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Der gruuna-Blog

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Gemüse auf dem Salzburger Grünmarkt
171 mal angesehen
29.11.2014, 10.20 Uhr

Veganer wissen, was ihnen fehlt

Veganer wissen, welche lebensnotwendigen Nährstoffe Fleisch liefern würde. Zu der Erkenntnis kam der Ernährungswissenschaftler Markus Keller im Vorfeld des Fachkongresses VegMed, der heute in Berlin über die Bühne geht.

Wie die österreichischen „Salzburger Nachrichten“ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa schreiben, seien laut Keller die meisten Veganer besser denn je über mögliche Nährstoffmängel aufgeklärt. „Die meisten Veganer wissen inzwischen, dass man auf die Zufuhr bestimmter kritischer Nährstoffe wie Vitamin B12 und Kalzium besonders achten sollte“, so der Experte, der das „Institut für alternative und nachhaltige Ernährung“ (IFANE) leitet. Beide Nährstoffe kämen reichlich in tierischen Lebensmitteln vor.

Präparate statt Fleisch
Aus der Tatsache, dass sich viele Veganer die lebenswichtigen Stoffe aus Präparaten holen, macht Keller auch kein Geheimnis. Für Studien an seinem Institut finde er nur noch schwer Veganer, die keine Vitamin-B12-Präparate verwenden. Allerdings stimme die Dosierung oft nicht oder sie würden nicht konsequent genug eingenommen, so der Gießener. Bei vollwertiger, ausgewogener Lebensmittelauswahl könne die Ernährungsweise gesundheitsförderlich sein. Bisherige Studien zeigten zahlreiche positive Gesundheitswirkungen, die Zahl der Teilnehmer mit rein pflanzlichem Speiseplan sei allerdings jeweils recht gering. Rar seien zudem Untersuchungen zu veganer Ernährung bei Schwangeren, Stillenden, Kindern und Sportlern, weiß Keller.

Ethik vor Gesundheit
Die Motive von Menschen, sich vegan zu ernähren, kennt Keller allerdings: Ausschlaggebend für den Verzicht auf tierische Produkte seien für die meisten Veganer ethische Motive wie die Umstände in der Tierhaltung.

Wie viele Menschen sich deutschlandweit vegan ernähren, sei nicht bekannt, heißt es weiter in dem Artikel. Die meisten Angaben basierten auf Umfragen und Hochrechnungen. Nach Angaben des Vegetarierbundes sei die Zahl der Vegetarier auf sieben Millionen, die der Veganer auf etwa 900.000 angewachsen.

Foto: Michi Jo Standl

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Kommentare

30.11.2014 09:49 rocknrolldirk
Tolle Ernährung, wenn man sie mit Tabletten ergänzen muss!
03.12.2014 07:08 Notill
ich finde es einen Skandal, dass eine Psychisch bedingte Essstörung von den meisten Medien als Vorbildlich oder erstrebenswert dargestellt wird, da ist dieser Beitrag ja fast eine Wohltat.
Warum wird Magersucht oder Fresssucht nicht auch so positiv dargestellt? Ach ja, stimmt, geht ja nicht gegen Landwirtschaft...
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