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Der gruuna-Blog

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EuroTier Hannover
174 mal angesehen
18.10.2014, 09.10 Uhr

So wird die EuroTier 2014

Am 11. November öffnet die diesjährige EuroTier in Hannover ihre Pforten. Das Zusammentreffen der internationalen Tierzuchtbranche gilt weltweit als Leitmesse für alles rund um die Tierhaltung. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) bringt als Veranstalter neben den neuesten Trends auch wieder ein informatives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf das größte Messegelände der Welt.

Neben allen Zuchtbereichen, von Geflügel über Aquakultur bis hin zu natürlich Rindern, liegt in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf der Schweinezucht. Unter dem Motto „Innovative Ferkelaufzucht“ zeigen alle führenden Hersteller aus dem In- und Ausland ihre Neu- und Weiterentwicklungen. Das Angebot reicht von der Zucht über die Haltungs- und Fütterungstechnik, den Stallbau, die Klimatechnik bis hin zu umfangreichen Angeboten in den Bereichen Tiergesundheit und Hygiene sowie Futter. Die Bauförderung Landwirtschaft (BFL) wird gemeinsam mit der DLG über aktuelle Entwicklungen für die moderne, tiergerechte und ressourcenschonende Ferkelproduktion informieren. Parallel zur EuroTier dreht sich auf der „Energy Decentral“ alles um innovative Energieversorgung, die auch mit der EuroTier-Eintrittskarte besucht werden kann.

Ausgezeichnete Neuheiten
Gleich am ersten Tag werden die traditionellen DLG-Medaillen für besonders innovative Produkte verliehen. Goldwert ist der DLG unter anderem ein System zum Zellaufschluss von Mais bei der Schweinefütterung. Der Hintergedanke dabei ist, dass Schweine als Monogastrier eine Reihe von möglichen Futterkomponenten nicht verwerten können, da entsprechende Enzyme fehlen. Mithilfe des PEF-Systems, wie es der Hersteller nennt, soll durch „Beschuss“ der Zelle die Verdaulichkeit der Schweine erhöht werden.

Auch technisch tut sich was. So wird eine selbstfahrende Kadaverkarre vorgestellt, bei der der Entwickler verspricht, ausgewachsene Sauen ohne körperliche Anstrengung transportieren zu können.
An die Rinderzüchter haben die Entwicker ebenfalls gedacht. So wird zum Beispiel ein Schweizer Hersteller für seinen Melkmaschinenpulsator ausgezeichnet, der tiergerechtes Melken unter ergonomisch optimalen Arbeitsbedingungen prophezeit.

Diskussion bis Disco
Begleitende Veranstaltungen versprechen viel Information und Diskussionsstoff. Beim TopTierTreff erfahren Rinderzüchter alles über Nachzuchtgruppen und bekommen Hilfe für die Auswahl der passenden Spitzengenetik. Auch Livevorführungen sollen die Messe aufwerten. So werden beim Special „Automatische Rinderfütterung – Vom Silo zum Pansen“ technische Lösungen praxisgerecht dargestellt und vorgeführt. Auch wirtschaftliche und politische Belange, wie das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, werden in Tagungen nicht zur kurz kommen.

Beim bereits zur festen Größe gewordenen „Young Farmers Day“ treffen sich junge Landwirte und Agrarexperten, um über für ihre Zukunft wichtigen Themen zu sprechen. Den Höhepunkt findet der „junge Tag“, wie jedes Jahr, in der „Young Farmers Party“, bei der einerseits der Alltag für ein paar Stunden beiseite geschoben und andererseits in lockerer Atmosphäre zu hippen Musikklängen weiter diskutiert werden soll.

Alle Infos zur gibts auf der offiziellen Seite der EuroTier 2014.

Foto: DLG

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Kommentare

18.10.2014 10:45 dairymin
"Selbstfahrende Kadaverkarre" !?! Über so viel Innovation zum Wohle des Tieres freut sich die Öffentlichkeit bestimmt immens...

Nichts gegen Arbeitskomfort. Aber sollte es nicht das Ziel sein, den Kadaveranfall auf ein nicht zu verhinderndes Maß zu reduzieren, bevor man deren Abtransport "automatisieren" muß? Oder sind die technischen Möglichkeiten dazu schon ausgeschöpft?

Nur ein spontaner Gedanke dazu!
18.10.2014 12:23 gruuna
Hallo,

so nennt es der Hersteller. Wir berichten in dem Artikel lediglich über das, was es zu sehen geben wird. Ob Innovation oder nicht, darüber kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

Viele Grüße,
Michi Jo Standl/Redaktion gruuna.com

dairymin schrieb:
"Selbstfahrende Kadaverkarre" !?! Über so viel Innovation zum Wohle des Tieres freut sich die Öffentlichkeit bestimmt immens...

Nichts gegen Arbeitskomfort. Aber sollte es nicht das Ziel sein, den Kadaveranfall auf ein nicht zu verhinderndes Maß zu reduzieren, bevor man deren Abtransport "automatisieren" muß? Oder sind die technischen Möglichkeiten dazu schon ausgeschöpft?

Nur ein spontaner Gedanke dazu!

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