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Der gruuna-Blog

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Die Sache mit der Umsatzsteuer
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02.02.2013, 10.26 Uhr

Umsatzsteuer: Wie viel Prozent oder was?

Wie bei allen Einkünften will auch bei der Land- und Forstwirtschaft der Staat mitverdienen. Für Agrarbetriebe gibt es einige Besonderheiten und Unterschiede zu anderen Branchen.

Das Einkommensteuergesetz unterscheidet zwischen Gewinneinkünften und Überschusseinkünften. Die Gewinneinkünfte sind die Einnahmen aus Gewerbebetrieben und somit auch aus landwirtschaftlichen Einkünften. Für außerlandwirtschaftliche Betriebe ist die Sache klar, es sind entweder 19 Prozent oder der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent abzuführen. Letzterer gilt in etwa für Zeitungen und die meisten Grundnahrungsmittel. Dabei spricht man von den Regelsteuersätzen.

Durchschnittsbesteuerung für Landwirte
Grundlage für die pauschalierte Besteuerung ist natürlich die hauptberufliche Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft. Der Steuersatz liegt bei 10,7 Prozent. Dieser gilt wiederum nur für den Anteil an “Rohprodukten” für die Weiterverwertung, wie etwa Verkauf von Getreide an eine Mühle oder Lieferung von Fleisch an einen Metzger. Eigene Endprodukte, wie Brot oder Schinken, oder gar Produkte eines anderen Landwirtes, die im Hofladen oder am Markt verkauft werden, unterliegen den Regelsteuersätzen.

Bei der Führung von zwei Betrieben, einem landwirtschaftlichen und einem gewerblichen, wie zum Beispiel einer Straußenwirtschaft, sind die Einnahmen aus diesen auch getrennt zu besteuern. Für die Landwirtschaft gilt der pauschalierte Steuersatz von 10,7 Prozent, die Gewinne aus der Straußenwirtschaft unterliegen den Regelsteuersätzen.

Der Regelsteuersatz gilt auch für Dienstleistungen, wie etwa Schneeräumdienst, in diesem Fall 19 Prozent oder Fremdenzimmervermietung, die seit 2010 mit 7 Prozent besteuert wird.

Weitere Infos: www.bauernverband.de, Außerlandwirtschaftliche Einnahmen, die unter den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent fallen

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