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Der gruuna-Blog

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Wild-Apfelbaum
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25.04.2013, 13.55 Uhr

Baum des Jahres: Es lebe der Wild-Apfel

Wie so vielem anderen auch, wird auch dem Baum ein bestimmter Tag im Jahr gewidmet, so heute. Am 25. April wird der „Tag des Baumes“ begangen. Zum „Baum des Jahres 2013” wurde der Wild-Apfelbaum auserkoren.

Der Europäische Wild-Apfel, auch Holz-Apfel, zählt botanisch zu den Rosengewächsen. Der heimische Apfel stammt somit, anders als bei Wild- und Kulturbirne, nicht vom Wild-Apfel ab. Der Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu zehn Metern. Von April bis Mai treibt er die rosa-weißen Blüten aus, die Früchte haben einen Durchmesser von zwei bis vier Zentimetern und schmecken herbsauer und holzig. Wie die meisten alten Obstsorten ist der Wild-Apfel etwas in Vergessenheit geraten. Gerade diese Apfelsorte gehört zu den seltensten Baumarten und ist stark gefährdet. Zu finden ist er meist unauffällig im Wald oder am Waldrand.

Seit jeher wird der Frucht allerhand zugesprochen. Unter Kennern gilt der Wild-Apfel als Alleskönner der Naturapotheke. So kann man daraus zum Beispiel Tee gegen Erkältungen, Fieber und ähnlichen Symptomen herstellen. Im Erzgebirge werden die „Huldsäbbln“ (Holz-Äpfel) sogar als Ersatz für Antibiotika und Grippeschutzimpfungen geschätzt. Und wenn das nicht hilft, kann sogar ein Brand hergestellt werden, für den Liebhaber viel Zeit aufwenden und auch bereit sind, einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Auch eine Baumkönigin wird jedes Jahr gekrönt. 2013 ist es Theresa Erdmann aus Greven bei Münster. „Ich freue mich, als ,Deutsche Baumkönigin 2013’ und damit als Botschafterin für Bäume und besonders den seltenen Wild-Apfel tätig werden zu können.”, so die Westfälin.

Der „Baum des Jahres“ wird seit 1989 von der Dr. Silvius Wodarz-Stiftung bestimmt, die sich um den Erhalt heimischer Bäume bemüht und dafür sorgt, dass seltene Baumarten nicht in Vergessenheit geraten.

Weitere Infos:
www.baum-des-jahres.de

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