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dlzUNTERWEGS: Osteuropa

Osteuropa und die Milchviehhaltung (11 Einträge)

Das Roadtrip-Team Kuhkalb in Tschechien Der 800er Fleckvieh-Stall
332 mal angesehen
09.04.2014, 11.26 Uhr

Wieder zuhause!

Wir sind wieder heile in Hannover und München angekommen!
Es war eine wunderbare Reise auf der wir Land, Leute und ihre Landwirtschaft intensiv kennenlernen durften. Was uns auf dieser Reise beeindruckt hat, haben wir für Euch einmal in kurzen Statemente zusammengefasst.

Markus Pahlke:
Obwohl die Strukturen in den meisten Ländern denen in Ostdeutschland ähneln, war kein Selbstbewusstsein oder Optimismus in Bezug auf das Quotenende zu spüren. Bei den meisten überwogen die Ängste.
Am meisten beeindruckt hat mich der Fleckviehbetrieb in Tschechien, der zeigt, dass Leistung nicht alles ist, eine hohe Nutzungsdauer und niedrige Zwischenkalbezeit zum Stammkapital der Rasse gehört.

Maren Diersing-Espenhorst:
Mich hat während unserer Reise die Vielfälltigkeit der polnischen Betriebe sehr beeindruckt. Es gibt zwar einige wirklich große Milchviehbetriebe, aber man findet vor allem die mittleren Größen mit 100 oder 200 Kühen und kleine Bestände mit 10, 20 oder 30 Tieren. Die Letzteren machen den größten Teil der polnischen Bestände aus. Das war mir nicht bewusst und finde es toll. Denn auch der kleine Hof mit 14 Kühen, den wir besuchten, sah der Zukunft positiv entgegen und plant seine Herde zu verdoppeln.

Birgit Greuner:
Von Herzen gefreut haben wir uns über der Gastfreundschaft der Landwirte, die wir auf unserem Roadtrip besuchten. Fast alle nahmen sich nicht nur viel Zeit, mit uns über ihre Betriebe zu gehen. Mit viel Geduld beantworteten sie außerdem unsere zahllosen Fragen - wie Redakteure eben so sind. Schließlich wurden wir dann auch noch, ausgehungert durch die eigene Neugier, meist ins gemütliche Wohnzimmer geladen, um bei Kaffee und Kuchen wieder zu Kräften zu kommen – in der Slowakei und in Ungarn gipfelte dies allerdings ins Schnaps und Wein. Auch hier konnten wir die Gastfreundschaft nicht ablehnen und durften auch hier sie Landesspezialitäten kennenlernen.

Anneke Hasemann:
Diese Reise war sehr persönlich! Wir untereinander sind ein ganzes Stück zusammengerückt und auch die Landwirte öffneten uns ihr Herz, erzählten uns ihre Geschichten aus ihrem Leben und ihre Wünsche für die Zukunft. Neben den harten betrieblichen Fakten durften wir viel über das Leben der einzelnen Landwirte erfahren. Der polnische kleine Landwirte erzählte uns wie er seine Frau kennengelernt hat, das Ehepaar in Tschechen beschrieb ihren Alltag mit Kind und dem zeitintensiven Job sowie ihre Bedenken über die Betriebsführung in dem großen Betrieb, der vorletzte Milchviehhalter berichtete wie er mit der ganzen Familie aus Jugoslawien flüchtete als der Krieg begann – alles Geschichten, die unseren Blick und auf das Land beeinflusst und erkennen lassen hat, dass das Menschliche, die Person bei all den Betriebsdaten nie aus den Augen verloren werden darf.

Vielen Dank, dass ihr uns die Zeit begleitet habt. Ab Juli könnt ihr die vollständigen Beiträge in dlz primus Rind nachlesen.
Wir wünschen Euch noch eine schöne Woche!
Liebste Grüße
Das dlz-Roadtrip-Team!
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