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Agrarsanis Landtechnik - Blog

Ständig neue Technik... (71 Einträge)

Palandt Nawaro Bunkermaus Palandt Nawaro Bunkermaus Palandt Nawaro Bunkermaus
1979 mal angesehen
30.10.2010, 00.01 Uhr

Palandt Nawaro Bunkermaus – Erntelogistik XXL

In der Maissilage bilden die leistungsstarken Häcksler das zentrale Glied der Erntelogistik. Jahr für Jahr aufs Neue übertrumpfen sich die Hersteller entweder im Bereich der Motorleistung oder bei neuen Innovationen, um das Häckseln noch effektiver zu gestalten. Die Logistik, die jedoch das Erntegut zum Bestimmungsort transportiert, steht häufig nicht im Blickpunkt. Einer, der sich seit knapp drei Jahren mit der Optimierung der Transportlogistik intensiv beschäftigt, ist Matthias Palandt, Landmaschinen Fachhändler aus Grasdorf bei Hildesheim. Er funktioniert gebrauchte Ropa Reinigungslader für die Maisverladung um.

Wie in ganz Deutschland nimmt auch in Sachsen-Anhalt die Anbaufläche für Mais zu. Verantwortlich hierfür ist der Biogas-Boom, der unaufhörlich voranschreitet. Biogasanlagen werden gebaut, doch die Anbauflächen für den Mais liegen oft weit entfernt. Zunehmend erkennen Lohnunternehmen diese Problematik, denn dass der Schlepper trotz 60 km/h Geschwindigkeit seinen Arbeitsschwerpunkt nicht auf der Straße hat, sondern auf dem Acker hat, ist bekannt. Einer der ersten Lohnunternehmer, der eine Nawaro-Bunker Maus einsetzt, ist Heinrich Schaper aus Ilsede, 30 Kilometer westlich von Braunschweig. Zusammen mit einem weiteren Lohnunternehmen ist er unter anderem für eine der größten Biogasanlagen Deutschlands in Könnern, mit seinen Maschinen im Einsatz. „Wir transportieren den Mais bis zu 40 Kilometer weit“, dass können wir mit Schleppern nicht realisieren, somit mussten wir uns etwas überlegen.“

Matthias Palandt hatte bereits im Jahr 2008 einen ersten Protypen für sein neues Verladekonzept entwickelt. Grundüberlegung war, den Mais am Feldrand auf Sattelschlepper zu verladen, ohne dass der Mais beispielsweise in einer Miete, unnötig verschmutzt wird. So bekam eine Ropa Maus Baujahr 1988 mit dem Maisverladen eine neue Aufgabe. Die Rübenaufnahme wurde demontiert und ein 3,8 Meter breiter Bunker in den die Transportfahrzeuge rückwärts abladen können, konstruiert. Des Weiteren wurden die Förderbänder für den Maiseinsatz angepasst und abgedichtet, um die Rieselverluste zu minimieren. Erste Erfahrungen konnten damals bereits gewonnen werden und das Konzept wurde weiter verbessert. In diesem Jahr wurde dann eine weitere Maus jüngeren Baujahrs umgerüstet. Diese ist nun in der Saison 2010 für den Lohnunternehmer Heinrich Schaper im Einsatz.

Im kleinen Örtchen Badeleben, unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze, habe ich mir diese serienreife Maschine vor einigen Tagen angeschaut. Auf einem 90 Hektar Maisschlag eingesetzt sind ein New Holland FR 9090 Häcksler mit 12 Reihen Maisgebiss, drei Schlepper mit Häckselwagen und die Verlademaus. Auf dem Asphalt sorgen insgesamt 15 Lkws für den Abtransport zu der 35 Kilometer entfernten Biogasanlage. Erster Eindruck: „Die Straße ist sauber.“ Und das bei bereits 85 Hektar gehäckselter Fläche auf diesem Schlag. Neben den sinkenden Transportkosten durch den Lkw-Einsatz, der zweite wichtige Vorteil, den die Verlademaus bietet.

