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Der gruuna-Blog

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Landmaschinen-Kauf
175 mal angesehen
20.06.2013, 14.28 Uhr

Gebrauchte Landmaschinen: Auf was sollte man beim Kauf achten?

Traktoren, Pflüge, Häcksler und Co. haben irgendwann ausgedient. Für neue Maschinen ist oft das Budget zu klein. Da ist es naheliegend, ein gutes gebrauchtes Gerät zu erwerben. Aber was ist „gut“, auf was sollte man beim Kauf achten?

Am wichtigsten ist es, den Blick zuerst auf sämtliche bewegliche Teile zu werfen. An denen sieht man nämlich, ob die Maschine vom Vorbesitzer ordentlich gewartet wurde. Die Teile sollten gut geschmiert sein und nicht hin- und her wackeln. Eine offensichtliche Instabilität zeugt von ausgeschlagenen Lagern, deren Reparatur eine Stange Geld kosten kann. Der potentielle Käufer sollte auf eine Funktionsüberprüfung oder Probefahrt bestehen. Wenn der Verkäufer dies ablehnt oder dies zu vermeiden versucht, ist es anzuraten, die Finger von der Maschine zu lassen und auf den Kauf zu verzichten. Denn dann hat der Anbieter etwas zu verheimlichen.

Des Weiteren ist es angebracht, auf frisch ausgetauschte Griff- und Pedalauflagen zu achten. Es ist zwar löblich, wenn der Verkäufer diese Elemente als „Service“ erneuert, damit optisch alles schön ist, andererseits besteht aber die Gefahr, dass er so das tatsächliche Alter der Maschine verschleiern will. Deshalb sollte man auch darauf achten, dass das Typenschild weder manipuliert, noch ausgetauscht ist. Manipulationen werden hier gerne durch vorsätzlich verursachte Kratzer kaschiert, damit nicht auffällt, dass es erst einen Tag vor dem Verkaufsgespräch gefälscht wurde.

Wenn man sich selbst technisch nicht so gut auskennt, sollte man auch einen Fachmann des Vertrauens zurate ziehen, zum Beispiel einen befreundeten Landmaschinenmechaniker. Spezialisten können auch oft Mängel an Geräuschen feststellen. Wenn der Verkäufer nichts zu verbergen hat, ist er sicher mit einer zweiten Meinung oder einer Überprüfung in einer Fachwerkstätte einverstanden. Wenn man sich über den Zustand der Maschine, die man ins Auge gefasst hat, nicht sicher ist, soll man vorerst die Finger davon lassen und sich andere Angebote anschauen. Das kostet zwar zusätzliche Zeit, doch schließlich geht es darum, ein technisches Hilfsmittel anzuschaffen, das wieder über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, hält und nicht gleich wieder Reparaturen anstehen.

Da dennoch im Laufe der Jahre das eine oder andere Teil den Geist aufgeben kann, ist es wichtig, sich vorab zu informieren, ob für die in Betracht gezogene Maschine noch Ersatzteile verfügbar sind. Je neuer das Baujahr, desto sicherer bekommt man auch Zubehör. Mit dem Internet ist die Suche natürlich einfach geworden. War man früher auf Händler vor Ort angewiesen, kann man heute quasi weltweit nach Ersatzteilen suchen. Zu empfehlen sind renommierte Internetshops oder unsere Handelsplattform gruuna.com, in der private Verkäufer und Händler Teile über Versteigerung und Verkauf anbieten. Sollte man dennoch nicht fündig werden, ist es ratsam vor dem Kauf der gebrauchten Maschine beim Hersteller anzufragen, ob für das jeweilige Modell noch Teile im Umlauf sind.

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