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Der gruuna-Blog

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gruuna Blog Bild - Vertikal Farming
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07.09.2012, 08.30 Uhr

Wenn die Landwirtschaft den Himmel erobert – Teil 2

Nun der sicher doch lang ersehnte Teil 2 - Wie alles funktionieren soll - Für alle die erst jetzt dazu kommen, erst Teil 1 lesen, es lohnt sich!
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Mit steigender Bevölkerungszahl erhöht sich auch der Bedarf nach einer optimierten Landwirtschaft. Ansätze gibt es viele, das “Vertical Farming” stellt dabei eine sehr vielversprechende Methode dar.

In den Vorstellungen der Forscher und Planer wachsen die vertikalen Farmen dennoch in erstaunliche Höhen. Ein Gebäude mit 30 Geschossen könnte 50.000 Menschen mit Gemüse, Früchten, Eiern, Fisch und Hühnerfleisch versorgen. Nutzpflanzen ließen sich in solchen Hoch-Treibhäusern mit nur einem Zehntel des auf freiem Feld nötigen Wassers erzeugen – und auf nur fünf Prozent der Fläche. Auf den oberen der 30 Geschosse würden demnach Hydrokulturen gedeihen, unten sind Hühnerfarmen und Fischbassins vorgesehen. Die Energie für solch einen Megahof sollen Windturbinen, Solarzellen und sogar Gezeitenkraft genutzt werden.

Ein solcher vertikaler Bauernhof könnte in weiten Teilen als Selbstversorger funktionieren: Tiere würden Pflanzenreste fressen, Stickstoff und andere Düngemittel würden wiederum aus dem Tiermist gewonnen oder aus der Kanalisation der umgebenden Stadt. Doch die Realität sieht anders aus warnen Experten: Diese Ideen verlangen technologische Neuerungen, die es noch nicht gebe. Ein mehrstöckiges Treibhaus bräuchte aufwendige Beleuchtung und Klimaanlagen. Und das Gebäude selbst müsse die Baukosten mit dem Verkauf von Lebensmitteln erst einmal begleichen – betriebswirtschaftlich wird dies einige Zeit und Unterstützung benötigen. Aber es sei auch gesagt, alles können städtische Bauernhöfe jedoch nicht. Getreide, Weizen, Mais und Reis seien nicht geeignet für Innenräume, diese brauchen mehr Platz zum Wachsen. Auch kosten deren Lagerung und Transport nicht viel. Besonders profitabel hingegen sind schnell wachsende Pflanzen wie Salat oder Kräuter. Wer das alles noch für ferne Realität hält, dem sei gesagt, dass es für diese Projekte bereits mehrere Anfragen gibt. Bereits jetzt gibt es Interessenten aus China und den USA. Doch die nächsten Projekte sind in Schanghai und sogar ganz in unserer Nähe, mitten in Schweden in der beschaulichen Stadt Linköping, vorgesehen. Dort wird zurzeit ein Gewächshaus in Form eines gläsernen Kegels geplant. Mit mehr als fünfzig Metern Höhe sollen Hunderte, wenn nicht Tausende kleiner Transportwagen Pflanzkübel auf einem Laufband von oben nach unten durch das Hochhaus bewegen. Auf rund 4.000 Quadratmetern soll vor allem asiatisches Gemüse angebaut werden. Schon 2014 wollen die Schweden Ihre erste Ernte einfahren.

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