit.

Seit einigen Jahren wächst vor allem die bedeutsame Kundengruppe der „Biogasanlagenbetreiber“. Die Arbeiten für gewerbliche Biogasanlagen darf Agrolohn ganz offiziell ausführen. Die Firma hat eine Genehmigung für Güterkraftverkehr. Ein Großteil der Fahrer ist in Besitz der Fahrerlaubnis Klasse CE und viele Fahrzeuge werden regulär versteuert. Die sind die aktuellen Voraussetzungen, um für gewerbliche Biogasanlagen arbeiten zu dürfen.
Zudem wird von vielen Kunden, gerade aus dem Biogas-Sektor, das Angebot von groß dimensionierter Transportkapazität in Verbindung mit schnellen Zugmaschinen geschätzt und gerne genutzt.

Derzeit werden etwa 14 fest angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Während der Saison kommen noch weitere 25 Aushilfskräfte dazu.

Das Einsatzgebiet erstreckt sich über einen Radius von rund 60 km um Neukirchen v. Wald. Einzelne Auftragnehmer sind auch noch weiter entfernt.

2005 erhielt die Agrolohn GmbH als erstes Lohnunternehmen in Bayern vom Bundesverband der Lohnunternehmen die Zertifizierung als anerkannter Fachbetrieb. Um diese Auszeichnung zu erhalten und behalten zu dürfen, müssen bestimmte Auflagen im gesamten Betriebsablauf erfüllt werden. Die Einhaltung dieser Auflagen wird vom Bundesverband auch nach der Zertifizierung weiterhin kontrolliert.

Von seinen Mitbewerbern hebt sich der Lohnbetrieb durch den Einsatz modernster Technik ab, sowohl im Maschinen-Bereich, als auch bei der Auftragsverwaltung und –Abrechnung im Büro. Die Mitarbeiter treten beim Kunden durch ihr Fachwissen, ihr technisches Geschick und ihre einheitliche Arbeitsbekleidung positiv in Erscheinung. Die Werkstatt verfügt über eine moderne Ausstattung und wird von zwei Landmaschinenmechaniker-Meistern geführt.


Text und Bilder: Christian Leitner
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agrarstudent

agrarstudent

Alter: 34 Jahre,
aus Zettling
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Kommentare

16.07.2008 20:58 Foerdi
"Der Fuhrpark wird regelmäßig erneuert, was ein geringes Durchschnittsalter der Maschinen zur Folge hat. Ein positiver Effekt dieser Philosophie ist die hohe Zuverlässigkeit der Maschinen bei der Arbeit"

Na na, ich halte gut gewartete Maschinen die vielleicht schon älter wie
3 Jahre sind für zuverlässiger. Wen ich sehe wie oft pro Tag der 936 irgendwelche Fehlermeldungen von sich gibt.
17.07.2008 08:49 agrarstudent
Hallo Foerdi,

vielen Dank für Deinen Kommentar!

Ich find's sehr interessant, wenn Du andere Erfahrungen bezüglich der Zuverlässigekeit neuer Maschinen gemacht hast. Es wäre schön, wenn Du uns hier genauer davon berichten könnetst!

Im Betrieb Agrolohn hat es sich über die vielen Jahre aber herausgestellt, dass man mit der Strategie, die Maschinen spätestens nach drei Jahren zu erneuern, zuverlässiger und kostengünstiger fährt. Das trifft freilich nicht auf jede Maschine zu. Aber im großen und ganzen geht das Konzept gut auf.

Was man hier auch nicht vergessen darf, ist die Herstellergarantie: Wenn wirklich mal was Größeres kaputt geht, dann ist man bei einer jungen Maschine meist noch in der Garantiezeit und der Hersteller kommt für den Schaden auf.


Viele Grüße,

Christian
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