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09.02.2011, 12.20 Uhr

Unsägliches M-Wort - 400 Professoren und -Innen sind dagegen, wie viele dafür?

Mit dem unsäglichen M-Wort habe ich mich kürzlich in einem anderen Blog schon auseinandergesetzt. Der findet sich hier: [agrarheute.landlive.de] ; ich hoffe mal, der Verweis funktioniert - ich hab´s ja nicht so mit IT. Und dann habe ich noch einen anderen Verweis: [www.gegen-massentierhaltung.de]
Ich will ja niemand langweilen und die ganze Diskutiererei aufzäumen: was ist ... (hier unsägliches M-Wort einfügen), oder was bringt ... (wieder unsägliches M-Wort einfügen) für Folgen für Mensch, Tier, Umwelt und Natur. Was mich halt schon erstaunt ist, dass sich über 400 Professorinnen und Professoren gegen ... (ein letztes Mal unsägliches M-Wort einfügen) ausprechen. Schaut man sich die Liste im genannten Verweis mal an, frage ich mich als studierter Bauer (ja ich hab das studiert, das geht und war ganz schön knackig bis zur Diplomprüfung!) und Schreiberling: ja wo haben die denn die wissenschaftliche Expertise her?
Wo bleiben denn da unsere früheren und die jetzigen Professoren der Profession Agrarwissenschaften? Lassen sie das einfach so an sich vorüberziehen, dass Ergebnisse ihrer eigenen Forschungs- und Lehrtätigkeit so in Frage gestellt werden? Wo bleibt da der Aufschrei? Ich hab ja Nachsehen mit den heutigen agrarischen Hochschullehrern und -forschern. Die Armen sind ja nach dem Bologna-Prozess und dem Umkrempeln der Studiengänge in Bachelor- und Master-Abschlüße auch nicht mehr so frei in Forschung und Lehre. Damit meine ich aber weniger, was sie erforschen (da müssen sie sich meist ja eh Großenteils nach den Töpfen von Drittmittelgebern strecken, weil unser werter Staat immer weniger eigene Mittel in die agrarische Forschung steckt). Ich mein da eher die Freiheit der Zeit.
Trotzdem hoffe ich mal, vielleicht stolpert ja einer über diesen Text und überlegt: "verdammt - da hat er Recht, der Steinert; wenn wer eine Ahnung hat von der modernen Tierhaltung und das was sie bedeutet und leistet, dann sind das wir! Wir, die über Jahre und Jahrzehnte immenses Wissen zusammengetragen haben. Sollen wir da das Feld Philosophen, Germanisten, Bildungsforschern und so weiter überlassen? Alles ehrenwerte Disziplinen. Aber reden wir auch darüber mit, was Goethes Liebschaften für einen Einfluß auf seine Werke hatten, oder welchen Nutzen die Montessori-Pädagogik im Kontext sozialer Spannungsfelder in urbanen Lebensräumen unter besonderer Berücksichtigung der Migrationsproblematik stiften kann?"
Würde mich sehr freuen, wenn Sie, liebe - und fachlich hoch geschätzte - Agrar-Professoren und -Professorinnen hier ihre Stimme erheben!
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Detlef

Detlef

Alter: 52 Jahre,
aus München
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Kommentare

09.02.2011 21:16 Notill
könnte es sein, das wieder mal die Presse die Richtung vorgibt, und die Berichterstattung dementsprechend gelenkt wird?
Die werden nur über Professoren berichten die der vorgefertigten Meinung beipflichten und diese unterstützen. Auch wenn es sich um völlig Sachunkundige Leute handelt.
10.02.2011 09:36 Detlef
Notill schrieb:
könnte es sein, das wieder mal die Presse die Richtung vorgibt, und die Berichterstattung dementsprechend gelenkt wird?

Von Lenkung würde ich vielleicht nicht sprechen; das hört sich gleich so nach aktiver und konzertierter Vorgehensweise an. Da, glaube ich, überschätzt man die Presse / Medien (sie sich selbst vielleicht manchmal auch) etwas. Aber ja: Professor/in hört sich erst mal nach fachlicher Autorität an (die müssens ja wissen); wer aber nicht hinschaut erkennt nicht (blendet es vielleicht sogar bewusst aus), dass die fachliche Autorität eigentlich auf einem komplett anderen Gebiet liegt als dem, um das es geht. FG, Detlef
10.02.2011 11:28 Notill

In anderen Ländern holt man sich bei fachlichen Themen, entsprechende Fachautoren oder auch Co-Autoren ins Boot.
Wäre mal interessant welche Redaktion dies bei der letzten großen Hexenjagd zum Dioxinthema machte...
Ich denke die DLG hätte genug qualifizierte Leute vermitteln können, wenn denn nachgefragt worden wäre.
10.02.2011 21:03 Kaix
Nur mal so, die zitierte Website ist als Blog aufgebaut. Es steht der engagierten Landwirtschaft also frei, sich in den Kommentaren auszutoben.
11.02.2011 08:37 Detlef
Kaix schrieb:
Nur mal so, die zitierte Website ist als Blog aufgebaut. Es steht der engagierten Landwirtschaft also frei, sich in den Kommentaren auszutoben.

Kaix, danke für den Hinweis! Also: Fleisig mitschreiben. Viele Grüße, Detlef
13.02.2011 22:37 KritischerMensch
Wer fragt denn nach der Meinung von Fachleuten?
In den einschlägigen talkshows sind auch immer irgendwelche Schauspieler als "kompetente" Gesprächspartner über Landwirtschaft und Tierhalter gefragter als irgendein Agrarprofessor.
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