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Wir Landfrauen

(11 Einträge)

Bezirksbäuerin Astrid Baum
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05.12.2011, 18.06 Uhr

Den Spagat zwischen Betrieb und Ehrenamt meistern

Gedanken von Astrid Baum, Bezirksbäuerin von Unterfranken, zum Welttag Ehrenamt am 5. Dezember

Im Bayerischen Bauernverband finden derzeit Wahlen statt. Das lässt mich zurückdenken an meinen Start im Ehrenamt. Anfangs steckte ich ganz schön in der Zwickmühle: Der Spagat zwischen Ärmelhochkrempeln auf dem Hof und der Mitwirkung im Ehrenamt war für mich eine große Umstellung. Dass zum Beispiel Sitzungen oft schon um 19 Uhr anfangen, war für mich schwierig zu organisieren. Doch ich habe mit der Zeit gemerkt, dass man als aktive Ehrenamtliche eben leider nicht immer Rücksicht auf den eigenen Betrieb nehmen kann. Da hat mir meine Familie mit ihrer Unterstützung und ihrem Verständnis schon sehr geholfen.
Ich habe dafür auch viel zurückbekommen: das Wissen, etwas Gutes für meine Heimat und die Menschen, die dort leben, zu erreichen. Und natürlich als Stimme der Bauernfamilien auch etwas für die Land- und Forstwirte zu tun, denn gemeinsam kann man schon etwas bewegen.
Für mich ist das Schöne am Ehrenamt: Ich darf und durfte viele interessante Menschen mit ebenso vielen interessanten Meinungen kennen lernen. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt durch mein Engagement und kann das in meiner Familie und am Betrieb einbringen. Die Arbeit im Ehrenamt ist eben ganz klar nicht nur eine Belastung, sondern auch eine große Bereicherung.
Daher mein Appell an alle: Engagieren Sie sich! Denn Ehrenamt lohnt sich. Für den Berufsstand und für jeden Einzelnen.
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