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Der gruuna-Blog

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Arbeiten im Freien
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23.07.2013, 12.58 Uhr

Arbeiten in der Sonne: So gefährlich sind die UV-Strahlen wirklich

In großen Teilen der Bundesrepublik sind momentan Temperaturen über 30 Grad Celsius keine Seltenheit. Der prallen Sonne sind vorallem Menschen ausgesetzt, die keine andere Wahl haben. Rund zwei Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten häufig acht Stunden oder länger direkt in den Sonnenstrahlen. Dazu zählen auch Landwirte.

Die Sonne ist nicht nur schweißtreibend, sie kann richtig gefährlich sein. Insbesonders in den „warmen Jahreszeiten“, also im Frühjahr und Sommer, sind die UV-Strahlen der Sonne, die übrigens auch bei bewölktem Himmel vorhanden sind, besonders intensiv. Wenn man sich viel in der Sonne aufhält, sollte man vorrangig auf nahtlose Bräune verzichten, sich also, soweit es die Hitze erlaubt, mit ausreichender Kleidung schützen. Es hilft schon, wenn man, statt mit nacktem Oberkörper zu arbeiten, ein T-Shirt anzieht. Menschen mit schütterem Haar sind gut beraten, wenn sie eine Kopfbedeckung, sei es Strohhut oder Cappy, tragen. Bereits eine leichte Rötung der Haut weist auf zuviel Sonneneinstrahlung hin. Darüber hinaus „merkt“ sich die Haut Sonnenbrände. Der Multiplikator aller Rötungen, die man sich über die Jahre zugezogen hat, kann zu Hautkrebs führen.

Wo immer es möglich ist, sollte man natürliche Schatten ausnutzen und wenn keine vorhanden sind, welche schaffen. Arbeitet man beispielsweise mit einem offenen Trekker, bringt es schon etwas, wenn man provisorisch einen Sonnenschirm anbringt. Führt man Arbeiten durch, bei denen man den Standort nicht oder selten wechselt, wie Reparaturen, diese auf alle Fälle unter einem Sonnenschirm durchführen. Am intensivsten ist die Sonneneinstrahlung vier Stunden um die Mittagszeit, also von etwa von 10 bis 14 Uhr. Wer die Möglichkeit hat, sollte in dieser Zeit die Arbeit im Freien aussetzen. In dieser Zeit strahlt nämlich die Hälfte aller UV-Strahlen eines Sonnentages auf die Erde.

Beim Kauf einer Sonnenbrille sollte man auf das CE-Zeichen sowie auf die Blendschutzkategorie 2 bis 3 und auf die Bezeichnung „UV400” achten. Das CE-Zeichen sagt aus, dass das Produkt in der EU geprüft ist. Also wenn ein UV-Schutz von 400 vom Hersteller angegeben ist, dass es dann auch tatsächlich so ist. Auch ein seitlicher Schutz, wie man ihn von Gletscherbrillen kennt, sollte an der Brille vorhanden sein. Bei der Verwendung von Sonnencremes darf man ebenfalls nicht untertreiben. Studien haben ergeben, dass heute ein höherer Lichtschutzfaktor notwendig ist, als vor etwa 15 Jahren und der Faktor 30 meist gar nicht mehr ausreicht.

Abkühlende Maßnahmen

Nicht nur die Haut, auch die anderen Organe sind bei diesen überdurchschnittlichen Temperaturen einer höheren Belastung ausgesetzt. Wichtig ist es, genügend zu trinken, zwei bis drei Liter pro Tag sind die Regel, bei höherer Anstrengung kann es auch mehr sein. Im Normalfall signalisiert der Körper durch Durstgefühl Flüssigkeitsbedarf. Man soll allerdings auch ohne Durst ungefähr alle 40 Minuten trinken. Wasser ohne Kohlensäure ist am effektivsten, es gehen aber auch Suppen oder der Verzehr von Wassermelonen. Wem das klare Nass zu langweilig schmeckt, kann Säfte mit Wasser verdünnt trinken. Zu vermeiden sind Limonaden, da diese durch den Zuckergehalt wiederum den Durst nicht stillen. Absolut fatale Folgen kann der Genuss von Alkohol in der prallen Sonne mit sich führen.

Weitere Maßnahmen, den Körper vor Überhitzung zu schützen, sind häufiger duschen als normal und allerdings nicht abtrocknen. Wenn jemand nicht ständig eine Dusche in greifbarer Nähe hat, für den bringt das Übergießen von Füßen und Unterarmen mit kaltem Wasser auch schon etwas.

Foto: fotolia.com
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