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Der gruuna-Blog

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Grafik „Einkauf von Öko-Lebensmitteln in Deutschland“ Grafik „Bio-Anteile am jeweiligen Gesamtmarkt“
102 mal angesehen
14.02.2015, 09.32 Uhr

Umsatzplus: Minister Schmidt hält an Bio fest

Die Biobranche freut sich über eine Umsatzsteigerung um fast fünf Prozent.

2014 haben die deutschen Verbraucher für Biolebensmittel und -getränke rund 7,91 Milliarden Euro ausgegeben, 4,8 Prozent mehr als 2013. Das geht aus Berechnungen und Schätzungen eines Expertenteams, das von der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft AMI koordiniert wurde, hervor.

Bundeslandwirtschaftminister Christian Schmidt (CSU) verwies im Vorfeld der Biofach Nürnberg, die noch bis zum heutigen Samstag dauert, auf die guten Marktchancen: „Der Ökolandbau ist und bleibt eine Wachstumsbranche. Insbesondere beim Umsatz, aber auch bei der ökologisch bewirtschafteten Fläche verzeichnen wir Zuwächse. Dennoch ist das Potenzial hier noch lange nicht ausgeschöpft. Qualitativ hochwertige Bioprodukte ‚Made in Germany‘ sind gefragt.“ Er appellierte an die Landwirte und die gesamte Branche, noch stärker auf Bioprodukte aus der Region zu setzen.

Deutschland zähle zu den größten europäischen Bio-Produzenten in Europa, heißt es aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL). Mit einem Umsatzanteil von rund 30 Prozent sei die Bundesrepublik aber auch der mit Abstand größte Biomarkt in Europa.

Bedingungen für Biolandwirte verbessern
Schmidt will den Ökolandbau weiter vorantreiben und setzt dabei auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Biobetriebe. Schon in den vergangenen Jahren seien die Fördermittel auf nationaler Ebene mehrfach erhöht worden, heißt es weiter aus dem Ministerium. Ein weiterer wichtiger Schritt sei auch der Beschluss, für die Umstellung auf Bio und die Beibehaltung der ökologischen Produktion dieses Jahr 24 Prozent höhere Hektarzahlungen auszuschütten.

Auf europäischer Ebene kämpft der Minister für eine Anpassung der EU-Vorschriften nur im erforderlichen Umfang. „Gerade auch die kleineren und mittleren Betriebe der Biobranche, die ohnehin schon sehr anspruchsvolle Bio-Produktionsstandards anwenden, dürften nicht durch überzogene Neuregelungen zusätzlich belastet werden“, so Schmidt.

Grafiken zum Vergrößern anklicken.
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Kommentare

15.02.2015 15:43 Nataschka
Wenn Umweltminister Schmidt an Bio festhalten will,
dann muss er zuerst dafür sorgen, dass zukünftig unsere Extensivweidetiere nicht vom Wolf gefressen werden.
Wir haben uns auf die Ökoschiene begeben , und der Zug fährt in die falsche Richtung ab.
Das, was gutgeheißen, wird der dauernden Gefahr des Tötens ausgesetzt, so dass man aus lauter Angst , die Tiere sinnlos als Wolfsfutter vorzuwerfen, wieder auf Stallhaltung zurückgeht, was wir auch tun werden.
So hat Biolandwirtschaft keinen Sinn mehr für uns und wir werden es wieder streichen.
Mann kann nicht das Gute wollen und das Böse herbeirufen.
Das muss den Ministern mal klarwerden.
Biolandwirtschaft in der Weidehaltung und Erzeugung wertvollster Lebensmittel für unsere Verbraucher lässt sich nur vereinbaren, wenn wir unser Vieh so schützen können, dass wir keine Verluste hinnehmen müssen, oder ganz klar:
DER WOLF MUSS WEG.
Alles andere ist Verrat an der geforderten festgehaltenen Biobranche.
Liebe Grüße an Ministrer Schmidt
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