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Der gruuna-Blog

(440 Einträge)

Kuhampel
85 mal angesehen
14.11.2013, 14.04 Uhr

Wer bitte braucht eine Kuhampel?

Die Ortschaft Dittersdorf in Thüringen ist gespalten, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Grundstück von Landwirt Steffen Reichbott in der 290-Seelen-Gemeinde wird nämlich durch einen Zubringer zur A9 getrennt. Reichbotts Kühe müssen die Fahrbahn regelmäßig überqueren und haben dazu eine eigene Ampel bekommen – die Kosten: 35.000 Euro aus Steuergeldern, wie die BILD berichtet.

Die Planer der Signalanlage berufen sich darauf, dass die Tiere täglich viermal an dieser Stelle die Straße überqueren müssten. Der Landwirt kann die Ampel mit einem Schlüssel auf Rot schalten, nach 15 Minuten springt die Ampel wieder auf Grün.

Seit die Straße die Weide teilt, müsse er das Gras auf der anderen Seite mit Helfern mähen und zur Hofseite fahren, das sei ein erheblicher Mehraufwand, so der Landwirt. Einige der Kühe hätte er sogar extra mit dem Hänger auf die andere Seite gefahren, wo sie jetzt schon seit längerer Zeit stehen würden.

Bestellt hat der Tierhalter die Anlage aber scheinbar nicht, denn bis heute hat der den Schlüssel trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung bei der Gemeinde nicht abgeholt. Reichbott erklärte, dass er den Schlüssel erst abholen würde, wenn er dazu eine „offizielle schriftliche Anordnung“ des Amtes bekommen würde.

Die Autofahrer freuen sich, denn die Ampel wurde seit der Installierung noch nie auf Rot geschalten. Was noch im Raum stehen bleibt, sind die 35.000 Euro Steuergeld für eine Ampelanlage, die offensichtlich keiner braucht.

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Kommentare

17.11.2013 18:00 Freisinger
Der Bauernbüffel soll doch froh sein, dass zu seiner und der Kühe Sicherheit was gemacht wurde. Wenn da wirklich was passiert, möchte ich nicht in dem seiner Haut stecken.
Erst maulen wegen der geteilten Wiese, und dann wieder Quertreiben.....Quadratschädel gibt's vielleicht.....nicht zu fassen.
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