Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadFotosVideosBlogsMitglieder

dlzUNTERWEGS: Osteuropa

Osteuropa und die Milchviehhaltung (11 Einträge)

Schwein und Rind muss man haben. Auf allen Kanälen
478 mal angesehen
01.04.2014, 00.49 Uhr

Tag 2: Polens Michviehhaltung I

Tag 2: Gestärkt mit einem ganz normalen Frühstück ohne besondere polnische Delikatessen packten wir wieder Kameras, Block und Stift in den Bulli und machten uns auf zu Martin Ziaja, der uns Kontakte zu unterschiedlichen Betriebsleitern verhalf und für uns dolmetschte. Er versprach uns einen guten Querschnitt an Betrieben durch die polnische Milchviehhaltung zu geben.

Zuerst besuchten wir so den Betrieb von Krystian Wonsik und seiner Frau Svetlana in Dobrodzien. 14 Kühe, 25 ha Fläche, drei Sauen und Ferkel. So sieht der Großteil der polnischen Betriebe aus. Charmant und doch irgendwie befremdlich. Das Jungvieh steht genau neben den Sauen, die Kühe und 6 Bullen in Anbindehaltung und für 25 ha 4 Schlepper.
Das Quotenende macht Krystian Wonsik keine Angst. Für ihn bietet es die Möglichkeit zu wachsen. Die Schweine sollen dann weg und die Herde auf 30 Kühe aufgestockt werden.

Aufstocken nach dem Quotenende möchte auch der Betriebsleiter unseres zweiten Betriebes Josef Fichte aus Kujakowice. 171 Kühe sind es im Moment und dass die Zeiger auf Wachstum stehen, sieht man spätestens im Kälber- und Jungviehbereich. Jeder Zentimeter Platz wird genutzt. Kälber stehen angebunden mit einem Strohnest und Tränkeeimer auf dem Futtertisch oder teilen sich zu zweit ein Iglu. Optimal ist dies in keinster Weise, verdeutlicht aber wie bisher kein anderes Bild die polnische Einstellung zum Quotenende!
Was wir bisher auf jedem Betrieb oder bei jedem Landwirt, den wir treffen durften, erfahren durften, war die unglaubliche Gastfreundschaft. Egal wie klein die Küche war, es wurde für jeden ein Platz gefunden, Kaffee gekocht und Kuchen gebacken.

Mein Fasten (Süßigkeiten, Kuchen, Chips und Co.) musste ich heute leider brechen. Diese Gastfreundschaft konnte ich auf gar keinen Fall zurückweisen. Meine Kollegen Birgit Greuner, Markus Pahlke und Maren Diersing-Espenhorst haben auch ganz loyal weggeschaut.

Morgen besuchen wir den Betrieb von Martin Ziaja mit 170 Kühe und einen staatlich geführten Milchviehbetrieb mit rund 3.000 Tieren. Wir sind müde aber sehr sehr gespannt auf den kommenden Tag!

Liebste Grüße
Anneke Hasemann


offline

Geschrieben von

Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang