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Conne`s Blog

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01.12.2007, 13.26 Uhr

Genmaisanbau

Wissenschaftler setzten sich für Zulassung von GV-Mais ein

BRÜSSEL (Dow Jones)--Der Streit um die anstehende EU-Zulassung weiterer gentechnisch veränderter Maissorten hat in Brüssel Wissenschafter und Lobbyisten auf den Plan gerufen. Die Europäische Vereinigung Biotechnologie (EFB), ein Zusammenschluss von Forschern, Instituten und Unternehmen, übergab EU-Umweltkommissar Stavros Dimas am Mittwoch einen offenen Protestbrief. Darin kritisiert die Vereinigung den Vorschlag von Dimas, die Maissorten Bt-11 und 1507 nicht zuzulassen. Nach Auffassung der EFB gibt es keinen wissenschaftlichen Grund, die Genehmigung zu verweigern. Neun von elf Studien würden den Anbau von Bt-Mais in Europa als sicher bewerten. Die beiden kritischen Studien, die von Dimas ins Feld geführt würden, hielten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, so die EFB. Die Vereinigung warnte den Umweltkommissar, mit seiner Haltung das Ansehen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die beiden Maissorten als sicher bewertet hat, zu beschädigen. Außerdem füge die Blockade der Landwirtschaft in Europa einen erheblichen wirtschaftlichen Verlust zu. Das De-facto-Einfuhrverbot für Futtermais und Maiskleber aus Ländern, die gentechnisch veränderten Mais anbauten, verursache den Viehhaltern in der Gemeinschaft jährlich zusätzliche Kosten in Höhe von 2 Mrd EUR, wird argumentiert. Auf der Seite der Kritiker organisierte Greenpeace vor dem Brüsseler Kommissionsgebäude eine Protestaktion. Die Umweltschützer beklagten, die Gentechnikindustrie habe zu viel Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Europäischen Kommission. Ein Sprecher der Kommission sagte, die Behörde prüfe alle Zulassungsanträge sehr sorgfältig und aufmerksam. Alle einschlägigen Sachverhalte würden berücksichtigt. Einen Zeitpunkt, wann die Kommission über die Zulassungsanträge für die beiden Maissorten Bt11 und 1507 entscheiden wird, nannte der Sprecher nicht. Derzeit würden die Anträge in den zuständigen Gremien geprüft, hieß es in Brüssel.
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Conne

Conne

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aus Neuenstadt

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