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Agrarsanis Landtechnik - Blog

Ständig neue Technik... (71 Einträge)

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1942 mal angesehen
08.06.2011, 21.09 Uhr

Vorführ-Marathon durch Deutschland und Österreich Teil 2

Nach Hendriks Erlebnissen auf seinem "Vorführ-Marathon durch Deutschland und Österreich Teil 1" geht es nun weiter mit Teil 2.

Fotos findet ihr im passenden Fotoalbum.

Tag 10: Mittwoch, 04.08.2010 16:00 Uhr - Unterfranken
Kilometerstand des Claas Axion: 1.494 km
Pfreimd – Dittelbrunn 200 km

Aus der Oberpfalz ging es dann nach Franken – genauer nach Dittelbrunn in Unterfranken. Eine Strecke von insgesamt 204 km galt es zu bewältigen. Als einzige kleine Hürde sollte sich an diesem Tag der Main darstellen. „ Ich konnte mich an diesem Tag weitestgehend auf mein Navi verlassen, bis ich an einem kleinen Fähranleger direkt am Main stand. Anfangs hatte ich bedenken, als ich die kleine Fähre vom anderen Ufer auf mich zu schippern sah. Nach einer kurzen Unterredung mit dem Fährmeister, bezüglich des „Nur 25 Tonnen“-Schildes, gesellte ich mich zu vier Autos auf die Fähre, denn für mehr war kein Platz. Die Auffahrt stellte sich zwar als etwas wackelig heraus aber es ging besser als gedacht. Für gerade einmal 1,50 Euro war die Überfahrt zudem noch ein Schnäppchen“, erinnert sich Hendrik.

Tag 12: Freitag, 06.08.2010, 9:00 Uhr
Kilometerstand des Claas Axion: 1.748 km
Dittelbrunn – Emskirchen – Gablingen 254 km


Nach einer verregneten Vorstellung in Schweinfurt und einem Feldabend bei bestem Wetter, am Donnerstag nahe Emskirchen, war am freien Freitag nach nun fast 2 Wochen, Heimreise angesagt. Zunächst fuhr Hendrik jedoch 170 km in Richtung Süden bis nach Gablingen bei Augsburg, wo er sein Gespann vor 12 Tagen übernommen hatte. Von dort aus ging es dann, endlich wieder auf der Autobahn, für das Wochenende mit seinem Auto nach Hause in das 650 km entfernte Saerbeck in Nordrhein-Westfalen.


Woche 3
Tag 16: Dienstag, 10.08.2010, 19:00 Uhr – Tenningen, Baden-Württemberg

Kilometerstand des Claas Axion: 2.069 km
Gablingen – Friedberg – Tenningen 321 km


Nachdem Hendrik am Montag, nach 2 Tagen Ruhe, sein Gespann in Gablingen erneut bestiegen hatte, war es nicht weit bis zur ersten Vorführung nahe Friedberg. Dafür musste er am Dienstag satte 330 km bis an die französische Grenze fahren. „Für mich war diese Etappe mit dem Axion eine der längsten und stressigsten. Ich kam gerade pünktlich zur Vorführung in Tenningen an. Speziell das letzte Stück auf den engen und steilen Straßen durch den Schwarzwald hatten es in sich“, erfahre ich von Hendrik. Die Erfahrungen der letzten Wochen zeigten, dass er bei flachen Strecken pro Stunde etwa 48 km Strecke schaffte. Wenn es hügelig wurde lag die Stundenleistung lediglich bei 42 km.


Tag 19: Freitag, 13.08.2010, 21:00 Uhr, Idstein, Hessen
Kilometerstand des Claas Axion: 2.390 km
Tenningen – Reinheim – Idstein 316 km


Der Mittwoch war frei und so konnten die Maschinen ohne Zeitdruck bis nach Reinheim in Hessen gebracht werden, wo am Donnerstag ohne weitere Probleme der Feldabend stattfand. Gleiches galt auch im nur 80 km entfernten Idstein im Taunus bei Darmstadt, wo Hendrik sein Gespann stehen lassen konnte und zum Wochenende nach Hause fuhr.

Woche 4
Tag 26: Freitag, 20.08.2010 Bevern, Niedersachsen

Kilometerstand des Claas Axion: 3.066 km
Idstein – Bad Hersfeld – Hofgeismar – Wolfenbüttel – Northeim – Saerbeck 676 km


Die Woche begann am Montag in Bad Hersfeld und zog sich dann über Hofgeismar, Wolfenbüttel und Northeim bis in das Weserbergland in das kleine Örtchen Bevern hin. Von dort aus fuhr Hendrik nach einer Woche ohne nennenswerte Vorkommnisse mit seinem Gespann zum Wochenende nach hause und brachte es somit auf eine 5-Tagesleistung von gut 700 km.

Woche 5
Tag 32: Donnerstag, 26.08.2010, Anröchte, Nordrhein-Westfallen - Ende der Feldabendtour

Kilometerstand des Claas Axion: 3.769 km
Saerbeck – Suhlendorf – Heeslingen – Anröchte – Coesfeld 703 km

Nach weiteren norddeutschen Terminen in Suhlendorf, Heeslingen und Anröchte ging die Feldabendtour in Coesfeld bei Münster in Nordrhein-Westfallen zu Ende.

Hendrik zieht nach 5 Wochen und insgesamt rund 4.000 Kilometern mit seinem Gespann (insgesamt inklusive Autofahrstrecke: über 6.000 km) eine positive Bilanz: „Mir haben die Wochen sehr viel Spaß gemacht. Ich bin, ich denke das darf ich behaupten, viel rumgekommen, habe viel gesehen, jede Menge Leute kennen gelernt und um einige Erfahrungen reicher geworden.“ Der 24-jährige gibt aber für alle diejenigen, die auf den Geschmack gekommen sein sollten und ein derartiges Praktikum oder Ferienjob machen möchten, etwas zu bedenken. „Neben dem passenden Führerschein sollte man auch praktische Erfahrung mit größeren Maschinen und ein grundlegendes landtechnisches Verständnis vorweisen können. Man bekommt jede Menge Verantwortung übertragen und da sind Selbstständigkeit und Belastbarkeit ein Muss. Wer das mitbringt und zudem einen guten Orientierungssinn und jede Menge Sitzfleisch hat, für den kann der Job als Vorführer ein interessantes Erlebnis sein.“

Vielen Dank an Hendrik Hermeler für das Interview.

Text: Jörn Gläser
Foto: Hendrik Hermeler

Ein weiterer interessanter Bericht über die Amazone EDX 9000-T

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Agrarsani

Agrarsani

Alter: 32 Jahre,
aus Wedemark

Schlagwörter

agrarsani, amazone, edx, student, vorführer, vorführfahrer

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Kommentare

14.06.2011 13:58 vario711
Schicke Sache!
Mein Traum.
Was ist das denn auf dem ersten Bild für ein Gefährt?
14.06.2011 19:31 Agrarsani
Auf dem ersten Bild ist die Kabine des 4-achsigen Deutz zu sehen.

Gruß
Agrarsani
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