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200 Jahre Wochenblatt

Neues aus dem Wochenblatt zum Jubiläum (25 Einträge)

BLW
87 mal angesehen
10.12.2010, 08.34 Uhr

Klimaschutz

2010 war das wärmste Jahr, seit die Menschheit Wetterdaten aufzeichnet. Wie gut, dass da zurzeit die Mächtigen der Welt im mexikanischen Cancun zusammensitzen beim Klimagipfel – könnte man meinen.
Aber es zeichnet sich deutlich ab, dass auch bei dieser Veranstaltung wieder nur eines heraus kommt, nämlich heiße Luft. Was auf jeden Fall das Ergebnis von 2010, siehe oben, absichern würde.

Offenbar hatte sich diese Woche auch die FIFA bei der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft dem Ziel einer stabilen weiteren Erwärmung des Klimas verschrieben, als sie die WM-Spiele 2022 an den Wüstenstaat Katar vergab. Bei 45 bis 50 Grad Celsius, wie sie dort zu den üblichen Spielzeiten schon mal vorkommen, wird uns Katar sicher eindrucksvoll zeigen, wie man ein Fußballfeld mitsamt Tribünen in einen Kühlschrank einbaut. Vielleicht rechnen uns die Scheichs noch vor, dass das ganze bezüglich des CO2-Fußabdrucks gar nicht so schlimm ist, weil das Öl für das Betreiben der Kühlaggregate gleich nebenan aus dem Boden sprudelt und somit kein Transport notwendig ist. Man könnte nun vermuten, dass dieser ganze Vorgang unter www.echt-wahnsinn.de zu finden ist. Aber nein – ganz im Gegenteil! Unter dieser web-Adresse finden Sie vielmehr eine Solarleuchte im Einmachglas als Geschenkidee für Weihnachten. Vielleicht hätte man solche schon mal in Cancun aufstellen sollen, damit den Herrschaften dort ein Licht aufgeht, und zwar ein klimaunschädliches.

Katar hin, Katar her, hier vor Ort sollten wir uns ernsthaft mit dem Klimaschutz beschäftigen.
Dazu hat die BBV-Landesversammlung letzten Freitag in Herrsching das Strategiepapier „Klimaschutz durch und mit Land- und Forstwirtschaft“
verabschiedet. Und Präsident Gerd Sonnleitner machte neben dem Hinweis, dass nur Land- und Forstwirtschaft CO2 in Kreisläufe einbinden könne, deutlich, wie die Prioritäten sind: Die Landwirtschaft erzeugt Lebensmittel, und die sind lebensnotwendig. Autos oder Urlaub sind lebenserleichternd oder lebensbereichernd, aber nicht mehr. Diese klare Einordnung sollte bei dem ein oder anderen doch einen Denkvorgang auslösen, wenn es wieder einmal um die aberwitzige Diskussion geht, was klimaschädlicher ist, die Abgase eines Autos oder der Rülpser einer Kuh. Man ist versucht, etwas rustikal zu antworten: „Dann sauft’s halt Benzin!“

Johannes Urban, Redaktion BLW
offline

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Kommentare

14.12.2010 04:53 Freisinger
Mein Thermometer sagt mir was anderes,als diese "Wissenschaftler"....ja, wo ist sie denn......wo ist sie ......die Klimaerwärmung......geschaffen von Menschenhand???? dazu sind wir doch viel zu mickrig.
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