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Agrarsanis Landtechnik - Blog

Ständig neue Technik... (71 Einträge)

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21.10.2010, 01.44 Uhr

Landmaschinenkurs Schönbrunn 2010 – Tag 3

Text: Jörn Gläser

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Beginnt bei Tag 1 und Tag 2.

Nach einem weiteren gemütlichen Abend waren alle pünktlich am Morgen um 8 Uhr am Treffpunkt bei ihren Stationen. Für uns standen zunächst die Düngerstreuer auf dem Plan. Unter der Leitung von Manuela ging es auch gleich los. Schlepper rangieren und Düngerstreuer ankuppeln. Hierbei standen uns ein Fendt Vario 209 und ein Deutz M410, sowie ein Amazone und ein Rauch Düngerstreuer zur Verfügung. Den Neulingen in Sachen Landtechnik bereiteten die Hydraulikanschlüsse Probleme. Unterschiedliche Anordnungen der Anschlüsse, verschiedene Farbmarkierungen und nicht zuletzt die Anschlussart sorgten für Klärungsbedarf.

Nach der Erläuterung der unterschiedlichen Fabrikate begannen wir mit der Vorbereitung fürs Abdrehen des Streuers. Für ein Fallbeispiel haben wir dann zunächst die Streuhöhe, Streuschaufelwinkel und Streuschaufellänge eingestellt. Ausgebracht werden sollten 170 kg Weizen, zu Demonstrationszwecken, je Hektar bei einer Arbeitsbreite von 15 Metern und 8 km/h Geschwindigkeit. Zunächst berechneten wir die Fahrstrecke für 1/10 Hektar, was genau 66,67 Metern entspricht. Diese Strecke wurde abgemessen, abgefahren und die benötigte Zeit gestoppt, 30 Sekunden. Im Stand wurde dann für die 30 Sekunden Fahrzeit die Durchflussmenge Weizen gemessen. Bei einer Hochrechnung der gemessenen Durchflussmenge auf einen Hektar, kamen wir dann ziemlich genau auf den gewünschten Wert.

Im Anschluss an die Mineraldüngung haben wir in Trockenübung die organische Düngung kennen gelernt. Ganz trocken sollte es jedoch nicht werden. Wir koppelten den Steyr 375 Kompakt mit einem Vakuumfass von Fliegl und fuhren zum Regenwasserspeicher in Form eines Güllesilos. Schnell war das Vakuumfass vollgesogen und stand zur Ausbringung bereit. Mitten auf dem Hof konnte dann, wer wollte, auf 15 Metern Arbeitsbreite die Betonfläche wässern. Nach dem Crash-Kurs in Sachen Düngung war zunächst Mittag.

Nach dem Mittag trafen wir uns mit Herrn Beckmann, Leiter der Landmaschinenschule, zur Rücksprache über den bisherigen Verlauf des Kurses und für Wünsche und Anregungen wieder. Unserem Vorschlag, auf das Thema Grünlandtechnik noch ein wenig stärke in den verbleibenden Tagen einzugehen, wollte er nachkommen.

Mit Franz trafen wir uns dann für den Pflanzenschutz. Zwei Anbauspritzen von Hardi und Amazone mit jeweils 900 Litern Fassungsvermögen standen in Halle 1 bereit. Schnell haben wir die einzelnen Bauteil ausgemacht. Es folgten Hinweise zum sicheren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Auch hier konnten wir in weiten Teilen auf die Vorkenntnisse aus den Hochschulvorlesungen zurückgreifen. Beim folgenden „Auslitern“ bzw. Einstellen der Ausbringmenge der Pflanzenschutzspritze sind wir nach dem selben Prinzip der Kalibrierung, wie beim Düngerstreuer verfahren.

Im Anschluss haben wir uns noch den Striegel angeschaut. Dessen Arbeitsfelder befinden sich oftmals im ökologischen Landbau, beispielsweise für die Unkrautbekämpfung und auch um das Wachstum von Keimlingen anzuregen. Bei der Unkrautvernichtung erfolgt die Wirkung zu ¼ durch Ausreisen von Unkräutern und zu ¾ durch das Bedecken von Unkräutern.

Zum Abschluss zeigte uns Franz noch einen Oldtimer. Ein Schmotzer Traktor mit 20 PS. Besonderheit an diesem Schlepper sind die drei Meter Spurweite und die drei Fahrerpositionen. Von allen Positionen lässt sich der Schlepper lenken und bedienen. Ausgestattet ist der Oldi mit Hacken für sein ehemaliges Einsatzgebiet in Mais- und Rübenkulturen. Auch wir hatten die Möglichkeit den Schlepper nach einem Start durch Überbrückung zu Fahren. Ein sehr ungewöhnliches Fahrgefühl!

Die Parallelgruppe hat sich an diesem Tag mit der Bodenbearbeitung und der Grünlandtechnik beschäftigt. Diese Themenfelder werden bei uns dann morgen auf dem Plan stehen.

Text: Jörn Gläser
Foto: Jörn Gläser

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Agrarsani

Agrarsani

Alter: 31 Jahre,
aus Wedemark
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agrarsani, landmaschinen, landshut, schönbrunn

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