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Redaktioneller Blog

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25.06.2009, 12.55 Uhr

Praxisbetriebe - Immer kontinuierlich weiter gewachsen

Ein ständiges Wachstum ist das Kennzeichen vieler Milchviehhalter im Kreis Stade. Und man blickt trotz der aktuellen Preismisere optimistisch in die Zukunft und steckt den Kopf nicht in den Sand. Hier vier Beispiele.

Sonja und Dirk Peters bewirtschaften in Gräpel zusammen mit den Eltern Irma und Dietrich einen Betrieb mit 95 ha, davon 45 ha Grünland. 1989 entstand ein Laufstall mit 45 Plätzen, seither erfolgten regelmäßig Anbauten und Erweiterungen. Derzeit entsteht ein 16er Swing-over Melkstand.

Das wurde höchste Zeit, denn bislang dauerte eine Melkzeit im Doppel-Vierer rund drei Stunden. In den nächsten Jahren sollen die 150 Kuhplätze nach und nach aufgefüllt werden. Für Routinearbeiten und Arbeitsspitzen gibt es Aushilfskräfte. Damit sind auch geregelte Freizeit, Fortbildungsmöglichkeiten und Urlaub möglich.


Hohe Milchleistung aus dem Grundfutter

Die Milchpreise möchte Peters in der langfristigen Perspektive sehen und da gibt er sich verhalten optimistisch: „Wir können natürlich über einen längeren Zeitraum kein Geld mitbringen, wenn wir in den Melkstand gehen". Derzeit lebt er von den finanziellen Reserven aus den vergangenen Jahren, ist froh über eine gute Beratung und einen ehrlichen und offenen Dialog mit den Berufskollegen im Arbeitskreis.

Magret und Klaus Waller haben vor zehn Jahren den elterlichen Betrieb in Brobergen übernommen. Aus dem Gemischtbetrieb mit Sauen und Kartoffeln wurde nach und nach ein spezialisierter Milchviehbetrieb mit 900.000 kg Milchquote. Sie bewirtschaften knapp 100 ha und halten 100 Kühe mit der weiblichen Nachzucht sowie 30 Bullen.

1979 entstand der erste Laufstall mit 64 Plätzen und Doppel-Sechser Fischgrätenmelkstand. Bereits 1984 folgte ein Anbau von 36 Liegeboxen und 1994 kam ein Jungviehstall dazu, der jetzt für Trockensteher und Färsenaufzucht genutzt wird.

Waller, der von einem Mitarbeiter unterstützt wird, hat seine Festkosten gut im Griff, wirtschaftet in abgeschriebenen Ställen und hat eine hohe Milchleistung aus dem Grundfutter. Angesichts der aktuellen Situation liegen geplante Investitionen auf Eis. Wenn Sohn Mirko jedoch künftig in den Betrieb einsteigt und die Milchpreise sich erholt haben, will der Landwirt die schon ziemlich konkreten Gedanken über eine Aussiedlung schnell wieder aus der Schublade holen.

Crista und Werner Langen mit den Söhnen Andreas und Markus bewirtschaften in Mittelsdorf einen reinen Futterbaubetrieb mit 108 ha, davon 45 ha Acker. Die Betriebsleiter starteten 1980 auf dem Hof mit 60 Kühen im Laufstall und einem Doppel-Vierer-Melkstand.

Die Luft ist dünn geworden

Auch auf diesem Hof gab es ein geordnetes Wachstum: 1989 Bau eines Jungviehstalls, drei Jahre später folgte ein Doppel-Achter Melkstand, 1996 Umbau des alten Stalles und schließlich 2000 ein neuer Stall mit 150 Kuhplätzen, der nach und nach gefüllt wird, derzeit sind es 110 Kühe. Quote wurde nach und nach erworben, inzwischen sind es 860.000 kg.

„Die Luft ist dünn geworden" beschreibt Langen die aktuelle Lage. Investitionen werden geschoben. Die vorzeitige Auszahlung der Prämien bringt in seinen Augen nur einen kleinen Zinsgewinn. Natürlich gibt es für ihn zur Milchviehhaltung keine Alternative und so hofft er baldmöglichst auf bessere Preise.


Die komplette Antwort könnt ihr auf der Onlineseite der LAND & FORST nachlesen:

[www.landundforst.de]

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