Auf einer geteerten Haltebucht ist der Verladepunkt, an dem ein Lkw nach dem anderen gefüllt wird. Mit 60 Kubikmeter Mais werden die Sattelschlepper in fünf Minuten gefüllt und treten ihre Reise an. Diese Verlademenge passt optimal zu der Häckselleistung, die der Häcksler im meterhohen Mais produziert. Auf dem weitläufigen Schlag sorgen die drei Häckselgespanne für Non-Stop-Häckseln. In Abstimmung per Funk mit dem Fahrer der Maus ist auch das Rangieren, rückwärts an den 15 m³ Bunker der Maus Routine. Quer- und Längsförderböden im Bunker bringen den Mais dann auf seinen Weg durch die Maus. Bei einer Verladeweite von bis zu 13 Meter stellen dann auch kleine Gräben und Böschungen kein Hindernis dar. Zwar kommt es am Bunker und unter den Förderbändern der Maus zu Rieselverlusten, jedoch lassen sich diese Häufchen beinahe vernachlässigen, wenn ich mir überlege, dass die Maus bereits für etwa 85 Hektar Häckselfläche an derselben Stelle steht.

Ich bleibe noch so lange am Ort des Geschehens bis die letzten Hektar gehächselt sind und das Umsetzen zum nächsten Schlag ansteht. Nachdem der letzte Häckselwagen sich in die Maus entleert hat, wird diese um wenige Meter versetzt und ein bereitstehender 700er Vario mit Frontlader verlädt die „Riesel-Haufen“ in die Maus. Häcksler und Häckselwagen begeben sich derweil mit 40 km/h Geschwindigkeit auf den Weg zum 5 Kilometer entfernten nächsten Maisschlag. Der Bunker wird hydraulisch zusammengeklappt und das Verladeband „Ropa-typisch“ zusammengefaltet. Dann kann sich auch die Maus auf den Weg machen. Jedoch nur mit 20 km/h.

Am nächsten Schlag angekommen, wird der dritte Häckselwagen gerade gefüllt und die Maus hat auf dem Maisschlag Platz sich auf dem Vorgewende zu entfalten. Dann kann es bereits weitergehen, denn die ersten Sattelschlepper stehen schon wieder bereit.

Teil 1 der passende Videoreportage mit Matthias Palandt findet ihr auf agrarheute.com.

Teil 2 des Interviews mit Matthias Palandt auf agrarheute.com

Weitere Bilder der Nawaro Bunkermaus findet ihr auf landtechnikvideos.de.

Bilder: Jörn Gläser
Text: Jörn Gläser

Nähere Informationen zur Nawaro Bunkermaus erhaltet ihr unter der Internetpräsenz von Palandt Agrartechnik.

Weitere interessante Berichte von Agrarsani:

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Agrarsani

Agrarsani

Alter: 32 Jahre,
aus Wedemark
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Schlagwörter

agrarsani, agrartechnik, biogas, bunkermaus, maissilage, nawaro, palandt, ropa

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Kommentare

30.10.2010 19:54 erik
Na ja. Ich sag mal einige Sachen wurden schön umschrieben.
31.10.2010 22:54 Agrarsani
erik schrieb:
Na ja. Ich sag mal einige Sachen wurden schön umschrieben.

Hallo Erik, schauen wir mal, ob in der nächsten Saison schon mehr Maschinen laufen.
01.11.2010 19:23 erik
Agrarsani schrieb:
Hallo Erik, schauen wir mal, ob in der nächsten Saison schon mehr Maschinen laufen.


Ich muss sagen mir gefällt das Patent mit der Aufnahmeschnecke besser. Ganz klar die Palandt Nawaro Bunkermaus hat den Vorteil, das sie keine Futterverluste hat. Ich hab mir die Maus von dem Lu auch angeschaut. Mich hat nicht überzeugt dass die LKW´s immer da sein müssen (was durch Lenkzeiten und weite Entfernungen nicht immer möglich ist) und das kein kompletter Wagen in die Aufnahme passt. Pro Wagen 10 mal Kratzboden an und aus geht auf´s Material und kostet einen Abfahrer mehr aufn Acker. Wo ich da war mussten die Wagen noch 5cm und bündig an den Bunker gefahren werden.

PS Trotzdem sehr interessanter Blog mit vielen Infos
01.11.2010 20:55 Agrarsani
erik schrieb:
Ich muss sagen mir gefällt das Patent mit der Aufnahmeschnecke besser. Ganz klar die Palandt Nawaro Bunkermaus hat den Vorteil, das sie keine Futterverluste hat. Ich hab mir die Maus von dem Lu auch angeschaut. Mich hat nicht überzeugt dass die LKW´s immer da sein müssen (was durch Lenkzeiten und weite Entfernungen nicht immer möglich ist) und das kein kompletter Wagen in die Aufnahme passt. Pro Wagen 10 mal Kratzboden an und aus geht auf´s Material und kostet einen Abfahrer mehr aufn Acker. Wo ich da war mussten die Wagen noch 5cm und bündig an den Bunker gefahren werden.

PS Trotzdem sehr interessanter Blog mit vielen Infos


Ich war, bevor ich mir die Maus angeschaut habe, auch skeptisch. Aber bei dir Situtation an dem Tag - 35 km Fahrstrecke - wie soll das anders bewältigt werden. Sicherlich ist mit einer Mais-Miete die Logistik einfacher, aber die Verschmutzung bzw. der Verlust bei der Aufnahme ist einfach zu groß. Am Bunker wurde dann anscheinend etwas geändert; eine "elastische Wand" wurde installiert, dadurch muss die Heranfahrt nicht Zentimeter genau sein.
Mich hätte der Anblick der gigantischen Maismiete (90 Hektar-Schlag) persönlich interessiert .

Hast du das "Fliegl-Konzept" schon einmal gesehen?

Danke fürs Lob!
01.11.2010 22:06 erik
Agrarsani schrieb:
Ich war, bevor ich mir die Maus angeschaut habe, auch skeptisch. Aber bei dir Situtation an dem Tag - 35 km Fahrstrecke - wie soll das anders bewältigt werden. Sicherlich ist mit einer Mais-Miete die Logistik einfacher, aber die Verschmutzung bzw. der Verlust bei der Aufnahme ist einfach zu groß. Am Bunker wurde dann anscheinend etwas geändert; eine "elastische Wand" wurde installiert, dadurch muss die Heranfahrt nicht Zentimeter genau sein.
Mich hätte der Anblick der gigantischen Maismiete (90 Hektar-Schlag) persönlich interessiert .

Hast du das "Fliegl-Konzept" schon einmal gesehen?

Danke fürs Lob!


Das am Bunker was umgebaut werden sollte wusste ich. Find ich trotzdem noch zu klein.
Bei der ersten Maus wo ich dieses Jahr war wurden fast 200ha von einer Miete verladen. Die Miete war 100m lang und die Maus ist immer die Miete vor und zurück gefahren. Dadurch hält man den Futterverlust so gering wie möglich.
Der Fahrer berichtete mir das letztes Jahr 20ha mit 2 Big X 650 Gleichzeitig gehäckselt wurden und die Maus das Verladen locker schaffte ohne das die Häcksler groß Vorlauf hatten. Auch das Verladen von Gras läuft problemlos.
Bei der 2 Maus erzählte der Fahrer das es bei graden Acker kein Problem ist bis auf unter 1cm den Mais aufzunehmen. Bei kleinen Flächen ist denn die Miete nur 10-20m lang. Was von Vorteil in den neuen Bundesländern ist. Die Kunden könne die Miete mit ihren eigenen HW 80 anlegen. Sind ja noch sehr verbreitet.

Wenn du diese Verladestation von Fliegel meinst muss ich dich enttäuschen. Kenne 2 Lu´s wo die war.
Als ich denn die Zeit hatte und nachfragte wo die Station steckt kam nur:" die hat die Maisernte nicht überlebt und ist Schrott".
Der Lu hat denn mit Telelader und nen Portalkran dein Mais verladen.

Kann ja mal paar Bilder von der Maislogistik hochladen die ich dieses Jahr geschossen habe.
01.11.2010 23:15 pflugfurche1
Wie war dein Eindruck von den Verlusten der Bunker-Nawaromaus? mfg
02.11.2010 13:46 Agrarsani
Halerebeck schrieb:
Wie war dein Eindruck von den Verlusten der Bunker-Nawaromaus? mfg


hallo halerebeck, also wie schon im Bericht beschrieben, stand die Bunkermaus auf einem 90 Hektar Schlag meines Wissens permanent auf einer Stelle. Die Verluste sahen zwar immens aus, aber für die verladene Menge an Mais wirklich zu vernachlässigen; erst recht als die größten Haufen zum Schluss noch mit dem Frontlader verladen wurden, nicht der Rede wert. In m³ kann ich die Verluste leider nicht beziffern.
02.11.2010 13:59 pflugfurche1
Hallo. Bei der Nawaro Maus mit der Schneckenaufname sehe ich halt den großen Vorteil diesem System gegenüber, das das auf dem Feld benutzte Transportfahrzeug nicht an Maus o. LKW gebunden ist beim Überladevorgang, was hier nicht gegeben ist. Daher steht bei der BUnkermaus das Feld Transportfahrzeug und die Maus wenn kein LKW da ist, bzw umgekehrt, das kostet alles teuer Geld. Ich denke, das z.b. mit dem Hawe Silage Überladewagen ähnliche Ergebnisse erzielt werden können, die teure Maus aber wegfällt. Hab bisher nur die Nawaro Maus mit der Schneckenaufname begutachten können(allerdings nicht bei der Arbeit, diese wird nicht weit weg von mir gebaut.)
02.11.2010 18:15 Agrarsani
Halerebeck schrieb:
Hallo. Bei der Nawaro Maus mit der Schneckenaufname sehe ich halt den großen Vorteil diesem System gegenüber, das das auf dem Feld benutzte Transportfahrzeug nicht an Maus o. LKW gebunden ist beim Überladevorgang, was hier nicht gegeben ist. Daher steht bei der BUnkermaus das Feld Transportfahrzeug und die Maus wenn kein LKW da ist, bzw umgekehrt, das kostet alles teuer Geld. Ich denke, das z.b. mit dem Hawe Silage Überladewagen ähnliche Ergebnisse erzielt werden können, die teure Maus aber wegfällt. Hab bisher nur die Nawaro Maus mit der Schneckenaufname begutachten können(allerdings nicht bei der Arbeit, diese wird nicht weit weg von mir gebaut.)


Sicherlich ist es flexibler, wenn die Fahrzeuge, sowohl die Schlepper als auch die LKWs, nicht an die Maus gebunden sind, jedoch habe ich keine Vorstellung wie gut die Schneckenaufnahme an der Nawaro-Maus in der Praxis funktioniert, hatte noch nicht die Gelegenheit zur Begutachtung . Zur Herbstzeit mit unbestendigem und regnerischem Wetter stelle ich mir dies schwierig vor. Den Mais in den "Matsch" kippen und hinterher möglichst ohne Verlust aber auch ohne zu viel Dreck wieder aufzunehmen. Denn ich weiß nicht, was es kostet eine Biogasanlage vielleicht aufgrund der höheren Verschmutzung der Silage, abzustellen und ausbaggern lassen zu müssen. Dies ist gar nicht soweit hergeholt, wenn ich mir vorstelle, dass bei einer 500 KW Anlage beispielsweise 200 Hektar Mais auf diese Weise verladen werden. Da landet schnell mal die eine oder andere "Schubkarre" Sand/Erde in der Anlage .

Die Hawe Überladewägen sind sicherlich auch eine Möglichkeit. Hier sehe ich das Problem der zu geringen Überladeweite. Da man auf LKW überladen möchte, die an den Asphalt gebunden sind. Und wenn die Hawe Wägen einmal voll sind und kein LKW da ist, dann steht auch alles, genauso wie bei der Bunkermaus. Da ist das Management der Abtransportkette auschlaggebend .
02.11.2010 18:20 Agrarsani
erik schrieb:
Das am Bunker was umgebaut werden sollte wusste ich. Find ich trotzdem noch zu klein.
Bei der ersten Maus wo ich dieses Jahr war wurden fast 200ha von einer Miete verladen. Die Miete war 100m lang und die Maus ist immer die Miete vor und zurück gefahren. Dadurch hält man den Futterverlust so gering wie möglich.
Der Fahrer berichtete mir das letztes Jahr 20ha mit 2 Big X 650 Gleichzeitig gehäckselt wurden und die Maus das Verladen locker schaffte ohne das die Häcksler groß Vorlauf hatten. Auch das Verladen von Gras läuft problemlos.
Bei der 2 Maus erzählte der Fahrer das es bei graden Acker kein Problem ist bis auf unter 1cm den Mais aufzunehmen. Bei kleinen Flächen ist denn die Miete nur 10-20m lang. Was von Vorteil in den neuen Bundesländern ist. Die Kunden könne die Miete mit ihren eigenen HW 80 anlegen. Sind ja noch sehr verbreitet.

