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Der gruuna-Blog

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Lely Fütterungsroboter
280 mal angesehen
23.01.2014, 11.12 Uhr

Zahlt sich ein Fütterungsroboter aus?

Sich zu überlegen, einen Fütterungsroboter für die Aufbereitung von Silagen anzuschaffen, ist für Betriebe, gerade für die, die vorhaben zu expandieren, eine interessante Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

Bei der automatischen Fütterung ist das nahtlose Zusammenspiel vom Futterlager bis zum Futtertisch wichtig. Dabei werden Grund- und Kraftfutter gemischt und leistungsgerecht an die Tiere verteilt. Die größte Erleichterung besteht somit in der Automatisierung des Mischens und der Futtervorlage. Die einzelnen Rinder können bedarfsspezifisch gefüttert werden.

Ein großer Hersteller brachte 2012 einen Automaten auf den Markt, der mit dem Melkcomputer gekoppelt werden kann, andere zogen nach. Durch diese Möglichkeit sieht der Betriebsleiter, wo gerade welcher Mangel herrscht. So kann er schnell mit punktgenauen Rationsänderungen reagieren.

Facharbeitskraft wird dadurch gespart, dass den Vorratsbehälter jeder befüllen kann, denn die Mischrationen werden vorher programmiert. Dadurch ist auch eine stets gleiche Ration gewährleistet.

Die Funktion
Der Futterbehälter besteht in der Regel aus Mischvorrichtung und Wiegeeinrichtung. Er hängt auf einer Schiene und wird seitlich geführt. Die Stromversorgung funktioniert über Schleppkabel oder Akkus. Manche Modelle sehen auch eine Versorgungsschiene mit Schleppkontakten vor.

Ein Prozessrechner direkt am Futterbehälter berechnet die Futtervorlage und Rationszusammensetzung. Die Vorrats- und Mischbehälter befinden sich an einem festen Platz im Stall, wo die Befüllung der Futterbehälter des Roboters stattfindet. Der Automat „holt das benötigte Futter ab“.

Bevor man über die Anschaffung eines Fütterungsroboters nachdenkt, sollte man sich natürlich über den benötigten Platz für den Vorratsbehälter im Klaren sein, da es die unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Geräte mit Ketten- oder Paddelmischern haben eine Breite bis zu 1,5 Metern und eine Länge von gut 2,5 Metern. Bei Geräten mit Vertikalmischern sollte der Futtertisch um 30 bis 40 cm breiter sein.

Die Kosten
Die Kosten für ein automatisches Fütterungssystem sind von der Anzahl der Kühe abhängig. Mittelgroße Betriebe müssen für das Komplettsystem mit bis zu 200.000 Euro rechnen. Da jeder Betrieb betriebswirtschaftlich individuell aufgebaut ist, fällt es sogar Experten schwer, Empfehlungen abzugeben, ab wieviel Tieren sich ein System lohnt.

Inzwischen gibt es eine Hand voll Anbieter. Inwieweit ein Betrieb investieren will und kann, muss jeder Betriebsleiter für sich durchrechnen und entscheiden.

Links zu Herstellern
Lely
Hetwin
Pellon
Wasserbauer

Foto: Lely

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