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15.10.2010, 12.28 Uhr

Auf geht es zur EuroTier!

"EuroTier - hier werden die ganzen Verbrecher / Tierquäler versammelt sein". So äußert sich Aglaia Hajkova auf Facebook. Irgendwie komme ich da nicht mehr mit. Oder stimmt meine These aus dem Beitrag zu unserer Aktion "Stoppt den Terror gegen unsere Tierhalter" doch, dass sich einzelne - vielleicht in Berufung auf ein höheres Recht, weil man die höher stehenden ethischen Werte habe - über geltendes Recht stellen dürfen und so anderen untersagen, was sie sich selbst zugestehen; zum Beispiel auszdrücken, was man nicht für in Ordnung hält?
Da wirft man unserer Aktion "Stoppt den Terror gegen unsere Tierhalter" vor, sie würde pauschal (das muss man hier einfach hervorheben, um es klar zu machen - siehe weiter unten!) Tierschützer verunglimpfen, wir würden sie in die Ecke des Terrors stellen und so weiter und so fort. Und im selben Atemzug scheut man sich nicht, zehntausende von Besuchern dieser Messe wie zitiert zu bezeichnen.
Wen von den zehntausenden Besuchern kennt denn Frau Hajkova persönlich, dass sie das behaupten kann? Wie steht es hier mit Pauschalisierungen? Schönes Wort, das aber sehr nützlich ist, und das wohl auch wieder nur geteiltes Recht kennt (was ich mir erlaube, gestehe ich anderen nicht zu bzw. darf es anderen bei Bedarf vorwerfen).
Daher schreib ich es jetzt einfach mal ganz despektierlich: wer lesen kann und lesen will ist klar im Vorteil; heißt aber nicht, wer nicht lesen will, darf für sich beanspruchen, auf der Basis selektiver Wahrnehmung alles Mögliche in den zu Raum stellen. Denn: die dlz-Aktion "Stoppt den Terror gegen unsere Tierhalter" stellt sich ausdrücklich nicht gegen den Tierschutz an sich und alle, die sich dafür einsetzen. Sie stellt sich aber sehr wohl gegen diejenigen, die meinen, sie könnten sich über geltende Gesetze stellen (in Berufung darauf, dass ihre Sichtweise die heilbringende und richtige sei - was leider nur von bloßem Schwarz-Weiß-Denken zeugt, das in komplexen modernen Gesellschaften alles andere als angebracht ist) und daher mit Militanz anderen Mitbürgern begegnen.
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Detlef

Detlef

Alter: 53 Jahre,
aus München

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