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Agrarsanis Landtechnik - Blog

Ständig neue Technik... (71 Einträge)

Krone Big M 400 Krone Big M 400 Krone Big M 400
1694 mal angesehen
17.05.2010, 23.47 Uhr

Krone Big M 400 – Mähen, Schwaden und Aufbereiten

Gras mähen, aufbereiten und schwaden in einer Überfahrt, möglich macht’s der Hochleistungsmähaufbereiter Big M 400 von Krone. Für die neue Generation des Selbstfahrers aus dem Emsland beginnt in diesen Tagen die Arbeitssaison und auch die ersten Häckselkolonnen sind bereits im Einsatz, um das Gemähte einzufahren. Auch beim Lohnunternehmen Görries aus der Wedemark war es in der vergangenen Woche soweit. Der neue Big M 400 durfte zu seinen ersten Einsätzen in der Region aufbrechen und seine Leistung unter Beweis stellen. Das muss er auch, schließlich tritt er beim Lohnunternehmer in die Fussstapfen des Big M II (Blog Eintrag - Krone Big M II- Erfahrungsbericht in der 3. Saison), der mehrere Jahre treue Dienste geleistet hat. Im Gespräch mit Lohnunternehmer Dirk Görries erfahre ich, was aus Unternehmersicht eine solche Maschine auszeichnet und was ihn zur Anschaffung des zweiten Big M bewogen hat.

Herr Görries, Sie setzten nun seit dem Jahr 2005 auf den Selbstfahrer von Krone, wodurch fiel erneut die Entscheidung auf den Big M?

"Der Big M II hat super Arbeit geleistet und konnte unsere Anforderungen und Erwartungen, die wir damals an den Selbstfahrer gestellt hatten, absolut erfüllen. Er ermöglicht enorme Flächenleistungen, ein rasches Umsetzen, ist kompakt auf der Straße und somit schnell überall einsatzbereit. In allen Belangen hat das Big M-Konzept so unser altes geschobenes Mähwerk schnell vergessen lassen".

Musste der alte Big M II aus Alterschwäche abtreten?

"Nein, unsere alter Big M II lief bis zum Schluss tadellos. Der Verschleiß auf den sandigen Böden unserer Region ist enorm hoch, das machte sich klar bemerkbar. Aber neben dem Verschleiß ist nichts Nennenswertes passiert. Aufgrund des guten Zustandes der Maschine haben wir uns deshalb entschieden, die Maschine für das Mulchen umzurüsten".

Der neue Big M hat nun seine ersten Flächen gemäht. Was hat die Firma Krone neben dem Design noch an ihrem Selbstfahrer verändert?

"Der Big M 400 hat knapp 50 PS mehr Leistung bekommen und auch die Umkehrlüftung ist neu. Weiter gab es Änderungen an der Hinterachse, die dadurch nun auch für große Schwade besser geeignet ist. Auch das Getriebe und die Mähwerksaufhängungen wurden verstärkt. Ein Mangel, der mir und wahrscheinlich auch anderen Betreibern des Big M II im Tagesgeschäft aufgefallen ist, war die Klappung der Mähwerke mit aktivierter Schwadzusammenführung. Nach dem Umsetzen auf die nächste Wiese, musste jedes Mal erneut die Abdeckung der Zusammenführung aufgeklappt werden, wenn vom Kunden eine Ablage über die gesamte Mähbreite gewünscht wurde. Dieses Problem wurde beim Big M 400 durch eine Memory-Funktion behoben".

Die Schwadzusammenführung ist am Big M 400 auch installiert. Wird diese von vielen Kunden gewünscht?

"Rund 30 Prozent unserer Kunden nutzen die Möglichkeit der Schwadzusammenführung. Das hängt jedoch auch immer von den Flächenstrukturen ab und was der Wetterbericht für die Erntetage prognostiziert. Ob es also vielleicht mal wieder schnell gehen muss. Grundsätzlich natürlich auch, ob das gemähte Gras zu Silage oder Heu weiterverarbeitet werden soll. Dank dieser Technik haben wir aber auch die Möglichkeit lediglich die Mähbreite des Front- und eines Seitenschneidwerks zum Schwad zusammenzulegen. Nach der Kehrtwende auf dem Vorgewende und der nächsten Überfahrt entsteht so aus über 19 Metern Mähbreite eine etwa 12 Meter breite Grasablage. So leistet der Big M eine optimale Vorarbeit für den nachfolgenden Schwader, den Krone Swadro 1400 mit 13,5 Metern Arbeitsbreite".

Wie sind die Rückmeldungen von den Landwirten, denn Schlagkraft ist auch heutzutage nicht alles.

"Bisher kam keine negative Kritik zu unseren Mähern. Die Mähqualität ist also auch aus Sicht der Fachleute in Ordnung. Auch wenn das Wetter dann doch mal nicht so mitspielt, sind die Landwirte froh, wenn wir kommen und dann doch alles etwas schneller geht".

"Aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechnen die Landwirte heutzutage auch bei den Mäharbeiten genau nach. Und bei vielen Rechenexempeln unter Einbeziehung von Dieselkosten, Maschinenunterhaltskosten und nicht zuletzt der Arbeitskraft, die das betriebseigene Mähgespann fahren muss, kommen viele zum Entschluss, diese Dienstleistung einzukaufen. Was diese Entwicklung vorantreibt ist auch die strukturelle Entwicklung der Betriebe. Diese wachsen und die Nutzflächen je Betrieb und damit die Arbeitsbelastungen nehmen zu. Bei der Überlegung in betriebseigene, angepasste Mähtechnik zu investieren oder den Lohnunternehmer mähen zu lassen, entscheiden sich viele für letzteres und da sind wir mit dem Big M 400 gut aufgestellt".

