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04.10.2010, 09.30 Uhr

Jan Peiffer

Auf der Seite der Gegenkampagne zu Stoppt den Tierror gegen unsere Tierhalter schrieb am Samstag Jan Peiffer - auf Herrn Peiffer gehen wir in unserem Beitrag in der dlz-Oktoberausgabe auch kurz ein -, dass die ganze Aktion nicht zufällig jetzt ins Leben gerufen worden sei. Er habe Informationen, dass der Focus diese Woche einen kritischen Beitrag zu dem Thema bringen wolle. Der sei wohl schon für letzte Woche eingeplant gewesen, dann aber nicht gekommen.

Da werde ich mir heute doch gleich mal den Focus kaufen. Wird sicher nicht nur deswegen interessant, sondern auch, weil es sich um die erste Nummer handelt, bei der Markwort nicht mehr als Chefredakteur mitgearbeitet hat.

Aber jetzt zum Kern. Es ehrt natürlich, wenn so zwischen den Zeilen mitschwingt, man habe so gute Verbindungen, dass selbst der Focus sich des Themas annimmt, dass Landwirte immer mehr auch gegen Vorbehalte zu kämpfen hätten, bei denen auch gewaltssame Ausprägungen eine Rolle spielen.

Aber ein konzertierte Aktion ist unsere Aktion sicher nicht. Wir haben sie als Redaktion deswegen aufgegriffen, weil das ein Thema ist, das unseren Lesern unter den Nägeln brennt. Und das ist schlicht der Auftrag, auch einer Fachredaktion, aufzugreifen, was den Lesern wichtig ist. Und wenn dann parallel noch Focus, oder wie einen Tag vor Erscheinen der dlz-Oktoberausgabe, auch DIE ZEIT sich der Sache annimmt, zeigt das doch bloß: da ist was in Wallung.

Deshalb meine Botschaft an Herr Peiffer: nichts mit irgendwelchen Verbandelungen oder so; sondern schlicht und ergreifend: ernst nehmen der eigenen Klientel.
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Detlef

Detlef

Alter: 52 Jahre,
aus München
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Kommentare

05.10.2010 12:34 simiblau
Lächerlich - Terror gegen Tierhalter. Ich denke mal, die Lobby der Tierhalter ist auch 2010 noch deutlich besser als die der Tiere.
05.10.2010 21:53 Eurotiger
simiblau schrieb:
Lächerlich - Terror gegen Tierhalter. Ich denke mal, die Lobby der Tierhalter ist auch 2010 noch deutlich besser als die der Tiere.


Mag sein, aber die Lobby der Tierhalter ist im Gegensatz zu den sog "Tierschützern" nicht gewalttätig, und das ist doch der springede Punkt.
05.10.2010 22:31 RicharddeFlorennes
Also in meinem recht großen Bekannten und Freundeskreis mit vielen viehhaltenden Landwirten sowie auch aus der regionalen Presse ist mir noch nie etwas von Gewalt gegen Tierhalter zu Ohren gekommen. Vielleicht liegt es ja daran, dass sie Tiere immer noch als lebende Kreaturen behandeln, selbst wenn es sich um 200 Mastferkel in einem Stall handelt ...
Achja, ich könnte auch eine Aktion machen: Stoppt die Gewalt gegen Landwirtschaftstechnik-Fans - denn gegenüber hunderten Landwirten, denen ich in den letzten fünf Jahren als Fotograf an und auf ihren Feldern willkommen waren, gab es zwei die (fast) durchdrehten, als sich am Feldrand nur die Kamera auspackte. Also, mal die Kirche im Dorf lassen - man muss aus Einzelfällen keinen "Terror" machen ...
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