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14.01.2011, 09.22 Uhr

Wie absurd wird es denn noch?

Nicht genug, dass der Verursacher des aktuellen Dioxin-Skandals, der Fetthersteller Harles und Jentzsch, Insolvenz angemeldet hat. Was nichts anderes bedeutet, dass die geschädigten Landwirte wohl ihre Schadensersatzforderungen dem Unternehmen gegenüber vielleicht geltend machen können, aber niemals gänzlich ersetzt bekommen werden. Denn, so war gestern auf einer Podiumsdiskussion bei der DLG-Wintertagung zu hören, die Firma habe bis zum Insolvenzantrag Vermögen in Höhe von 6 Mio. Euro besessen (Barvermögen, Außenstände, Immobilien, Vorräte, was halt alles so reingerechnet wird) und einen Überschuß für das laufende Geschäftsjahr von rund 300000 Euro zu erwarten. Reicht also hinten und vorne nicht.
Dann wird für die Landwirte womöglich noch eins draufgesetzt. Mein Kollege, der gestern die Veranstaltung besuchte, berichtete nämlich außerdem: der Rechtsanwalt, der mit diskutierte, habe davor gewarnt, dass auf die gesperrten Betriebe nun auch noch ein Problem wegen Verstoßes gegen die Cross-Compliance-Bestimmungen zukommen könnte. Er rät: möglichst schnell die zuständigen Stellen zu informieren.
Ich frag mich: geht es denn noch absurder? Denen, die trotz besten Wissens und Gewissens den Schaden haben, auch noch CC-Verstoß anzulasten, möglicherweise mit der Folge von Prämienkürzungen?
offline

Geschrieben von

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Detlef

Detlef

Alter: 52 Jahre,
aus München
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hopfen

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Kommentare

15.01.2011 17:22 Notill
ist in der Bürokratischen Republik Deutschland nicht anders zu erwarten....
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