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Der gruuna-Blog

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Greening
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15.11.2014, 10.38 Uhr

Greening: Jetzt gilt’s

Seit Freitag ist die Greening-Farce Realität. Das Bundeslandwirtschaftministerium sieht die am Donnerstag verkündete „Direktzahlungen-Durchführungsverordnung“, deren wichtige Teile das Greening und Regelungen zum „aktiven Betriebsinhaber“ sind, durchwegs positiv und zukunftsweisend.

Am Donnerstag wurde die „Direktzahlungen-Durchführungsverordnung“ mit den vom Bundesrat beschlossenen Maßgaben im Bundesgesetzblatt verkündet. In Kraft sind sie seit gestern. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Donnerstag in Berlin: „Mit der Verkündung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung bringen wir die Agrarreform einen großen Schritt weiter. Die Bauern in Deutschland haben nun Planungssicherheit und können ihre Betriebe im Rahmen der neuen Vorgaben voranbringen.

Urlaubsvermieter und Pferdepensionen bleiben aktive Betriebsinhaber
Beim „aktiven Betriebsinhaber“ sei eine praxisgerechte Lösung gefunden worden, die mit vertretbarem Verwaltungsaufwand umsetzbar sei, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit. Die neue Verordnung gäbe Betrieben die Möglichkeit, sich auch künftig über mehrere Standbeine abzusichern, ohne einen Verlust der Förderung zu riskieren. Das komme vor allem Betriebsformen wie der flächengebundenen Pensionspferdehaltung oder Landwirtschaft in Verbindung mit „Urlaub auf dem Bauernhof“ zugute, die klassischerweise zur Landwirtschaft gezählt würden. Landwirtschaftsferne Unternehmen, wie etwa Betreiber von Sportstätten oder Bahnunternehmen, müssen künftig auf Förderungen verzichten.

Greening bereits nächstes Jahr erkennbar
Beim Greening wird neben Details zur Anbaudiversifizierung und zum Dauergrünlanderhalt insbesondere die Nutzung der sogenannten ökologischen Vorrangflächen abschließend geregelt. Deutschland nutze dabei alle Möglichkeiten, die das EU-Recht eröffnet. Dazu zählen neben Landschaftselementen und Pufferstreifen beispielsweise auch nachhaltige Flächennutzungen wie der Anbau von Zwischenfrüchten oder stickstoffbindenden Pflanzen. Damit würden die Flächen produktiv genutzt und gleichzeitig ein Mehrwert für die Umwelt erzielt. „Umweltschonende Maßnahmen, die so praxisfern sind, dass sie niemand anwendet, bringen gar nichts. Nur wenn die Maßnahmen auch wirklich in die Tat umgesetzt werden, erreichen wir einen Mehrwert für unsere Umwelt“, erklärt Minister Schmidt.

Mit den Detailregelungen zum Greening schaffe man die Voraussetzungen für eine praxisgerechte Umsetzung. Das sei die Basis für zusätzliche Umweltleistungen, die bereits ab nächstem Jahr auf unseren Flächen erkennbar sein würden, so Schmidt weiter.

Weitere Infos:
www.bmel.de/gap
www.bmel.de/direktzahlungen

Foto: Michi Jo Standl

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