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Der gruuna-Blog

(440 Einträge)

Landwirte gegen Hundebesitzer
249 mal angesehen
04.10.2012, 16.26 Uhr

Landwirt gegen Hundebesitzer

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Allerdings sieht der Fall etwas anders aus, wenn man so manch einen Landwirt befragt. Hunde werden in der Landwirtschaft oftmals zum Problem. Den Hundehaltern sind die Auswirkungen und vor allem die Schäden, die ihre Vierbeiner anrichten, nicht klar.

Wenn die Hundebesitzer mit ihrem besten Freund spazieren gehen, nutzen sie die nahegelegenen Felder. Der Hund bekommt dort seinen Auslauf und Frauchen oder Herrchen erfreuen sich daran. Dass er dabei die angebauten Nutzpflanzen zerstört, wird in
vielen Fällen nicht bedacht.

Für Landwirte ist platt getrampeltes Getreide keine Seltenheit. Auch von Hunden ausgegrabene Kartoffeln gehören zum Alltag. Doch dass dadurch immens hohe Schäden entstehen, wird von den Menschen nicht bedacht. Die Verluste, die der Landwirt erleidet,
werden von niemandem ersetzt.

Ein weiteres schwerwiegendes Problem sind die Hundehaufen. Denn diese können einen Schaden anrichten, von dem sich jemand, der mit der Landwirtschaft nichts zu tun hat, kein Bild machen kann. Wenn die Kühe, die auf der Weide grasen, zufällig einen der Hundehaufen essen, tragen sie enorme gesundheitliche Schäden davon. Oftmals führt das dazu, dass sie letztlich verenden [www.tierarztpraxis-hanau.de]

Hundebesitzer sollten dies bedenken und Rücksicht auf den Landwirt nehmen. Der Landwirt auf der anderen Seite sollte seinen Ärger nicht an Unwissenden auslassen. Ein freundlicher Hinweis an den Hundebesitzer kann nicht schaden. Jedoch sollte man dabei immer auf der sachlichen Ebene argumentieren. Zur Aufklärung tragen auch Schilder bei, die teilweise am Rande von Feldern aufgestellt werden. Diese weisen auf die Problematik hin und appellieren an die Hundebesitzer, alle Risiken zu bedenken.

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Schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt Ihr das mit den Hundebesitzern geklärt? Teilt eure Tipps :)
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Kommentare

04.10.2012 19:37 Jogi235
anscheinend sind es aber auch die eigenen hofhunde die den virus übertragen können..... angeblich durch das fressen der nachgeburten.

auszug aus einem bericht über neospora caninum vom institut für epidemiologie:

Nachweis von Neospora caninum-Oozysten bei natürlich infizierten Hunden

Von 24.089 Hundekotproben, die zwischen März 2001 und Oktober 2004 an zwei in Baden-Württemberg liegende private veterinärmedizinische Untersuchungslabore (Tierärztliches Labor Freiburg, VetMedLabor GmbH) gesendet worden waren, enthielten 47 (0,2 %) Oozysten, die morphologisch denen von Hammondia heydorni und N. caninum ähnelten. Die Oozysten-Isolate von 29 Hunden wurden am FLI weiter untersucht und zur Speziesbestimmung in Gerbils (Meriones unguiculatus) inokuliert. Sieben Isolate induzierten in Gerbils eine spezifische Antikörperantwort gegen Antigene von N. caninum-NC-1-Tachyzoiten, das heißt diese Isolate enthielten N. caninum. Bei zwei Isolaten erkrankten die inokulierten Gerbils und Toxoplasma gondii konnte aus ihren Körpergeweben isoliert werden. Die restlichen Isolate induzierten weder eine Antikörper-Antwort gegen N. caninum noch gegen T. gondii (Schares et al., 2005).

Quelle
09.10.2012 13:29 gruuna
Hallo Jogi235,

vielleicht muss manch einem am Beispiel der Hundehaufen nur bewusst sein, dass der Landwirt diese genauso wenig möchte wie der Verbraucher in seinem Garten. Beim Landwirt fressen es die Kühe, beim Verbraucher kommt vielleicht versehentlich ein Familienmitglied damit in Kontakt.

Aber im Grundtenor geben wir Ihnen natürlich Recht: Wo es eine Möglichkeit zur Infektion gibt, kann es auch eine zweite geben und die Ursache aus den eigenen Reihen stammen. Also Augen auf! :)

Viele Grüße,
Euer gruuna-Team
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