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Treffpunkt

Landjugendgruppen aus Niedersachsen (12 Einträge)

72 Stunden Aktion 1 72 Stunden Aktion 2 72 Stunden aktion rückblick
88 mal angesehen
14.01.2015, 09.56 Uhr

Ein Wettlauf mit der Zeit

Jahresaktion 3 Tage - 72 Stunden - 4.320 Minuten: Im Mai startet die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) und dabei sind Gänsehaut, Spannung und anschließend Muskelkater garantiert.

Donnerstag, 28. Mai 2015, gegen 18 Uhr irgendwo in Niedersachsen: Ein geheimnisvoller Agent taucht auf und baut sich vor einer Gruppe junger, entschlossener Frauen und Männer auf. Er holt aus seiner Tasche einen zerknitterten Umschlag, fischt liest laut den darin verstauten Zettel vor: „Eure Aufgabe lautet …“

Diese Szene spielt sich im Mai wieder in vielen Orten in Niedersachsen ab. Die 72-Stunden-Aktion der NLJ startet. Motto: „Geht nich, gibt´s nich“. Ziel ist, dass die jeweilige Ortsgruppe sich 72 Stunden lang einer ihr vorher unbekannten Aufgabe stellt und sie in Teamarbeit ausführt. Ob Neugestaltung des Dorfplatzes, Bau eines Wanderweges oder Kindergartenrenovierung - alles ist möglich. Ein „streng geheimer Agent“ sucht für jedes Dorf die passende Aufgabe, die im Interesse der Jugendlichen, aber auch des Dorfes liegt.

Unterstützung ist ausdrücklich erwünscht. Die Landjugendlichen können so viele Helfer wie möglich mobilisieren und das ganze Dorf einspannen. Der Countdown läuft... und am 31. Mai um 18 Uhr nimmt der „Agent“ die Aufgabe ab. Seit 1995 veranstaltet die Niedersächsische Landjugend diese Aktion alle vier Jahre. Jorrit Rieckmann, Bildungsreferent der NLJ,  Sven Kück und Dierk Brandt (NLJ-Landesvorstand) sind Mitglieder des Projektteams und fiebern der Aktion schon entgegen. „Bisher haben sich 62 Ortsgruppen dafür angemeldet, und das ist bestimmt noch nicht alles. Wir sind gespannt, was die Landjugendlichen alles auf die Beine stellen“, sagt Jorrit. Eine prominente Schirmherrin unterstützt die niedersachsenweite Aktion: Eva Brenner, bekannt als TV-Moderatorin der Sendung „Zuhause im Glück“ (RTL 2), ist begeistert vom ehrenamtlichen Engagement der Landjugendlichen. „Ich bin wahnsinnig gespannt, welch tolle Projekte in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Jedem Einzelnen danke ich schon jetzt für die Vorbildfunktion, die er damit übernimmt und für die Zeit, die er sinnvoll zum Gemeinwohl in die Zukunft investiert.“

Jetzt anmelden - weitere Infos dazu unter www.nlj.de NLJ


Und was daraus geworden ist

Rückblick Zum sechsten Mal veranstaltet die NLJ in diesem Jahr die legendäre 72-Stunden-Aktion. Doch was ist eigentlich aus den vergangenen Projekten geworden? JUNGLE-Autorin Lisa-Marie Bostel hat bei drei Ortsgruppen nachgefragt.

Walsrode, Juni 1999: Die Uhr läuft und die Landjugendlichen der Ortsgruppe Walsrode machen sich an die Arbeit. Innerhalb von 72 Stunden verwandeln sie den alten Spielplatz in eine wahre Spiel-Oase für Kinder. Das Klettergerüst wird mit bunten Farben neu und freundlich gestaltet, drei Holzhütten werden gebaut und eine Reihe von Holzbänken errichtet. Als Krönung wird der Spielplatz am Sonntag mit einem Kinderfest eingeweiht. Die Holzhütten gibt es heute leider nicht mehr, doch im Jahr 2007 wurde der Spielplatz erneut - auch während einer 72-Stunden-Aktion - aufgefrischt, sodass weitere Spielmöglichkeiten für die Kinder vorhanden sind. Auch in diesem Jahr ist die Landjugend Walsrode wieder dabei.

Pattensen, Mai 2011: 30 Landjugendliche der Ortsgruppe Pattensen warten gespannt auf ihre Herausforderung. Und dann ist es endlich soweit: An der Lichtung Oerier Wald soll eine Grillhütte gebaut werden. Sofort machen sich die Landjugendlichen auf Sponsorensuche bei Landwirten und Geschäftsleuten, denn es werden Maschinen, Material und Verpflegung für die fleißigen Helfer benötigt. Am Sonntagabend ist es geschafft. Die Aufgabe ist bestanden, die Grillhütte steht und wird von der stolzen Landjugend Pattensen eingeweiht. Auch heute noch wird die Grillhütte gern genutzt.

Kirchwalsede, Mai 2011: Der „geheime Agent“ der Ortsgruppe Kirchwalsede, Bürgermeister Klaus Lütjens, stellt der Landjugend eine umfangreiche Aufgabe: Der Dorfplatz in Riekenbostel soll renoviert und neu gestaltet werden. Dazu gehören auch Fahrradständer und Sitzgelegenheiten. Noch am Donnerstag wird der Dorfplatz besichtigt und das Vorgehen der nächsten 72 Stunden geplant. Schnell steht fest: der  gesamte Platz muss neu gepflastert werden. Bis in die Nacht hinein wird gearbeitet und auch an den folgenden Tagen bei strömendem Regen. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Noch heute wird der Dorfplatz ausgiebig genutzt und von den Anwohnern gepflegt.
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Ria_Landleben

Ria_Landleben

Alter: 27 Jahre,
aus Hannover
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