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dlzUNTERWEGS: Osteuropa

Osteuropa und die Milchviehhaltung (11 Einträge)

Toller Empfang auf dem ProAgro-Betrieb Kälber tragen hier nur 7,3 % RedHolstein in sich - Tendenz sinkend! Bei ihrer Zucht achten Sie vor allem auf Fundament und Bemuskelung!
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03.04.2014, 21.54 Uhr

Tag 5: Kuchen und Kühe

Holsteins oder Fleckvieh - die ewige Diskussion zwischen München und Hannover, meinen Kollegen Markus Pahlke und Maren Diersing-Espenhorst. Nach mehreren Holstein-Betrieben besuchten wir heute den Fleckvieh-Betrieb ProAgro mit 850 Kühen. Schon während wir auf den Hof fuhren, johlte Markus in Heimatgefühlen schwelgend, laut auf.

Uns empfingen drei von vier Hauptanteilshaber der Aktiengesellschaft ProAgro und erklärten uns bei Kaffee und Kuchen (ich, glaube wir werden nach dieser Tour nur noch Kaffee und Kuchen VOR 11.00 Uhr zu uns nehmen können) den Betrieb: 75 Angestellte, eine Lebensleistung von 3,5 Laktationen, eine Zwischenkalbezeit von 375 Tagen, ein Erstkalbealter von 26,5 Monaten und die Milchleistung wird in diesem Wirtschaftsjahr die 9.000 Liter-Marke knacken. Wir sind begeistert. Auch die Holstein-Fraktion aus Hannover.

Beim Rundgang durch den Stall, Entschuldigung Ställe und 4 Standorte konnten wir uns von den Tieren noch mal ein richtiges Bild machen. Sie sahen gut aus. Nur die Überbelegungen am Fressgitter und den Tränkebecken waren für uns etwas bedenklich, wie gesagt nur für uns.

Den ausführlichen Bericht können Sie ab Juli in den dlz primus Rind-Ausgaben lesen.

Von da aus ging es weiter in die Slowakei. Birgit schwang sich hinters Steuer, um uns erst mal sicher hinter die Grenze zu bringen. Dort angekommen mussten wir mal wieder eine Vignette kaufen. Gewohnheitsgemäß und vorrausschauend fragten wir Birgit nach unserer Vignetten-Shopping-Tour ob sie alles hat – auch das Portemonnaie. Dann konnte es weiter gehen. Wir streiften die Stadt Bratislava und fuhren durch Landschaften mit riesen Schlägen auf denen bereits Kartoffeln gepflanzt wurden, bis wir endlich in Galanta ankamen.

Das Alster bzw. für die Fleckvieh-Anhänger auch das Radler vor unserem Hotel rundete unseren Tag wunderbar ab. Zumal immer wieder Schlepper in den obersten Gewichtsklassen das Panorama kreuzten. Wieder einmal konnten wir viel über die Milchviehhaltung, die Vorbereitung auf das Quotenende und das Leben in den einzelnen Ländern erfahren und mitnehmen.

Liebste Grüße
Anneke Hasemann
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