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Der gruuna-Blog

(440 Einträge)

Screen: Facebook/fragdenlandwirt
159 mal angesehen
09.12.2014, 08.52 Uhr

Verbraucherdialog: Keine Angst vor Facebook und Co.

Die deutsche Landwirtschaft befindet sich an einem Punkt, an dem Kommunikation nach außen, der Dialog mit dem Verbraucher, wichtiger ist denn je. Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+ und Twitter bieten schier grenzenlose Möglichkeiten, mit den Konsumenten in Kontakt zu treten, sich und seinen Betrieb zu präsentieren und über Landwirtschaft zu sprechen. Doch viele Landwirte haben Angst davor, öffentlich angegriffen zu werden.

„Ganz wichtig ist Networking“, weiß Schweinezüchterin Kathrin Seeger, eine der Administratorinnen der Dialogplattform fragdenlandwirt.de und der dazugehörenden Facebookseite. Es sei unumgänglich, dass Landwirte unabhängig von Betriebsgröße und Region zusammenhalten. Auch Bio oder konventionell soll keine Rolle spielen. Die Rosenheimerin, die mit ihrem Mann den Betrieb in Hessen führt, weiß, wie sich die Meinungsmache gegen die Landwirtschaft aufgebaut hat. „Die Tierrechtsaktivisten haben schon lange die neuen Medien für sich entdeckt, um sich zu formieren“, so Kathrin. „Wir haben noch viel zu lernen, müssen aber keine Angst haben, weil wir uns ja gegenseitig unterstützen.“

Ehrlichkeit
Wichtig ist, ehrlich zu sein – den Betrieb und sich selbst nicht zu verstecken. Das beginnt schon damit, dass man ein Bild von sich als Portrait mit den Tieren oder auf dem Feld zeigt, nur so kommt man authentisch rüber. Ehrlich muss man auch bleiben, wenn man kritische Kommentare bekommt. Fragen von Laien sollen möglichst einfach beantwortet werden, auch wenn einem das selbst etwas daneben vorkommt. „Antworten, die Verbraucher verstehen, brechen auch eine gewisse Scheu vor der Landwirtschaft.“, spricht Kathrin aus Erfahrung. „Man soll auch schauen, dass man seine Postings möglichst unter Gleichgesinnten streut, dann hat man im Fall einer Anfeindung gleich Rückendeckung.“, weiß sie aus Erfahrung. Eine gute Möglichkeit zu „üben“ sei auch, zuerst einmal mit Nichtlandwirten aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis, zu denen man Vertrauen hat, über seine Arbeit als Landwirt zu reden, hat Kathrin noch einen Tipp parat.

Foto: Die Facebookseite von fragdenlandwirt.de ist eine gute Kommunikationsmöglichkeit zwischen Landwirten und Verbrauchern. Screen: Facebook/fragdenlandwirt

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Kommentare

09.12.2014 19:45 nurich
Vom Grundgedanken ist der Beitrag ja völlig richtig. Aber das zusammenhalten sehe ich als großes Problem. wenn die Öffentlichkeitsarbeit auf den großen Plattformen so aussieht, wie leider viele Diskussionen hier in Landlive, dann weis ich nicht ob es nicht doch besser ist, bei der Angst vor den Medien zu bleiben
10.12.2014 18:18 lilli
Vielen Dank schon mal denen, die hierfür Zeit opfern.

@nurich - ich geb dir recht, was manche Diskussionen auf LL betrifft, da kannst dich nur noch ausklinken und auch manchmel schämen, aber die die diese Plattform betreiben haben doch einen ganz anderen Anspruch als "nur zu posten um des posten Willens" und ich denke das klappt schon.
11.12.2014 18:57 nurich

ich wollte damit auch nicht gegen diese Plattform sprechen, vor diesem einsatz habe ich höchsten Respekt.
Aber auf Facbook und Co kann eben auch jeder alles Posten, und dann kann so ein schuß schnell nach hinten los gehen
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