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Der gruuna-Blog

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Tomaten
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29.07.2014, 14.08 Uhr

Gen-Food in Deutschland chancenlos?

Gentechnisch veränderte Lebensmittel und die Genehmigung dieser in Deutschland sorgen pausenlos für Diskussionsstoff. Der Genuss ist für viele Menschen ein „No-Go“. Das bestätigt jetzt auch eine Umfrage von GfK, Nürnberg.

Für mehr als die Hälfte der Befragten kommt der Kauf von Gen-Food definitiv nicht in Frage. Die Umfrage brachte aber auch ans Tageslicht, dass viele Menschen gar nicht wissen, um was es bei „Gen“ eigentlich geht. Jeder vierte gibt nämlich an, einfach nicht genug zu wissen, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können. Jedem Zehnten ist der Begriff „Gentechnik“ völlig fremd.

Vielfältige Vorstellungen
Selbst Menschen, die den Begriff „Gentechnik“ kennen, haben der Erhebung zufolge nur vage Assoziationen. 26 Prozent von ihnen haben keinerlei Vorstellung, um was es geht. Die genannten Begriffe, die in Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln genannt wurden, weisen eine sehr hohe und teilweise bedenkliche Bandbreite auf. Die Aussagen gehen von „künstlich“, über „schädlich“, bis hin zu „Unsicherheit/Risiken“. Doch auch wertfreie Assoziationen wurden genannt. Für jeden fünften Befragten steht Gentechnik ganz neutral für Lebensmittel, die im Geschmack und im Aussehen verändert sind. Nur jeder Zehnte denkt an Genmanipulation und eine veränderte DNA. Auch Assoziationen zu bearbeitetem Saatgut und Tierfutter tauchen in den Köpfen der Menschen auf. Positiv sehen die Befragten Produkte und Pflanzen, die in Sachen Haltbarkeit, Resistenz und Ertrag punkten.

Weniger potenzielle Käufer
Der Anteil der Verbraucher, die Gen-Food kaufen würden, ist von 17 Prozent aus Erhebungen der vergangenen Jahre auf 11 Prozent gesunken. 53 Prozent der Befragten gaben an, dass sie gentechnisch veränderte Lebensmittel unter keinen Umständen kaufen würden. Vor zehn Jahren waren es noch 44 Prozent, die im Supermarkt zu Gen-Food greifen würden. Die Konsumenten, die entsprechende Produkte kaufen würden, würden dies allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen tun. Wichtig ist ihnen dabei, dass die Lebensmittel weder Mensch noch Umwelt schaden und sie sollten möglichst gesünder sein als konventionelle Produkte. Weitere Kaufargumente sind ein besserer Geschmack und Preisvorteile. Lediglich 1 Prozent der Befragten würde uneingeschränkt gentechnisch veränderte Lebensmittel kaufen.

Befragt wurden rund 2.000 Menschen nach ihrem Wissen und ihrer Einstellung rund um das Thema „Gentechnik“.

Bild: Tomaten: Der Großteil der Konsumenten lehnt Gen-Food kategorisch ab, ein Teil würde sich aber unter gewissen Umständen darauf einlassen. Foto: Hans Braxmeier/pixabay.com (Symbolbild)

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