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Der gruuna-Blog

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Rukwied
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07.04.2015, 09.19 Uhr

DBV: „Agrarwende“ ist Kampagne gegen Bauernfamilien

Die angestrebte Agrarwende sieht der Bauernverband mehr als Kampagne gegen Familienbetriebe als eine echte Reform.

In der aktuellen agrarpolitischen Diskussion um die Zukunft der Landwirtschaft wird eine „Agrarwende“ gefordert. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Sinnhaftigkeit oder Unsinnhaftigkeit des aus dem Jahr 2000 wiederauferstandenen Begriffes und dem was dahinter steckt unter die Lupe genommen.

In einem Faktencheck fragt sich der DBV, was es mit der „Agrarwende“ auf sich hat, welche politischen Strategien und Perspektiven darunter wirklich verstanden werden. Die Analyse der Faktenlage mit Blick auf die gesellschaftlichen und marktwirtschaftlichen Bedingungen der Landwirtschaft hat der Verband auf seiner Internetseite veröffentlicht. Verglichen werden darin Behauptungen zu den Schwerpunktthemen „Umwelt und Klima“, „Tierhaltung und Tiergesundheit“, „Globaler Agrarhandel“ sowie „Landgrabbing und Gentechnik“.

„Im Gesamturteil zeigt sich die ‚Agrarwende‘ des Jahres 2015 als Kampagne gegen die Bauernfamilien, weniger als reale Politikoption“, sagt DBV-Präsident Joachim Rukwied. Sie zeige keine realistischen Alternativen für die Landwirte auf. Stattdessen werde auf staatliche Regulierung und auf eine Verbotspolitik gesetzt, welche die Situation auf den Höfen nicht verbessern würde. Sie hätte vielmehr zur Folge, dass Landwirtschaft nicht mehr in Deutschland, sondern in anderen Ländern stattfinde, so die Bewertung des Präsidenten.

Der Faktencheck „Agrarwende“ des Bauernverbandes kann unter www.bauernverband.de/faktencheck-agrarwende abgerufen werden.

Bild - Müdes Lächeln über Agrarwende: DBV-Präsident Rukwied glaubt nicht so recht an den Sinn der geplanten Reformen. Fotos: Dieter Schütz/pixelio.de, Ossenbrink; Composing: gruuna.com

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