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368 mal angesehen
28.11.2007, 09.49 Uhr

Ankunft

Hallo, wie manche bereits wissen ,hatte ich heuer das erste mal einen russischen praktikanten am betrieb, war mal ganz was neues für uns,viele erfahrungen gemacht ,nicht rein arbeitsmässig,sondern eher im menschlichen bereich, es ist einfach ein ganz anderer kulturkreis.
im herbst wurde ich dann von de rpraktikantenorganisation gefrat ob ich mal lust hätte auf auswahlfahrt quer durch russland mitzukommen ,spontan sagte ich zu.
wen interesse besteht schilder ich in nächster zeit meine eindrücke von dieser fahrt, ich besuchte 6 unis im ganzen europäischen teil russlands,durchquerte dabei zwemal die ukraine und hatte noch viel gelegenehit land und leute kennenzulernen.
abflug war ende oktober in berlin,kam pünktlich in moskau an wo ich mich mit den rest der gruppe treffen sollte.klappte schon mal nicht ,der flug der anderen hatte verspätung ,so sass ich mutterseelenallein 5 stunden in de rankunftshalle,umringt von taxifahrern die mich irgednwiohin verfrachten wollten. ich selbst sprach kein wort russisch,wusste auch nedmal wohin ich sollte,hab mich d avoll auf meine begleiter verlassen ,mit denen ich zumindest telefonisch kontakt hatte.abends um acht wars klar,sie würden heute nicht mehr ankommen , aber ich solle schon mal allen vorfahren,dazu wurde ein ehemaliger praktikant aktiviert,der mich vom fughafen abholen sollte und dan auch in den zug setzte nach kaluga. nachts um eins kam ich dort an ,völlig am ende und sah mich sprachlos einen empfangskomitee bestehend aus ehemaligen udn de r deutschdozentin gegenüber. nun hies es gute miene zu machen und zumindest noch ne stunde mitzufeiern. anschliesend bekam ich mein quartier zugewiesen im wohnheim der lehrer, war soweit ok,hate sogar ne kochnische mit wohlgefülten kühlschrank,der nur die ganze nacht lustig vor sich hinbrummte.
nächster morgen ,9 uhr,klopfen an der tür. ich öffne total verschlafen ,steht da nen junges mädel,sie soll mich zur in die uni bringen ,auswahl beginnen ,etc pp. war auch eine ehemalige,in de rhinsicht war es faszinierent wie sich diese praktikanten alle um uns sorgten.
nach etlichen getrösdel meinerseits und einen ausgibigen frühstück, wa r ich gegen elf in de r uni,sollte laut dozentin schon mal mit der auswahl beginnen . dagegen wehrte ich mich allerdings mit händen und füssen,kein wort russisch,null ahung wie soetwas ablaufen soll.
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Kommentare

28.11.2007 11:59 Biobauer
OK,weiter gehts
endlich ,endlich ,gegen 1 erschien de rrest de rtruppe und da sganze konnte losgehen. zuerst riesenvorstellung,wer wie was warum und weshalb, man steht da 20 ,30 jungen leuten gegenüber,die einen alle voller hoffnung anblicken ,auf diesen wege endlich mal wegzukommen von daheim. es ist auch heute noch sehr schwer bis nahezu unmöglich für russen ausser landes zu reisen ,auch im land unterliegt man ständiger kontrollen.
die studenten mussten erst alle mal nen fragebogen ausfüllen ,name alter adresse,dazu nen ppaar allgemeinbildente fragen .,,damit veschafft man sich schon mal ersten eindruck.
dann kommen sie alein rein vors inquisitionskommando,ultra nervöse, dahe rerste regel ,die mal bissl zu beruhigen ,so machts sonst keinen spass.
man versucht erst mal bissl was auf deutsch ,die meisten hatten es schon in schule.wenns gar nicht mehr finzte in deutsch sprang unsere dolmetscherin ein,die souverän uns um sämtliche hürden brachte,inclusive verzwicktester fachausdrücke. ihre lieblingswörter waren "praktisch " un d "bequem",zb hab ich mit ihrer hilfe eine orginal russische uhr erstanden ,da war in erster linie wichtig da ssie praktisch wäre in zweite rlinie bequem. prie sund aussehen kommen erst viel später.
naja,zurück zur auswahl, ich war eigentlich entsetzt über den wissenstand der studenten ,die waren ale uim vierten studienjahr und darüber. da sniveau pendelte sich irgedwo bei ersten lehrjahr ein,selbst einfachste fragen konten nicht beantwiortet werden . zb ,wieviel wasser trinkt ne kuh,wie lange trägt ne sau ,wie macht man nen ölwechsel etc.
bei de rfragestellung wurde immer auf die studienrichtung eingegangen ,wir hatten ökonomen ,vetrenäre,agronomen udn mechainker. wobei erstere mit abstand die schlimmsten waren ,da kam echt langsam der verdachtr auf die studiern da snur um weg von der strasse zu sein .
naja,auf hjeden fall hatten wir zu guter letzt noch lagen debatten von 20 studenten 12 ausgewählt. die ausgwählten bekommen nun übern winter einen deutschkurs auf kosten der veranstalter apollo ,im februar märz läuft dann noch eine zweite auswahl,da werden die entgültigen kanditaten festgelegt.insgesat 60 dürfen dann im april 08 ins gelobte land,ausgewählt haben wir ca 120 .
abends dann nett weggegangen mit ehemaligen ,wobei kaluga echt nen dreckloch is,so ne typische industriestadt,ungepflegt ,laut stinkig, siffig.
da we war hatten wir viel zeit ,für nächsten tag war ne exkursion geplant bei deutschen wiedereinrichter. davon später mehr.
26.12.2007 11:50 apolloeber
Moin, wir haben jedes Jahr einen Praktikanten aus dem Osten über "Logo" , die Praktis kommen aus Allen Ecken, wir hatten welche aus der Ukraine, aus Irkutsk ( Sibirien) aus Armenien.... Immer wieder war und ist es ein Bereicherung für Alle . Die sind von Mai - Okt. bei uns . Immer interessant wie es in den anderen Ländern zugeht , Kulturell, politisch , landwirtschaftlich. Da sind schon sehr lange Freundschaften entstanden.
Die Julia habe ich dann auch besucht in Sibirien und das im Winter .... Der Wahnsinn, wie das da so läuft...
Armenien ?
Wer weiß denn schon , wie es dort so zugeht ?
Wir haben lange gemeinsame Abende verbracht, haben uns hier dann auch viel angesehen und uns die jeweilige Kultur näher gebracht.
Spannend ist da für mich immer ganz besonders die Schweinehaltung, die Haltung an sich , die Rassen....
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