Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
zurück zu Landwirtschaft »

Gruppe 60 Jahre dlz

Besitzer: nagus
offene Gruppe, 286 Mitglieder

UploadForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitglieder

All- und Nichtalltägliches

was so alles bei der dlz passiert (11 Einträge)

121 mal angesehen
10.07.2009, 13.59 Uhr

Info-Flut

Heute mal ein kleines Hörspielprotokoll aus dem Redaktionsalltag. Redaktionen sind allgemein ein interessanter Adressat für alle möglichen Informationen. Denn wer es schafft, seine Information dort unterzubringen, schafft es gleichzeitig zigtausend andere zu erreichen, und das noch auf sehr interessante Weise. Redaktionen haben durchaus einen Glaubwürdigkeitsvorsprung gegenüber Firmeninformationen (und da bin ich heilfroh, dass auch die dlz so wahrgenommen wird: als glaubwürdig und seriös). Also hier das Protokoll, so geschehen etwa fünf Mal in der vergangenen Woche, Inhalt usw. beliebig austauschbar. Halt, eine kleine Vorgeschichte, in kurzen Worten, muss noch dazu.

Absender X schickt Informationen, per Mail, ist ja ok, geht auch schnell, - aber die Schnelligkeit und das bequeme Verfassen verleiten dazu, anders als beim guten alten Brief, sich vorher nicht immer genau zu überlegen, wer der Adressat wirklich ist und was er eigentlich will oder braucht. Wenn es nicht gleich auf den ersten Blick erkennbar ist, heißt es dann bei mir wie bei den Redaktionskolleginnen und -kollegen: Elektrobrief öffnen, Inhalt prüfen und entscheiden - a. behalten und weiterverfolgen/-bearbeiten, b. ab in den Papierkorb oder oder c. Weiterleiten an die Fachkollegen, die ihn (den Inhalt) vielleicht besser als der Chefredakteur bewerten können. Weitere Konsequenz: Thema bleibt präsent, weil interessant (a.), oder wandert vom Schirm und ist abgehakt (b., c.). Jetzt das Protokoll zum Hauptakt in den Fällen b., c. - weil bei a. käme es gar nicht zum diesem Akt.

Wochen später. Telefonklingeln. Abheben. "Ja, sie sprechen mit dem Chefredakteur. .... Ob ich Ihre Mail erhalten habe? .... Mit wem spreche ich denn überhaupt .... Ach so, Agentur Possemuckelchen aus Lokationsdorf? Aha ... Nein, habe ich noch nie von gehört ... für wen arbeiten Sie, Firma Machsunmöglichemöglich? Nein, tut mir leid, nie gehört ... Was sagten Sie, worum ging es denn da? ... Wann war das? .... Vor vier Wochen! ... Zum Thema linksdrehende Kamelhaarsäuren als Desinfektionsmittel in der Ameisenhaltung? .... Tut mir leid, das ist absolut kein Thema für uns .... Nein, wir kümmern uns nur um große Tiere ... Ob es Sinn macht, dann noch die Kollegen aus der Redaktion anzurufen? .... Wirklich nicht, ich hab doch schon erklärt, dass wir andere Tiere im Blick haben ... Ach, Sie dachten, wir melden uns wieder bei Ihnen? ... Ob Sie uns wieder Meldungen schicken dürfen? ..." Der Rest: ohne Worte ....
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

Detlef

Detlef

Alter: 52 Jahre,
aus München
Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang