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Aus der Wochenblatt-Redaktion

Neues zum Wochenbeginn (18 Einträge)

76 mal angesehen
10.01.2011, 11.40 Uhr

Achterbahn

Erst mal: Ein gutes neues Jahr – gut rübergekommen?
Hoffentlich Ja. Aber dann geht es schon wieder los. „Braucht’s des?“, hätte Gerhard Polt gefragt – den Dioxinschlamassel in Norddeutschland. „Tausend Bauernhöfe gesperrt“, so sehen die Zeitungsüberschriften aus. Gesaubeutelt aber haben nicht die Bauern, sondern Futtermittelhersteller. Aber die Bauern kommen in die Überschriften! Und rund sechs Wochen hat es gedauert von den ersten dioxinbelasteten Beimischungen bis zur Information der Behörden.

Was ist das für ein Sicherheitssystem oder wieso kann es so leicht ausgehebelt werden? Und wer trägt den Schaden der Bauern? Was ist mit dem Verursacherprinzip? Eine Menge großer Fragen, die hoffentlich diesmal auch entsprechend beantwortet werden. Von der Tier- zur Pflanzenproduktion.

Auf Seite 12 und 13 BLW bringen wir den Wetterrückblick 2010 der Weihenstephaner Agrarmeteorologen. Da wird noch einmal im Zeitraffer zusammengestellt, was das letzte Jahr wettermäßig alles an Tücken aufzuweisen hatte. Mit dieser „Achterbahnfahrt“ beschäftigen sich ab Seite 30 Züchter, Landtechniker, Vermarkter, Betriebsleiter, und kommen im Prinzip alle zu einer gemeinsamen Grundaussage: in normalen Jahren, da kann es eigentlich jeder, in komplizierten Jahren aber, da treten die Unterschiede zwischen guten und weniger guten Pflanzenbauern deutlich zutage.

Das hat viele Gründe. So etwa gerade bei Großbetrieben mit oft zu eng ausgelegten Erntekapazitäten. Verkürzt sich die Ernteperiode, wird es dann knapp. Auch die Anbauplanung lässt noch Spielraum zu. Hier ist darauf zu achten, dass man sich keine unguten Arbeitsspitzen für Ernte und
Neuaussaat „anbaut“. Ein weiterer Punkt ist die Düngung: Lager muss unbedingt vermieden werden. Und der Boden muss die Maschine tragen
können, also gilt es für eine gute Bodenstruktur zu sorgen.

Ganz konkrete Wetterprobleme kommen aktuell auf die Gebiete zu, in denen es viel geschneit hat. Da sind die Dachlasten zum Teil schon grenzwertig, wie die ersten Meldungen von eingedrückten Stalldächern zeigen (Seite 13). Aber jetzt kommt dann Regen, sodass sich der Schnee richtig „vollsaufen“ kann. Daher sollte man sehr genau prüfen, ob man bei kritischen Schneelagen noch rechtzeitig, aber bitte mit aller Vorsicht, den Schnee von den Dächern bekommt.

Johannes Urban, Redaktion BLW
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