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Der gruuna-Blog

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Smart Farming
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21.03.2013, 14.05 Uhr

Landtechnik 2.0: Auf dem Tablett

Die Landwirtschaft sucht, so wie alle anderen Branchen, ständig nach Neuerungen und Erleichterungen. Computer im ländlichen Büroalltag sind bereits zur Gewohnheit geworden.

Nun hat die EDV auch auf dem Feld Einzug gehalten. Auf der „Embedded World 2013” in Nürnberg, aber auch auf der CEBIT in Hannover wurden jetzt Tablet-PCs zur Steuerung von Landmaschinen vorgestellt.

Die Modernisierung der Landwirtschaft betraf in den letzten Jahren vorwiegend Optimierung in der Mechanisierung und Automatisierung, vor allem im Pflanzenschutz. Software, mit der sich von Smartphones und Tablet-PCs Arbeitsabläufe von überall aus steuern lässt, ist eben erst den Kinderschuhen entwachsen, von „Smart Farming” ist hier die Rede. Die Softwaresysteme arbeiten aktiv auf Landmaschinen und Arbeitsgeräten mit und kommen auch in der Maschinenkonfiguration, bei der Maschinenüberwachung oder auch der Planung und der Dokumentation zum Einsatz.

Am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) werden von Forschern die Technologien, die Arbeitsgeräte intelligent miteinander vernetzen, entwickelt. „Unser Ziel ist es, innovative Lösungen für die Vernetzung der unterschiedlichen Einzelsysteme zu entwickeln«, so Dr. Jens Knodel, Leiter des Forschungsbereichs „Smart Ecosystems“ beim IESE. Die Herausforderung für die Entwickler ist die Tatsache, dass kein einheitliches System möglich ist, da jeder Traktortyp beispielsweise über eine eigene Technik verfügt und somit das dazugehörige Softwaresystem jeweils angepasst werden muss. Auch Sensorik- und Datenprovider haben inzwischen die Landwirtschaft für sich entdeckt. Sie liefern zum Beispiel Geo- und Wetterdaten, die von den Automationssystemen dann verarbeitet werden. Auch Smartphone-Apps zur Schädlingsbestimmung gibt es bereits. Ein spannendes Thema, das in naher Zukunft noch viele Neuerungen bringen wird.
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