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Agrarsanis Landtechnik - Blog

Ständig neue Technik... (71 Einträge)

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22.10.2010, 13.09 Uhr

Landmaschinenkurs Schönbrunn 2010 – Tag 4

Text: Jörn Gläser

Beginnt bei Tag 1, Tag 2, Tag 3.

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Mit Max Pauli trafen wir uns morgens zur gewohnten Zeit um 8 Uhr zunächst in der Bodenhalle. Die Bodenhalle hat eine Fläche von 1.250 m², ist beheizbar und so können in ihr auch im Winter Übungen zur Bodenbearbeitung durchgeführt werden. An dem John Deere 6400, mit dem wir auch an den Vortagen zutun hatten, mit angebautem 4-Schar Volldrehpflug, gingen wir zunächst die grundlegenden Schritte der Pflugeinstellung durch. Nach dem korrekten Anbau des Pfluges muss die richtige Länge des Oberlenkers kontrolliert werden. Auch der Zugpunkt, kann durch die Schrägstellung des Hauptarmes verändert werden sodass der Pflug immer optimal in der Schleppermitte nachläuft. Dann haben wir die Schnittbreite des ersten Schares verstellt sodass eine einheitliche Schnittbreite erreicht wird.

Um das zunächst erlernte noch einmal etwas zu festigen, nahmen wir an dem bereitstehenden Fendt Vario 415 mit Regent 4-Schar Pflug, einige Einstellungen vor. Der morgendliche Nieselregen hatte sich in der Zwischenzeit verzogen und so fuhren wir mit drei Gespannen für die Bodenbearbeitung zu den nahe liegenden Versuchsflächen. Mit dabei war ein Case IH CVX 175 mit Regend Grubber, der eingestellte 415 Vario mit Regend Pflug und ein Deutz M 410 mit Eck Sicma Kreiselegge. Die Bedingungen auf dem Acker waren zwar nicht optimal für die Bodenbearbeitung geeignet aber um einigen „Neulingen“ die Funktionsweise und den Umgang mit den Geräten zu demonstrieren war es super auf den Versuchsflächen selbst ausprobieren zu können. Als der Regen dann jedoch nach einiger Zeit wieder einsetzte verließen wir den Acker mit den Gerätschaften. Für viele der Anbaugeräte war dies zunächst einer der letzten Einsätze in Schönbrunn in diesem Schuljahr. Da die Sommerferien der Schule nach Ende unseres Kurses begannen, bemühten sich viele Landmaschinenhersteller darum, die Maschinen abholen zu lassen um sie als Austellungsmaschinen für Feldtage oder beispielsweise das bevorstehende Karpfhamer Fest im Rottal zu nutzen. Wir koppelten deshalb einige Geräte am Waschplatz ab, da auch trotz des kurzen Einsatzes eine Dusche dringend nötig war.

Nach einer kurzen Pause ging es in der Grünlandhalle weiter. Der Regen hatte sich derweil verstärkt und so war leider praktisches Arbeiten mit den Maschinen nicht möglich. Pauli sprach zunächst anhand der ausgestellten Technik die Unterschiede zwischen Trommel- und Scheibenmähwerk an, sowie einige Vor- und Nachteile der jeweiligen Funktionsweise. Grundlegend werden Scheibenmähwerke von „unten“ betrieben. Vorteile sind die leichtere Bauweise, Leichtzügigkeit und eine gute Bodenanpassung. Preislich liegen die Scheibenmähwerke jedoch etwas höher als Trommelmähwerke deren Vorteile in besseren Eignung für liegendes Gras und einer besseren Schwadbildung liegen. Wie sich Mähwerke kombinieren lassen zeigte uns Pauli zum einen an dem parat stehenden Gespann aus einem Fendt Favorit 512 C mit Frontmähwerk von Kuhn und einem Heckmähwerk von Niemeyer mit Aufbereiter. Danach besprachen wir die Funktionsweise der Schwader und Kreiselheuer.

Nach der Mittagspause trafen wir uns mit Manuela für die Sätechnik. Nach kurzer Erläuterung der bereitstehenden Technik stand das „Abdrehen“ zweier Drillmaschinen an. Mechanische Drillmaschine von Amazone sowie von Rabe standen uns hierbei zur Verfügung. Im Anschluss stellten wir die Spuranreißer für den Zugschlepper, einen Steyr 375 Kompakt ein und drillten einige Spuren in der Bodenhalle nebenan. Parallel stellten wir auch die Rabe Drillmaschine für eine Fendt 380 GT ein und versuchten auch einige Spuren ohne die Nutzung eines Spuranreißers, möglichst genau zu drillen. Schwieriger als gedacht!

Beim anschließenden Abbau der Geräte waren auch gerade die Mädels schon um einiges routinierter als noch ein paar Tage zuvor. Zum Abschluss schauten wir uns noch die Funktionsweise einer Monosem Sämaschine und dem verbauten Säsystem NG-Plus am funktionstüchtigen Modell an.

Somit war der Donnerstag auch bereits rum und wir planten den letzten Abend noch einmal in der Landshuter Innenstadt zu verbringen bevor wir uns am kommenden Tag für sieben Wochen in die Semesterferien begeben.

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Lest auch die vorangegangenen Tage:
Tag 1, Tag 2, Tag 3.

Text: Jörn Gläser
Bilder: Jörn Gläser

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Agrarsani

Agrarsani

Alter: 32 Jahre,
aus Wedemark

Schlagwörter

agrarsani, landmaschinen, landshut, schönbrunn

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