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Der gruuna-Blog

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Kuhkomfort
201 mal angesehen
07.02.2013, 14.12 Uhr

Kuhkomfort: Echtes Glück

Stellen Sie sich mal vor, Sie fühlen sich in Ihrer Arbeitsumgebung nicht wohl. Das hat meist zur Folge, dass über kurz oder lang Ihre Leistung nachlässt. Genau so ist es bei Nutztieren. Milchkühe sind in der deutschen Landwirtschaft eine der wichtigsten Einnahmequellen. Recht auf den Wohlfühlfaktor haben sie somit auch. Aber wie sieht der ultimative Komfort für Kühe aus?

Tiere können sich nicht äußern, ob sie sich wohlfühlen oder nicht. Deshalb muss der Halter von sich aus aktiv werden. Seit geraumer Zeit beschäftigen sich Wissenschaftler und Erzeuger damit, wie man für Kühe ein komfortables Umfeld schaffen kann, mit dem Ergebnis, dass sie mehr Milch produzieren.

Aber wie lässt sich feststellen, ob sich ein Tier wohlfühlt oder nicht? Die Kühe werden bei ihren Aktivitäten und in ihrem Verhalten beobachtet, so kann zwischen den Aufzeichnungen und dem wahrgenommenen Komfort der Kühe eine Beziehung hergestellt werden. Eine saubere Liegefläche und eine feste Standfläche sind genau so wichtig, wie eine gute Qualität von Futter und Wasser. Bei den baulichen Voraussetzungen kann man beobachten, ob ein Rind mühelos stehen oder liegen kann. Wunde Klauen, wund geriebene Nacken oder geschwollene Fußgelenke sind meist Zeichen für Mängel beim Wohlfühlfaktor. Auch die Stalltemperatur ist entscheidend. Kühe, die 8.000 und 10.000 kg Milch pro Jahr produzieren, bevorzugen eine Temperatur zwischen 4 und 15 °Celsius.

Kuhkomfort ist kein Produkt oder Werkzeug, sondern das, was 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag im Stall und außerhalb abgeht.

Weitere Infos:
Checkliste – Was muss ich beachten, um meinen Kühen ein möglichst komfortables Umfeld zu schaffen.

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