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Weizen Junior Cup 2012

(4 Einträge)

Keimling Sorte Akteur 25.10.2011 Dr. Joachim Bischoff und Teilnehmer des Weizen-Junior-Cups Weizen-Junior-Cup: Parzellen am 25.10.2011
372 mal angesehen
26.10.2011, 15.59 Uhr

Auftakt zum Klassenkampf in Bernburg

Strahlender Sonnenschein in Bernburg, aber über die flache Ebene des mitteldeutschen Trockengebiets pfeift der Herbstwind.... Am Dienstag (25. Oktober) haben wir unser Meet + Greet veranstaltet: Wir wollten die beiden Teams aus Oldenburg in Holstein und Großenhain in Sachsen ja schließlich endlich kennenlernen.

Mit dabei waren auch eine Reihe an Experten, durch die das Treffen zu einer echten Fachrunde geworden ist: Dr. Ursel Sperling von der Landesanstalt in Sachsen-Anhalt hat umfassend informiert, auf was im Pflanzenschutz zu achten ist: Blattläuse im Blick behalten, vor allem auf Septoria tritici achten und auf Braunrost, wenns trocken ist.

A propos trocken - Dr. Joachim Bischoff ist der Bodenexperte schlechthin in Bernburg und ein wandelndes Lehrbuch. Seine Fülle an Informationen zu den Klima- und Standortbedingungen hat man kaum mitschreiben können... Wichtig ist: Wir haben zwar hervorragende Bodenbedingungen mit bis zu 96 Punkten, aber regelmäßig bleibt uns im Regenschatten des Harzes das Wasser aus. 470 mm im Schnitt, davon 250 mm nFK.

Andreas Steul ist der Versuchsfeldleiter der DLG am neuen Internationalen Pflanzenbauzentrum IPZ in Bernburg. Er kennt "seinen" 53 ha-Schlag, auf dem die Feldtage 2012 stattfinden wie seine Westentasche. Im vergangenen Jahr stand hier noch Gerste, die umbrochen werden musste, und im Frühjahr Hafer, der zu GPS verarbeitet wurde. Seit dem Sommer ist er jeden Tag damit beschäftigt, die Parzellen der Aussteller - und natürlich auch unser Weizen-Junior-Cup-Parzellen anzulegen. Die liegen am südlichen Rand des Geländes und wurden am 14. Oktober gedrillt. Gestern waren erste Keimlinge von 3 bis 4 mm zu sehen, die Wurzeln waren teilweise schon einen knappen Zentimeter lang.

Parallel läuft auf den Feldtagen ja auch der "große Bruder" des Junior-Cups, der Europäische Weizen-Anbauvergleich. Hier wurden die ersten frühen Sorten in diesem Jahr schon am 17.9. gesät und sind dementsprechend weit.

Weit - wenn nicht sogar zu weit - sind auch die meisten Rapsbestände. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres haben viele versucht, den Raps so bald wie möglich in den Boden zu bekommen. Ergebnis heute: Die Bestände sind zu mastig entwickelt. Berater empfehlen jetzt teilweise schon, die Bestände zu mulchen, damit sie nicht mit zuviel Blattmasse in den Winter gehen. Was haltet Ihr davon?
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