Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Der gruuna-Blog

(440 Einträge)

Heringe
101 mal angesehen
16.02.2013, 07.06 Uhr

Feste Bank Hering

Karneval, Fasching und Fastnacht sind für dieses Jahr vorbei und die Fastenzeit hat mit dem Aschermittwoch begonnen. Wie jede Jahreszeit hat auch dieser Abschnitt seine Traditionen, vor allem auch kulinarische. Da im christlichen Glauben am Aschermittwoch sowie am Karfreitag auch, kein Fleisch verzehrt werden soll, weicht man seit jeher an solchen Tagen auf Fisch aus.

Mittlerweile findet man zwar auch Edelfische auf dem Tisch, doch der Hering, der als Arme-Leute-Essen galt, hat immer noch seinen festen Platz. Eine landläufige Erklärung, warum gerade der Hering herhalten muss, ist, dass er durch seine Säuerlichkeit eine reinigende Wirkung nach den ausschweifenden Karnevalstagen haben soll.

Abgesehen von Glaubensgründen kann Fisch ruhig öfter als Fleischersatz auf den Tisch kommen, da er ein sehr gesundes Lebensmittel ist. Er zählt zu den Vitaminspendern Nr. 1, die Vitamine A, B1, B2, C und D sind in ausreichenden Mengen vorhanden. So soll man Fisch auch Kindern nicht vorenthalten, da Vitamin A beispielsweise gut fürs Wachstum und den Aufbau von Blutkörperchen ist, auch eine unterstützende Wirkung für das Augenlicht ist nachgewiesen. Vitamin D regelt den Kalziumhaushalt und wirkt vorbeugend gegen eine Reihe von Leiden und Krankheiten, wie Bluthochdruck, Osteoporose und Demenz.

Wo kommt er her, der Hering?

Der Hering ist vor allem im Nordatlantik beheimatet. Der Atlantische Hering (Clupea Harengus) gilt als einer der häufigsten Fische der Welt und kann ruhigen Gewissens verzehrt werden, da er nicht mehr von Überfischung betroffen ist. In Deutschland ist die Heringfischerei untrennbar mit dem wirtschaftlichen Aufstieg der Hanse verbunden. Im gewerblichen Fischfang werden die zu den Schwarmfischen zählenden Meeresbewohner auf hoher See mit Schleppnetzen und der Ringwade gefangen. Ringwaden sind ringförmige Netze, die bis zu 2000 Meter lang sein können und in bis zu 200 Meter Tiefe ausgelegt werden. Mit Hilfe von Echolot werden Schwärme aufgespürt und deren Richtung genau berechnet. In Küstennähe werden Heringe mit Stellnetzen, direkt an der Küste mit Uferwaden gefangen. Sowohl an der Nord-, als auch in der Ostsee sind Betriebe beheimatet, die Jahr für Jahr den beliebten Fisch auf Deutschlands Tische bringen.

Weitere Infos:
Europäische Kommission zur Situation von Dorsch und Hering
Artikel im Magazin “Handelsblatt”
Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang