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Der gruuna-Blog

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Streuobstwiese
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26.08.2014, 16.08 Uhr

Höhere Prämien für Bio und Umweltschutz

Bund und Länder haben sich auf eine Erhöhung der Ökolandbau-, Agrarumwelt- und Tierschutzförderung der GAK (Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Umweltschutzes) geeinigt. Man wolle damit mehr Planungssicherheit schaffen, heißt es aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL).

Die Anpassung hat der „Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz“ (PLANAK), der vom Bund und allen 16 Bundesländern getragen wird und dessen Vorsitz Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt inne hat, beschlossen. Die Erhöhung ist Teil des GAK-Rahmenplans der 2015 bis 2018.

„Um den Anteil von nachhaltigen und umweltschonenden Bewirtschaftungsmethoden zu erhöhen, muss die Förderung attraktiv bleiben. Dafür haben wir das Fundament gelegt: Die überarbeiteten Fördergrundsätze werden die Akzeptanz von besonders nachhaltigen Produktionsverfahren verbessern. Das gibt Landwirten und Verwaltungen Planungssicherheit für die Zeit ab 2015 – für mich waren das sehr wichtige Anliegen.“, so der Minister.

Aufgrund des PLANAK-Beschlusses können zudem nun Flächen, auf denen bestimmte Maßnahmen zur Förderung einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung (MSL) durchgeführt werden, auch als „ökologische Vorrangflächen“ im Rahmen des sogenannten „Greenings“ angerechnet werden. Um in diesem Fall eine Doppelförderung durch Greening und MSL-Förderung zu verhindern, werden die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen entsprechend abgesenkt.

Durch die beschlossenen Grundsätze können nun auch neue Fördermaßnahmen zur Anwendung kommen, denn künftig unterstützt der Bund die Anlage und Pflege von Obstbeständen, wie Streuobstwiesen, in von diesen geprägten Regionen. Bis zum Jahr 2013 wurden diese nur von den Ländern mitfinanziert und von der EU gefördert.Ebenfalls neu ist die Förderung der Zusammenarbeit von Landwirten mit anderen Akteuren im ländlichen Raum, beispielsweise mit Landschaftspflege- oder Naturschutzverbänden. Hierbei stünden gemeinsame regionale oder lokale Konzepte der Landbewirtschaftung im Fokus, um Agrarumweltmaßnahmen an die Bedürfnisse der jeweiligen Standorte anzupassen, teilt das BMEL weiter mit.

Bild: Auch Streuobstwiesen fallen in das Förderprogramm. Foto: Stadt Hennef (Symbolbild)

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