Herr Görries, vielen Dank für das Interview und allzeit guten Schnitt!

Ein Video der ersten Mäharbeiten des Selbstfahrers gibt es auch hier auf landlive.

Weitere Bilder vom Krone BigM 400 gibt es auf www.landtechnikvideos.de.

Nähere Informationen zum Lohnunternehmen findet ihr auf der Homepage www.lohnunternehmen-goerries.de.

Text: Jörn Gläser
Bilder: Jörn Gläser

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Alter: 31 Jahre,
aus Wedemark
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agrarsani, biogas, görries, grasernte, jörn gläser, krone big m, landtechnik, lohnunternehmen, raps, selbstfahrer, silage, wedemark

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Kommentare

18.05.2010 17:15 cx8090
Das Problem mit der Abdeckung der Schwadzusammenführung kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Bei unserem BIG M II geht das super von der Kabine aus,da muss ich nix von Hand hochklappen.
Wir mähen beim anschneiden der Wiese immer mit der Zusammenführung bei dem äußeren Schneidwerk.
Kannst du das Problem bei dem LU näher beschreiben??
Haben unseren BIG M II erst das 2 Jahr.
18.05.2010 18:10 Agrarsani
ich schätze mal, dass Krone das Prolem mit der Abdeckung recht schnell behoben hat, denn es war wohl sehr störend.

Näher beschrieben hat sich das Problem so dargestellt: Unzwar werden die Abdeckungen hochgeklappt, wenn man die Zusammenführung nicht nutzen möchte. Wenn man nun aber mit offenen Abdeckungen das Feld wechseln möchte, mussten für das zusammenklappen, die Abdeckungen geschlossen sein. Auf der nächsten Wiese musste mal also die Klappen wieder öffnen. Bei der neuen Generation geht das nun von der Kabine aus, so wie es bei eurem Big M II anscheinend auch bereits geändert wurde. Krone hatte ein paar Jahre Zeit dieses Problem zu beheben

Wie hat sich der BigMII bei euch bewährt? Wird er bei euch auch im Lohn eingesetzt?
18.05.2010 18:29 cx8090
Aha ,danke!
Na da hat man das schon bei uns geändert.
Wenn ich die Seitenteile hochklappe gehen die Klappen automatisch zu.
Da brauche ich dann nur beim nächsten Feld wieder hochklappen und ab geht es.
Also wir hatten ja vorher schon den BIG M I seit 2001 und da waren wir schon gutes gewohnt
Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit dem IIer
Man muss aber auch im Winter was dran machen und alles überprüfen ,damit er im Sommer dann durch rollt.
Das machen wir auch mit unserem BIG X so.
Wir machen kein Lohn,haben pro Schnitt etwa 14-15 Tage zu mähen.
18.05.2010 18:35 Agrarsani
cx8090 schrieb:
Aha ,danke!
Na da hat man das schon bei uns geändert.
Wenn ich die Seitenteile hochklappe gehen die Klappen automatisch zu.
Da brauche ich dann nur beim nächsten Feld wieder hochklappen und ab geht es.
Also wir hatten ja vorher schon den BIG M I seit 2001 und da waren wir schon gutes gewohnt
Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit dem IIer
Man muss aber auch im Winter was dran machen und alles überprüfen ,damit er im Sommer dann durch rollt.
Das machen wir auch mit unserem BIG X so.
Wir machen kein Lohn,haben pro Schnitt etwa 14-15 Tage zu mähen.


14-15 Tage, das hört sich ja nach keinem kleinen Betrieb an. Die meisten Big M werden schätze ich mal im Lohn laufen, gibt denke ich mal nicht viele Betriebe die einen solchen Selbstfahrer auslasten können. In Ostdeutschland schon eher, schätze ich.
18.05.2010 20:56 cx8090
Agrarsani schrieb:
14-15 Tage, das hört sich ja nach keinem kleinen Betrieb an. Die meisten Big M werden schätze ich mal im Lohn laufen, gibt denke ich mal nicht viele Betriebe die einen solchen Selbstfahrer auslasten können. In Ostdeutschland schon eher, schätze ich.

Wir haben etwa 600 ha Grünland zu mähen,plus Feldfutter oder Futteroggen im Frühjahr vor dem Mais.
Bewirtschaften etwa 2600 ha,also ein durchschnittlicher Betrieb hier im Osten
BIG M laufen hier schon etliche,was man so hört und sieht.
Entweder haben solche Betriebe wie wir BIG M oder Claas Tripel Combis.
Selten was anderes.
Bei uns haben früher 3 Maschinen gemäht,jetzt nur 1.
Ist schon eine sehr gute Maschine der BIG M, auf die Dauer gesehen ist er schon sehr wirtschaftlich.
So eine Übersicht wie im BIG M hast du sonnst nicht,weder geschobenen noch bei Schmetterlingscombis.
25.05.2010 08:41 Agrarsani
noch ein kurzer Nachtrag zum Bericht: Die Problematik, dass die Schwadzusammenführung nach einem Feldwechsel stets neu deaktiviert werden muss, geschieht nicht von hand sondern per Steuergerät aus der Kabine, also muss man lediglich dran denken, was bei der nächsten Wiese gewünscht ist .
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