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Der gruuna-Blog

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Winterdienste: Einkalter Nebenverdienst
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17.01.2013, 14.09 Uhr

Winterdienste: Einkalter Nebenverdienst

I’ll be back – Ich komme wieder, kündigte der Winter bereits im Dezember an, und so ist es nun auch. Grüne Weihnachten, weißer Januar: Ein Bild, das in den letzten Jahren keine Seltenheit ist. Die Jahreszeit bietet aber nicht nur Kälte und schöne Landschaften, sondern auch eine Einnahmequelle für findige Landwirte.

Pferdestärken
Naturgemäß besitzt ein landwirtschaftlicher Betrieb Maschinen mit viel Pfeffer unter der Haube. Stärken, die bei viel (Schnee-)Masse an anderer Stelle fehlen. Viele Kommunen sind mit Wintereinbrüchen überfordert, meist liegt es an den fehlenden Personalressourcen oder zu wenig Fahrzeugen. Das Verlassen des Hauses mit dem Auto oder zu Fuß wird oft zum Risikospiel für die Bürger. Was liegt da näher, als dass Landwirte Ihre Traktoren mit Schiebeschilden bestücken und den Hauptverantwortlichen unter die Arme greifen. Auch große Firmen, Supermärkte und Hausverwaltungen bedienen sich gerne Dienstleistungen dieser Art .

Netzwerke – Aufträge finden
Neben der Schaltung von Zeitungsannoncen, die in den Lokalzeitungen für ein paar Euro zu haben sind, ist ein klassischer Weg, sich an die Maschinenringe zu wenden. Diese werden oft von außerlandwirtschaftlichen Stellen um leistungsstarke Hilfe angefragt. Einen weiteren Weg bietet das Internet. Es gibt viele Plattformen, auf denen Dienstleistungen angeboten werden können.

Wem bis dato das Zubehör fehlt, kann sich beispielsweise auf gruuna.com umschauen und wenn jemandem im Frühjahr Streusalz übrigbleibt, was bei der momentanen Schneelage eher unwahrscheinlich ist, kann er dies ebenfalls bei gruuna zum Verkauf anbieten.

Die Sache mit der Steuer
Wie überall will der Staat mitverdienen, deshalb muss auch eine Tätigkeit außerhalb des agrarwirtschaftlichen Kernbereichs versteuert werden. Aber Achtung: Da Schneeräumen kein landwirtschaftlicher Verdienst im klassischen Sinne ist, gilt hier nicht der Pauschalsteuersatz für land- und forstwirtschaftliche Betriebe, sondern muss, wie alle anderen Dienstleistungen, mit 16 Prozent besteuert werden. Mehr zur Steuer im gruuna-Blog vom 3. Januar 2013.

Eine gute Nachricht zum Schluss: Auch für private Hauseigentümer ist die Beauftragung eines Winterdienstes von der Steuer absetzbar, was für die “Häusler” die Hürde kleiner macht, mal beim benachbarten Bauern anzufragen.
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