Wenn du diese Verladestation von Fliegel meinst muss ich dich enttäuschen. Kenne 2 Lu´s wo die war.
Als ich denn die Zeit hatte und nachfragte wo die Station steckt kam nur:" die hat die Maisernte nicht überlebt und ist Schrott".
Der Lu hat denn mit Telelader und nen Portalkran dein Mais verladen.

Kann ja mal paar Bilder von der Maislogistik hochladen die ich dieses Jahr geschossen habe.


Ich bin gespannt, welches System sich behaupten wird. Beim Fliegel-System kann ich mir vorstellen, dauert das Umsetzen länger als bei der Maus; und wie du schon sagst sieht es auch nicht so massiv aus wie die Maus.
02.11.2010 18:22 Agrarsani
Das Interview mit dem Entwickler der Bunkermaus-Lösung ist auch online:
[www.agrarheute.com]
02.11.2010 20:38 erik
Agrarsani schrieb:
Ich bin gespannt, welches System sich behaupten wird. Beim Fliegel-System kann ich mir vorstellen, dauert das Umsetzen länger als bei der Maus; und wie du schon sagst sieht es auch nicht so massiv aus wie die Maus.


Also wie ich gehört habe soll die Bunkermaus nächstes JAhr umgebaut werden, sodass 2 Fahrzeuge rückwärst ranpassen.
Mal sehen was behaupten wird.
Also dieses Jahr hab ich schon 2 Mäuse mit Einzugsschnecke gesehen.
02.11.2010 20:38 erik
Agrarsani schrieb:
Ich bin gespannt, welches System sich behaupten wird. Beim Fliegel-System kann ich mir vorstellen, dauert das Umsetzen länger als bei der Maus; und wie du schon sagst sieht es auch nicht so massiv aus wie die Maus.


Also wie ich gehört habe soll die Bunkermaus nächstes JAhr umgebaut werden, sodass 2 Fahrzeuge rückwärst ranpassen.
Mal sehen was behaupten wird.
Also dieses Jahr hab ich schon 2 Mäuse mit Einzugsschnecke gesehen.
02.11.2010 20:43 erik
Agrarsani schrieb:
Sicherlich ist es flexibler, wenn die Fahrzeuge, sowohl die Schlepper als auch die LKWs, nicht an die Maus gebunden sind, jedoch habe ich keine Vorstellung wie gut die Schneckenaufnahme an der Nawaro-Maus in der Praxis funktioniert, hatte noch nicht die Gelegenheit zur Begutachtung . Zur Herbstzeit mit unbestendigem und regnerischem Wetter stelle ich mir dies schwierig vor. Den Mais in den "Matsch" kippen und hinterher möglichst ohne Verlust aber auch ohne zu viel Dreck wieder aufzunehmen. Denn ich weiß nicht, was es kostet eine Biogasanlage vielleicht aufgrund der höheren Verschmutzung der Silage, abzustellen und ausbaggern lassen zu müssen. Dies ist gar nicht soweit hergeholt, wenn ich mir vorstelle, dass bei einer 500 KW Anlage beispielsweise 200 Hektar Mais auf diese Weise verladen werden. Da landet schnell mal die eine oder andere "Schubkarre" Sand/Erde in der Anlage .

Die Hawe Überladewägen sind sicherlich auch eine Möglichkeit. Hier sehe ich das Problem der zu geringen Überladeweite. Da man auf LKW überladen möchte, die an den Asphalt gebunden sind. Und wenn die Hawe Wägen einmal voll sind und kein LKW da ist, dann steht auch alles, genauso wie bei der Bunkermaus. Da ist das Management der Abtransportkette auschlaggebend .


Hab von nem Häckslerfahrer gehört die sich die HAWE Wagen kaufen wollten. Hatten ne Vorführung von denen und die Wagen brauchen über 300PS als Antrieb und es wird schwer einen Häcksler mit 650 am laufen zu halten mit 2 von der Sorte.
LKW´s 8x8 mit Häckselaufbauten sind auch keine schlechte Lösung.
03.11.2010 13:49 Agrarsani
auch der zweite teil des interviews ist jetzt bei agrarheute.com online:

[www.agrarheute.com]
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