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Der gruuna-Blog

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PETA-Antimilchdemo
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16.01.2014, 15.54 Uhr

Tierschutz kontra Landwirtschaft

Anfang Januar kam es in Leipzig zu einer Schlägerei zwischen Angestellten eines Zirkus und radikalen Tierschützern, die Plakate mit dem Text „Wegen Tierquälerei abgesagt“ überklebten. Leute, die sich um den Schutz von Tieren kümmern, sind wichtig, da es in allen Branchen, die sich mit Tieren beschäftigen, schwarze Schafe gibt. Doch alles muss im gesetzlichen Rahmen bleiben.

Auch Landwirte haben immer wieder mit Radikalen zu tun und nicht jede Organisation ist seriös und arbeitet fair. Oft sind es lose zusammengewürfelte Einzelkämpfer, die von der Materie wenig bis gar keine Ahnung haben, die es auf landwirtschaftliche Betriebe abgesehen haben.
Immer wieder in Erscheinung tritt die illegale und international tätige Organisation „Animal Liberation Front“ (ALF), um mit ihren militanten Methoden auf sich aufmerksam zu machen, Aufmerksamkeit zu Lasten von Agrarbetrieben, deren Imageschaden nach den Aktionen der Krawallmacher schwer zu reparieren ist. Die Liste auf dem Kerbholz der fast schon paramilitärischen Organisation reicht von eingeschlagenen Scheiben von Fleischwarengeschäften, über abgesägte Hochsitze bis zu durchgeschnittenen und umgerissenen Weidezäunen.

PETA rät von Milchkonsum ab
Aber auch große Organisationen mit großen Namen kamen in letzter Zeit in die Schlagzeilen.
Legale Vereine, wie PETA, scheinen immer dreister und aggressiver zu werden. Bekannt geworden ist PETA durch ihre legitimen Aktivitäten gegen Tierpelze. Inzwischen kümmern sich die Aktivisten ums Essen und behalten die Landwirtschaft im Auge. Vergangenes Jahr führte die Organisation in den USA eine Plakataktion durch, in der sie gegen den Konsum von Milchprodukten warb. Behauptet wird in der Kampagne, dass Milch Akne hervorrufen würde. „Hast Du Pickel? - Verzichte auf Milchprodukte“, war der Slogan. Zielgruppe waren dabei Jugendliche, deshalb hingen die Plakate auch in der Nähe von Schulen.

Hintergrund der Kampagne ist der Kampf gegen die „quälerische Haltung von Milchkühen“ - eine Aktion einer Organisation, die aktuell mit den Vorwürfen, Tiere zu töten, die keinen Platz finden, in den Medien einen festen Platz gefunden hat.

Dabei geht es oft darum, im wahrsten Sinne des Wortes mit aller Gewalt potentielle Mitglieder für das Thema und die Linie des Vereins zu sensibilisieren und Mitglieder und Spenden zu generieren – es geht auch um Geld, um ein Milliardengeschäft.

Viele Organisationen dieser Art arbeiten mit „Fremdkräften“, meist Studenten, die gegen Provisionen auf der Straße Mitglieder werben. Die Aufdringlichkeit Passanten gegenüber rührt also daher, dass die „Keiler“ natürlich möglichst viel verdienen wollen. In Schulungen lernen sie, wie es geht. Das verriet ein Insider, der nicht genannt werden will.

Leidtragende der teilweise grenzwertigen Arbeitsweise von Organisationen sind oft Mitglieder, die es gut meinen und Tieren von schwarzen Schafen der Agrarbranche helfen wollen.

Foto: PETA

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